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Alle Jahrgänge

Sicherheit in Solarkraftwerken - Siliconöl besteht abschließenden Qualifikationstest

2. August 2018

Bei der Zulassung und Markteinführung neuartiger Wärmeträgermedien für den Betrieb in solarthermischen Parabolrinnenkraftwerken gibt es bislang keine einheitlich anwendbaren Normen oder Regelwerke. Grundsätzlich gilt, dass das Medium hinsichtlich seiner chemischen und thermodynamischen Eigenschaften unabhängig qualifiziert sein muss. Die ebenfalls erforderliche Demonstration eines Wärmeträgeröls unter realistischen Kraftwerksbedingungen erfordert darüber hinaus einen erheblichen großtechnischen Aufwand. In der süd-spanischen Provinz Almería haben Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit internationalen Partnern aus Forschung und Industrie die Praxistauglichkeit und Funktionalität eines neuen, auf Siliconöl basierten Wärmeträgers erfolgreich demonstriert.

Thailändische Prinzessin Maha Chakri Sirindhorn zu Gast in Jülich

28. Juni 2018

Am 28. Juni besuchte die thailändische Prinzessin Maha Chakri Sirindhorn das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Jülich. Das DLR-Institut für Solarforschung präsentierte der königlichen Besucherin die wissenschaftlichen Arbeiten am Solarturmkraftwerk sowie an der Forschungsanlage Synlight, der größten künstlichen Sonne der Welt.

Solarreceiver CentRec besteht Praxistest bei mehr als 900 Grad Celsius

14. Juni 2018

Forschern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist ein wichtiger technologischer Schritt bei der Entwicklung von Receivern für solare Turmkraftwerke gelungen: Im Mai 2018 hat der neuartige Strahlungsempfänger CentRec im Solarturm des DLR-Standorts Jülich seinen Praxistest bei sehr hohen Temperaturen bestanden. Während des Versuchs haben die Wissenschaftler in ihrem Receiver Keramikpartikel auf mehr als 965 Grad Celsius erhitzt und so gezeigt, dass sich mit Hilfe konzentrierter Solarstrahlung sehr hohe Temperaturen erzeugen und speichern lassen. Die CentRec-Technologie der DLR-Solarforscher eröffnet neue Möglichkeiten, Strom und Prozesswärme in solarthermischen Kraftwerken effizienter und kostengünstiger zu genieren.

Umweltministerin Barbara Hendricks besucht DLR-Solarforschung in Jülich

10. November 2017

Umweltministerin Barbara Hendricks besuchte am 10. November 2017 das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Jülich. Der Besuch fand im Rahmen einer Exkursion statt, die die Energieagentur NRW im Auftrag der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen und des Bundesumweltministeriums anlässlich der UN-Klimakonferenz COP23 veranstaltete. Beim DLR besuchte die Umweltministerin "Synlight", die größte künstliche Sonne der Welt, sowie den DLR-Solarturm Jülich.

Schleudergang bei 1000 Grad Celsius

23. Mai 2017

Der Weg von einer Idee bis zur marktreifen Technologie bedarf vieler kleiner Schritte. Solarforscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) sind ihrem Ziel von leistungsstärkeren Solarkraftwerken nun einen großen Schritt näher gekommen. Am Solarturm des DLR in Jülich wird derzeit ein neuer Receiver für die Erzeugung und Speicherung solarer Wärme eingebaut. Die Technologie hat sich bereits im verkleinerten Labormaßstab bewährt. In den folgenden Monaten wird das neue Konzept erstmals unter realistischen Kraftwerksbedingungen, bei bis zu 1000 Grad Celsius, getestet.

Sonne auf Knopfdruck

23. März 2017

Die größte künstliche Sonne der Welt scheint seit dem 23. März 2017 in Jülich. Der nordrhein-westfälische Umweltminister Johannes Remmel nahm gemeinsam mit Dr. Georg Menzen (BMWi) und Prof. Dr. Karsten Lemmer, Vorstand für Energie und Verkehr des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), die neue Forschungsanlage "Synlight" in Betrieb. Mit der Anlage sollen unter anderem Produktionsverfahren für solare Treibstoffe, wie beispielsweise Wasserstoff, entwickelt werden.

Die Mischung macht’s - Studie zur Effizienz von Solartechnologien vorgestellt

14. Oktober 2016

Wie entwickeln sich die Technologien zur Erzeugung von Strom aus Solarenergie in den kommenden Jahrzehnten? Welche Technologie ist die wirtschaftlichste? Welche Chancen bietet die Kombination aus mehreren Systemen? - Eine Studie unter Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat die zukünftige Entwicklung von photovoltaischen und solarthermischen Kraftwerken bis zum Jahr 2030 untersucht. Die Ergebnisse wurden vom 11. bis 14. Oktober 2016 auf der SolarPACES Konferenz in Abu Dhabi vorgestellt.

Fortschritt in der solaren Wasserstoffproduktion

7. Oktober 2016

Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben in einem europäischen Kooperationsprojekt ein wichtiges Projekt zur CO2-freien industriellen Herstellung von Wasserstoff abgeschlossen. Am Solarturm des DLR-Instituts für Solarforschung in Jülich wurde eine Anlage zur Spaltung von Schwefelsäure – einem Schritt der thermochemischen Wasserstofferzeugung - erfolgreich getestet. Die Anlage bildet in ihrer Größe die Brücke zwischen dem Labormaßstab und der industriellen Anwendung.

Multifokus-Solarturm in Jülich: DLR erhält 5,2 Millionen Euro Förderung

18. September 2015

NRW Minister für Umwelt und Klimaschutz, Johannes Remmel, hat dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am 18. September 2015 in Jülich 5,2 Millionen Euro für den Bau eines Multifokus-Solarturms in Jülich überreicht. Der zirka 50 Meter hohe Turm wird mit drei Versuchsebenen ausgestattet sein. Dort werden Forscherinnen und Forscher an besseren Wirkungsgraden von solarthermischen Turmkraftwerken sowie Verfahren zur Herstellung von solaren Treibstoffen arbeiten.

Mit Sonnenenergie Aluminium schmelzen − Deutsche und südafrikanische Forscher entwickeln neues Verfahren

17. Juni 2015

Südafrika hat Sonnenenergie im Übermaß und gleichzeitig eine große Anzahl an aluminiumverarbeitenden Industriebetrieben. Im Projekt SOLAM (Solares Schmelzen von Aluminium in einem direkt bestrahlten Drehrohrofen) erarbeiten Wissenschaftler und Unternehmen ein Verfahren, wie Aluminium-Gießereien Sonnenenergie zum Schmelzen des Metalls einsetzen können. Damit können die Betriebe ihren Stromverbrauch und den Ausstoß von CO2 deutlich reduzieren. In dem vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) koordinierten Projekt arbeiten Wissenschaftseinrichtungen und Unternehmen aus Südafrika und Deutschland zusammen.

 
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