Weilheim

News-Archiv Weilheim

  • loading with js...
  • Seite 1 von 3
  • >>

Alle Jahrgänge

TanDEM%2dX offenbart Gletschermasse im Detail

TanDEM-X offenbart Gletschermasse im Detail

12. Juni 2019

Um die Entwicklung eines Gletschers genau verstehen und vorhersagen zu können, muss man seine Masse genau kennen. Wie wichtig diese Daten sind, zeigt sich besonders in Südamerika: Auf lokaler Ebene, in den tropischen Regionen zwischen Bolivien und Venezuela, sichert das Schmelzwasser der Gletscher die Trinkwasserversorgung während der Trockenzeit.

Künstliche Intelligenz in der Navigation – innovative Ideen gesucht

29. Mai 2019

"Galileo Masters" – der internationale Ideenwettbewerb rund um Satellitennavigation (vormals: European Satellite Navigation Competition, ESNC) ist gestartet. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) setzt sein langjähriges Engagement fort und hat für 2019 einen Spezialpreis ausgeschrieben, der ganz im Zeichen von Künstlicher Intelligenz (KI) steht: In der "DLR Artificial Intelligence Navigation Challenge” werden innovative KI-Anwendungen in der Satellitennavigation gesucht.

Grünes Licht für den ersten eigenen Satelliten der europäischen "Datenautobahn im All"

8. Mai 2019

Das Europäische Datenrelais-Satellitensystem EDRS, auch bekannt als "Datenautobahn im All", setzt einen neuen Standard in der Echtzeit-Datenübertragung: Die innovativen Laserknoten können Datenvolumen von bis zu 1,8 Gigabit pro Sekunde mit minimalem Zeitverzug auf die Erde transportieren. Der erste Kommunikationsknoten des Programms, EDRS-A, ist am 29. Januar 2016 gestartet und bietet seine Relais-Dienste schon für die Datenweitergabe von vier Sentinel-Satelliten des EU-Erdbeobachtungsprogramms Copernicus an. Der Vorteil: Die Erdbeobachtungsatelliten können mit dem Relais-Satelliten deutlich mehr Daten deutlich schneller zur Erde und damit auch zu den Endnutzern liefern. Der zweite Satellit dieser Reihe - EDRS-C - wurde komplett in Deutschland entworfen, gebaut und getestet. Er wurde in den vergangenen elf Monaten bei Airbus und OHB final auf Herz und Nieren geprüft und tritt voraussichttlich im Juni 2019 seine Reise zum Europäischen Raumflugzentrum der ESA in Kourou an, wo er am 24. Juli 2019 an Bord einer Ariane-5-Rakete in den geostationären Orbit aufbrechen soll.

DLR und Universität Stuttgart testen Übertragung von Erdbeobachtungsdaten mittels Laserkommunikation

2. April 2019

Erdbeobachtungssatelliten spielen eine zentrale Rolle bei der Wettervorhersage, der Klimaforschung, der Vermessung der Erdoberfläche oder auch bei der Detektion von Waldbränden. Dabei fallen sehr große Datenmengen an, die vom Satellit zur Auswertung zum Boden übertragen werden müssen. Heutige Funksysteme stoßen dabei an Grenzen. Optische Übertragungsverfahren bieten im Vergleich dazu die Möglichkeit, Daten mit einer wesentlich höheren Rate zu übertragen. Mit dem vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelten Laserkommunikations-Terminal OSIRIS, das auf dem Kleinsatelliten Flying Laptop der Universität Stuttgart fliegt, konnten erste Übertragungstests durchgeführt werden.

Alexander Gerst ist zurück auf der Erde

20. Dezember 2018

Alexander Gerst ist nach 197 Tagen im All und 195 an Bord der Internationalen Raumstation ISS in den Morgenstunden des 20. Dezember 2018 gesund zur Erde zurückgekehrt: Die Sojus MS-09 landete planmäßig um 6.02 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) nahe Karaganda in der Steppe Kasachstans.

Raumfahrt in Europa: ESA und DLR vereinbaren Zusammenarbeit von Raumfahrtkontrollzentren

19. Dezember 2018

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) bündeln ihre Kompetenzen: In den Bereichen Missionsbetrieb und Bodeninfrastruktur werden das Europäische Raumfahrtkontrollzentrum (ESOC) in Darmstadt und das Deutsche Raumfahrtkontrollzentrum (GSOC) Synergieeffekte nutzen und gemeinsam neue Konzepte, Technologien und Verfahren entwickeln. Die Unterzeichnung des Kooperationsvertrags erfolgte am 18. Dezember 2018 am DLR in Oberpfaffenhofen im Rahmen des "Interoperability Plenary" Treffens, welches Vertreter von weltweit 12 Raumfahrtagenturen zusammenführt.

Gewächshäuser im All - Erfolgreicher Start der Eu:CROPIS-Mission

3. Dezember 2018

+++ Aktualisierung: Die Eu:CROPIS-Mission des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist erfolgreich ins All gestartet. Nach dem Start der Falcon 9-Trägerrakete des Raumfahrtunternehmens SpaceX von der Vandenberg Air Force Base in Kalifornien am 3.12.2018 um 19:34 MEZ (10:34 Pacific Standard Time) konnte der DLR-Satellit erfolgreich in einer Umlaufbahn in 600 Kilometern Höhe ausgesetzt werden. Ein erster Funkkontakt des etwa kühlschrankgroßen Satelliten zum Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum (GSOC) in Oberpfaffenhofen erfolgte etwa eine Stunde und 15 Minuten nach dem Start. In den kommenden zwei Wochen wird das GSOC den Satellit im All in Betrieb nehmen und sämtliche Funktionen testen. In zirka sieben Wochen können die Forscher das erste von zwei Gewächshäusern in Betrieb nehmen, kurz darauf werden die ersten Tomaten ausgesät.

20 Jahre ISS: Die unwahrscheinlichste Maschine, die die Menschheit jemals gebaut hat

20. November 2018

Heute vor 20 Jahren, am 20. November 1998, hob eine russische Proton-Rakete vom Kosmodrom in Baikonur ab und brachte mit dem Sarja-Modul das erste Element der Internationalen Raumstation ISS in die Erdumlaufbahn. 16 Tage später, am 6. Dezember 1998 verband die Besatzung des Space Shuttles Endeavour das russische Sarja-Modul mit dem US-amerikanischen Unity-Modul.

Globales 3D-Höhenmodell der TanDEM-X-Mission frei verfügbar

8. Oktober 2018

Das TanDEM-X-Höhenmodell mit 90 Meter Abtastung wurde für die wissenschaftliche Nutzung freigegeben und steht nun als globaler Datensatz zur Verfügung. Damit orientiert sich das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) an der europäischen Datenpolitik im Rahmen des Erdbeobachtungsprogramms Copernicus mit einem offenen und kostenfreien Zugang zu Satellitendaten.

So fern und doch so nah – Alexander Gerst steuert Roboter auf der Erde

17. August 2018

Alexander Gerst stutzt – Rauch steigt aus der Satellitenempfangsanlage, die er mithilfe seines robotischen Avatars gerade auf dem Mars aufbaut. Jetzt heißt es schnell und richtig handeln, für Mensch und Maschine… Die Simulation eines Ernstfalls ist der kritischste Teil des neuesten Telerobotik-Experiments am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), bei dem ein Astronaut an Bord der Internationalen Raumstation ISS den humanoiden Roboter "Rollin‘ Justin" in Oberpfaffenhofen per Tablet fernsteuert. Das letzte von insgesamt drei "METERON SUPVIS-Justin"-Experimenten fand am 17. August 2018 im Marslabor des DLR-Instituts für Robotik und Mechatronik statt, mit erfolgreicher Unterstützung des deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst im Rahmen seiner Mission "horizons".

Letzter Start von Galileo-Satelliten mit der europäischen Ariane 5-Rakete

24. Juli 2018

Vier weitere Satelliten für das zivile europäische Navigationssystem Galileo sollen am 25. Juli 2018 um 13.25 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (8.25 Uhr Ortszeit) an Bord einer Ariane -5-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou (Französisch-Guyana) starten. Mit "Tara", "Samuel", "Anna" und "Ellen", die jeweils wie ihre Vorgänger rund 715 Kilogramm schwer sind, wächst die Galileo-"Familie" auf 26 Mitglieder an. "Alle Satelliten umkreisen in einer Höhe von 23.222 Kilometern die Erde. Die Konstellation ist damit nahezu vollständig und kann jetzt eine fast globale Abdeckung mit Galileo-Signalen gewährleisten", berichtet René Kleeßen, Galileo-Programm-Manager im Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn.

Luftverschmutzungen genauestens auf der Spur: Sentinel-5P-Datenservice gestartet

11. Juli 2018

Luftverschmutzung zählt zu den größten Gesundheitsgefahren weltweit. So sterben jährlich rund sieben Millionen Menschen durch Schadstoffbelastung, wie die Weltgesundheitsorganisation WHO in einer weltweiten Studie aktuell ermittelt hat. Industrieabgase und Schadstoffausstöße von Autos und anderen Verkehrsmitteln tragen zu den Todesfällen erheblich bei, da die Schmutzpartikel tief in Atemwege, Lungen und das Herz-Kreislaufsystem eindringen. Zur genauen Lokalisierung von Schadstoffquellen und zur Analyse der globalen Schadstoffverteilung gibt es nun einen besonderen Dienst aus dem All.

CIMON - ein "Cyberkollege" für Alexander Gerst

29. Juni 2018

Ein neuer "Cyberkollege" ist auf dem Weg zum deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst: Der Technologie-Demonstrator CIMON und sechs weitere vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemanagte Experimente für die horizons-Mission sind am Freitag, 29. Juni 2018, um 11.42 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (5.42 Uhr Ortszeit) an Bord einer US-amerikanischen Dragon-Kapsel mit einer Falcon-9-Trägerrakete vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida zur Internationalen Raumstation ISS gestartet.

Alexander Gerst ist auf der ISS angekommen

6. Juni 2018

Aktualisierung: Am 8. Juni 2018, um 17:17 Uhr MESZ wurde die Einstiegslucke geöffnet und Alexander Gerst und die beiden anderen Crew-Mitglieder der ISS-Expedition 56-57 wechselten vom Sojus-Raumschiff auf die Internationales Raumstation ISS. Etwa anderthalb Stunden zuvor war das Sojus-Raumschiff planmäßig an die ISS angedockt. Für Gerst beginnt damit der zweite Aufenthalt auf der Raumstation, er wird sechs Monate im All bleiben.

Columbus-Kontrollzentrum für die Mission von Alexander Gerst vorbereitet

4. Juni 2018

Astronauten auf der Internationalen Raumstation ISS führen im Columbus-Forschungslabor zahlreiche Experimente für Forscher weltweit durch. Zuständig für die Planung und Durchführung der Experimente ist das Columbus-Kontrollzentrum (Col-CC) im Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum (GSOC) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen. Seit über einem Jahr koordinieren und planen hier etwa 100 Wissenschaftler und Ingenieure, damit Alexander Gerst auf seiner Weltraum Mission Horizons ab dem 6. Juni 2018 alle geplanten Experimente durchführen kann.

DLR und ADVA stellen neuen Weltrekord in optischer Freistrahl-Datenübertragung auf

10. Mai 2018

Achtzehn Monaten nach ihrem letzten Rekord haben Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), diesmal zusammen mit ADVA - führende Anbieter von Open Networking-Lösungen -, mit 13,16 Terabits pro Sekunde einen neuen Weltrekord in der optischen Freistrahl-Datenübertragung aufgestellt. Mit dieser Datenrate könnten alle gedruckten Bücher der Welt in etwa einer halben Minute übertragen werden. Auch könnte damit der gesamte, für 2020 prognostizierte, Internetverkehr von 144 Petabytes pro Tag in Deutschland übertragen werden. Das eigentliche Ziel ist jedoch ein anderes, nämlich die ländlichen Gebiete, die heute nicht an ein terrestrisches Breitbandnetz angeschlossen sind, vom Satelliten aus zu versorgen. Für die Versorgung von Gesamteuropa im Jahr 2020 reichen laut BATS-Studie drei bis vier Terabits pro Sekunde aus.

Goldenes Jubiläum: 50 Jahre Deutsches Raumfahrtkontrollzentrum GSOC

2. März 2018

Deutschland blickt auf eine reiche Tradition in der Erforschung und Nutzung des Weltraums und hat die internationale Raumfahrt maßgeblich mitgestaltet. Ob Planetenforschung, Klimaforschung oder Missionen mit Astronauten – Deutschland ist aus der Raumfahrt heute nicht mehr wegzudenken. Eine Voraussetzung dafür wurde vor 50 Jahren geschaffen: Das Deutsche Raumfahrtkontrollzentrums, kurz GSOC (German Space Operations Center). Am 1. März 1968 begann der Aufbau des GSOC am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen bei München.

Erdbeobachtungssatellit PAZ erfolgreich gestartet

22. Februar 2018

Der spanische Erdbeobachtungssatellit PAZ startete am 22. Februar 2018 um 15:17 Uhr (MEZ) erfolgreich mit einer Falcon-9 Rakete von der Vandenberg Air Force Base in Kalifornien/USA. Die Besonderheit: PAZ wird auf demselben Orbit platziert, wie die deutschen Radarsatelliten TerraSAR-X und TanDEM-X. Das Bodensegment von PAZ baut zudem auf Technologien auf, die vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) für die beiden Zwillingssatelliten entwickelt wurden. Eine Konstellation aus drei Satelliten kann in Zukunft somit schneller verfügbare Aufnahmen ermöglichen. Der Satellit PAZ gehört dem spanischen Raumfahrtunternehmen Hisdesat und wurde von Airbus Defence and Space in Madrid, Spanien gebaut.

Happy Birthday, Columbus: 10 Jahre Forschung in der Schwerelosigkeit

6. Februar 2018

Das Weltraumlabor Columbus startete am 7. Februar 2008 seine Reise ins All und ist nun seit zehn Jahren das wissenschaftliche Herzstück für europäische Forschung auf der Internationalen Raumstation ISS. In der Schwerelosigkeit gewinnen Forscher einzigartige Erkenntnisse aus unterschiedlichsten Disziplinen, von Astrophysik über Materialforschung bis hin zu Psychologie und Behandlungsmöglichkeiten in der Medizin. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat die Entwicklung und Fertigung des ISS-Moduls im Auftrag der Europäischen Weltraumorganisation ESA betreut, ist auf Forschungsebene mit Experimenten aktiv und leitet vom Columbus-Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen aus den Betrieb.

50 Jahre Weilheim "Tor zum Weltall"

21. November 2017

Am 20. November 1967 wurde der Grundstein für die Bodenstation Weilheim vom damaligen Bundesfinanzminister Franz Josef Strauß gelegt. "Dies war ein Symbol für den Eintritt der Bundesrepublik Deutschland in das Zeitalter der Weltraumfahrt und -forschung", so Professor Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des DLR. "Der Standort Weilheim ist für das DLR eine wesentliche Kommunikationsverbindung zwischen Erde und Weltraum. Damit ist sie von besonderer Bedeutung für die nationale und internationale Raumfahrt".

 
  • Seite 1 von 3
  • >>