ILA Berlin Air Show 2016
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Kurzmeldungen: Neuigkeiten von der ILA am 2. Juni 2016

Auf der ILA 2016 begegnen sich Forschung und Politik

Freitag, 3. Juni 2016

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  • Auf der ILA 2016 begegneten sich Forschung und Politik
    Auf der ILA 2016 begegneten sich Forschung und Politik

    Am zweiten Messetag der ILA Berlin Air Show trafen sich Brigitte Zypries, die parlamentarische Staatssekretärin, Prof. Pascale Ehrenfreund, DLR-Vorstandsvorsitzende, Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, und Prof. Rolf Henke, DLR-Vorstand im Bereich Luftfahrt.

Die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung ILA Berlin Air Show bietet an den Fachbesuchertagen eine Plattform für den Austausch zwischen Forschung, Industrie und Politik. Am zweiten Messetag, dem 2. Juni 2016, diskutierten die Vorstandsmitglieder des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit ihren Gästen und Partnern bei Besuchen am DLR-Stand und im Space Pavilion über aktuelle und neue Entwicklungen in den Bereichen Luftfahrt, Raumfahrt, Energie, Verkehr und Sicherheit.

Prof. Pascale Ehrenfreund bei der Eröffnung des ILA Space Day "Changing Space %2d Challenges and Opportunities for Space" auf der ILA 2016
  Prof. Pascale Ehrenfreund bei der Eröffnung des ILA Space Day "Changing Space - Challenges and Opportunities for Space" auf der ILA 2016

Um die zukünftige Entwicklung der Raumfahrt ging es beim ILA Space Day "Changing Space – Challenges and Opportunities for Space". Prof. Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des DLR, eröffnete die Veranstaltung gemeinsam mit Brigitte Zypries, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), Evert Dudok, Vizepräsident des Bundesverband der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) und Prof. Johann-Dietrich Wörner, Generaldirektor der Europäischen Weltraumagentur ESA. "Die Raumfahrt hat sich seit ihren Anfängen vor fast 60 Jahren zu einem Werkzeug entwickelt, mit dem wir die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft positiv beeinflussen können", betonte Ehrenfreund. Wichtig sei nun, dass im Hinblick auf die in Deutschland vorherrschenden wissenschaftlichen, technischen und industriellen Kapazitäten strategische Ziele für die nächsten 15 bis 20 Jahre definiert werden.

In unterschiedlichen Panels diskutierten hochrangige Teilnehmer wie Dr. Dava Newman, stellvertretende Geschäftsführerin der NASA, sowie Vertreter europäischer Raumfahrtagenturen und der Industrie über "New Space", Innovationen und die notwendigen Veränderungen in der Raumfahrt.

Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Freien Hansestadt Hamburg (links), mit Prof. Rolf Henke vor dem DLR%2dForschungsflugzeug ATRA
  Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Freien Hansestadt Hamburg (links), mit Prof. Rolf Henke vor dem DLR-Forschungsflugzeug ATRA

Im DLR-Forschungsflugzeug ATRA (Advanced Technology Research Aircraft) informierte sich Olaf Scholz, der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, über die Forschung, die mit dem größten Flugzeug der DLR-Forschungsflotte durchgeführt wird. Er wurde von Prof. Rolf Henke, DLR-Vorstand im Bereich Luftfahrt, begleitet. Mit dem ATRA untersuchte das DLR im Projekt HINVA zusammen mit Airbus im letzten Jahr langsame Anflugverfahren von Verkehrsflugzeugen. Ziel war es, einen leiseren und kürzeren Anflug auf die Landebahn zu ermöglichen. "Mit diesen Versuchen haben wir das Flugzeug an die Grenzen des Langsamfluges gebracht. Solche Experimente sind unverzichtbar, um die Modelle, die wir entwickeln, zu validieren", sagte Prof. Henke. Im Anschluss besuchte der Bürgermeister den A310 ZERO-G, in dem wissenschaftliche Parabelflüge durchgeführt werden. Auf dem DLR-Stand wurde er von Prof. Ehrenfreund empfangen.

  Vertragsunterzeichnung zu der Erneuerung des Rahmenabkommens zwischen DLR und CNES auf der ILA 2016

Weitere Informationen zu dem Kooperationsabkommen zwischen DLR und CNES finden Sie hier.

Prof. Hansjörg Dittus, DLR%2dVorstand für Raumfahrtforschung, erklärt Olaf Lies, dem Wirtschaftsminister des Landes Niedersachsen, das Exponat Plate Lines
  Prof. Hansjörg Dittus, DLR-Vorstand für Raumfahrtforschung, erklärt Olaf Lies, dem Wirtschaftsminister des Landes Niedersachsen, das Exponat Plate Lines

Im Space Pavilion unterhielt sich der niedersächsische Wirtschaftsminister Olaf Lies mit Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner, ESA-Generaldirektor, Thomas Reiter, Leiter des Europäischen Astronautenzentrums sowie Prof. Hansjörg Dittus, DLR-Vorstand für Raumfahrtforschung, unter anderem über die Internationale Raumstation ISS. Das Weltraumlabor bietet einen einzigartigen Raum für Wissenschaft inklusive der industriellen Forschung. Der Weiterbetrieb der ISS wird ein Thema der ESA-Ministerratskonferenz im Dezember in diesem Jahr in Luzern. Im Bereich Raumfahrtforschung wolle man in Zukunft auch in Niedersachsen aktiv werden, sagte Prof. Dittus und ergänzte: "Ein Schritt in diese Richtung sind die Diskussionen zu der Eröffnung eines gemeinsamen Instituts für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik in Hannover."
Auf dem DLR-Stand informierte sich Lies über Luftfahrtforschung, dort insbesondere über die Auflösung von Wirbelschleppen. Sogenannte "Plate Lines" sind 4,5 Meter hohe Plattenreihen, die in zwei Reihen vor der Landebahn aufgestellt werden. Sie sorgen dafür, dass sich langlebige, gegensinnig rotierende Wirbelpaare, die sogenannten Wirbelscheppen, die sich hinter dem Flugzeug bilden, schneller auflösen.

Laufzeitverlängerung von SOFIA unterschrieben
  Laufzeitverlängerung von SOFIA unterschrieben

Weitere Informationen zu SOFIA-Laufzeitverlängerung finden Sie hier.

Prof. Pascale Ehrenfreund und Prof. Johann%2dDietrich Wörner unterzeichnen den Vertrag zum Prüfstand P5.2
  Prof. Pascale Ehrenfreund und Prof. Johann-Dietrich Wörner unterzeichnen den Vertrag zum Prüfstand P5.2

Weitere Informationen zu der Vertragsunterzeichnung für den Raketenprüfstand P5.2 finden Sie hier.

Von links nach rechts: Dr. Gerd Gruppe, DLR%2dVorstand für das Raumfahrtmanagement, Prof. Pascale Ehrenfreund, DLR%2dVorstandsvorsitzende, Prof. Dr.%2dIng. Johann%2dDietrich Wörner, ESA%2dGeneraldirektor, Alexander Dobrindt, Bundesverkehrsminister, und Evert Dudok, BDLI%2dVizepräsident, vor dem Modell der Ariane 6
  Von links nach rechts: Dr. Gerd Gruppe, DLR-Vorstand für das Raumfahrtmanagement, Prof. Pascale Ehrenfreund, DLR-Vorstandsvorsitzende, Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner, ESA-Generaldirektor, Alexander Dobrindt, Bundesverkehrsminister, und Evert Dudok, BDLI-Vizepräsident, vor dem Modell der Ariane 6

Über die neusten Entwicklungen im Bereich Raumfahrtforschung, informierte sich der Bundestagsabgeordnete und Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt in der Raumfahrthalle der ILA. Prof. Pascale Ehrenfreund, DLR-Vorstandsvorsitzende, Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner, ESA-Generaldirektor, Evert Dudok, BDLI-Vizepräsident und Dr. Gerd Gruppe, DLR-Vorstand für das Raumfahrtmanagement, begrüßten ihn dort. Neben der bemannten Raumfahrt sind auch Kommunikation, Navigation und Services, Erdbeobachtung, Weltraumforschung und bemannte Raumfahrt sowie der Zugang zum All die zentralen Themen des Space Pavilion in diesem Jahr.

Women in Aerospace Europe bemüht sich darum, Frauen im Luft%2d und Raumfahrtsektor den Zugang zu Führungspositionen zu erleichtern
  Women in Aerospace Europe bemüht sich darum, Frauen im Luft- und Raumfahrtsektor den Zugang zu Führungspositionen zu erleichtern

Mit Prof. Pascale Ehrenfreund, DLR-Vorstandsvorsitzende, Brigitte Zypries, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Simonetta di Pippo, Direktorin des Office for Outer Space Affairs der UN (UNOOSA), Dr. Dava Newman, stellvertretende Geschäftsführerin der NASA, sowie Claudia Kessler, Geschäftsführerin der HE Space, standen fünf Vertreterin von erfolgreichen "Women in Aerospace" auf der Bühne und diskutierten über Frauen in Führungspositionen in der Raumfahrt. Thema waren aber auch die Innovationen in der Raumfahrt und die zukünftigen Entwicklungen.

Zuletzt geändert am:
03.06.2016 11:24:49 Uhr

Kontakte

 

Andreas Schütz
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Kommunikation, Pressesprecher

Tel.: +49 2203 601-2474

Fax: +49 2203 601-3249