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Wissenschaftliche Tätigkeit / Projektarbeit

Grenzflächenengineering für hybride Werkstoffe und Strukturen

Beginn

3. Januar 2022

Dauer

befristet auf drei Jahre

Vergütung

bis Entgeltgruppe 13 TVöD

Beschäftigungsgrad

Teilzeit

Hybride Werkstoffe und Strukturen bieten ein hohes Leichtbaupotential und sind daher von besonderem Interesse in der Luft- und Raumfahrt wie auch im Automobilbereich. Grundlage für ihre Herstellung ist das Fügen unterschiedlicher Materialien, welches noch viele ungelöste wissenschaftliche und technische Herausforderungen bereithält. Eine spezielle Oberflächenmodifikation der Fügepartner, zum Beispiel mittels Laser oder additiver Verfahren, ist essentiell für das adhäsive Fügen, die mechanischen Eigenschaften der Verbunde, ihre Resistenz gegen Alterung durch Feuchtigkeit und ihre Korrosionseigenschaften.

Ein Forschungsschwerpunkt des DLR-Instituts für Werkstoff-Forschung in Köln besteht in der Entwicklung neuer Fügeflächenkonzepte und Oberflächenbehandlungsmethoden für das adhäsive Fügen von Leichtbauwerkstoffen und Strukturen, welche im Luftfahrt- und im Automobilbereich eingesetzt werden können. Hierzu werden zum Beispiel Titan- oder Aluminium-Leichtmetalllegierungen mittels gepulstem Laser, welcher umweltfreundlicher und technisch einfacher zu handhaben ist als chemische oder elektrochemische Fügestellenvorbehandlungen, vorbehandelt.

Zur Verstärkung unseres Teams im Bereich Grenzflächenengineering für hybride Werkstoffe und Strukturen suchen wir Sie mit geeigneter wissenschaftlicher Ausbildung. Ihre Aufgaben umfassen dabei u.a.:

  • Entwicklung und Optimierung von Oberflächenvorbehandlungen für Leichtmetalllegierungen
  • Entwicklung praxistauglicher Fügeverbindungen aus den vorbehandelten Materialien mit faserverstärkten Kunststoffen für alterungs- und korrosionsresistente, hybride Leichtbaustrukturen und –werkstoffe
  • detaillierte mikroanalytische Charakterisierung der erzeugten Ober- und Bruchflächen
  • Werkstoffmechanische Untersuchung der Verbunde; ggf. (Weiter-)Entwicklung von mechanischen Versuchen für hybride Verbunde
  • Auswertung der experimentellen Daten in Hinblick auf die Wechselwirkungen zwischen Oberflächenstrukturen, Chemie, Festigkeiten, Versagensverhalten, Degradationsresistenzen und Korrosionseigenschaften mit Fokus auf die Stabilität der erzeugten Oberflächenschichten
  • Erarbeitung und Dokumentation von wissenschaftlichen Projektergebnissen, Publikation der Ergebnisse
  • Masteranden- und Praktikantenbetreuung.

Die Arbeit ist in ein Projekt mit mehreren Forschungspartnern eingebunden und erfolgt in enger Zusammenarbeit mit erfahrenen Wissenschaftlern/innen und Ingenieuren/innen im DLR. Die Arbeiten stehen im Kontext von Kooperationen mit nationalen und internationalen Partnern aus Wissenschaft und Industrie. Die Möglichkeit zur Promotion sowie damit verbunden zur Teilnahme am DLR Graduiertenprogramm ist gegeben.

Ihre Qualifikation:

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder Diplom) auf dem Gebiet der Materialwissenschaften, Physik, den Ingenieurwissenschaften/Maschinenbau oder vergleichbare Studienrichtungen mit dem Schwerpunkt Materialien, Werkstoffe, Polymere, Oberflächentechnik o.ä.
  • fundierte Vorkenntnisse in mindestens einem der folgenden Gebiete: Festkörperphysikalische Eigenschaften, Oberflächeneigenschaften, Metalle oder Polymere
  • grundlegendes Verständnis und erste Erfahrungen im Umgang mit Oberflächen- und mikroanalytischen Charakterisierungsverfahren wie der Rasterelektronenmikroskopie
  • Grundkenntnisse in der werkstoffmechanischen Prüfung und deren Auswertung
  • sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • vorausgesetzt wird die Fähigkeit zu einer eigenständigen und strukturierten Arbeitsweise ebenso wie gute Team- und Kommunikationsfähigkeit
  • Kenntnisse in den Bereichen hybride Leichtbauwerkstoffe, adhäsives Fügen, Oberflächenvorbehandlungen von Metallen oder Oberflächenwechselwirkungen sind von Vorteil
  • praktische Erfahrung im Bereich digitaler Kompetenzen, z.B. die Nutzung von Simulationstools, Programmierkenntnisse, Datenanalyse- und KI-Tools ist wünschenswert

Ihr Start:

Freuen Sie sich auf einen Arbeitgeber, der Ihr Engagement zu schätzen weiß und Ihre Entwicklung durch vielfältige Qualifizierungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten fördert. Unser einzigartiges Arbeitsumfeld bietet Ihnen Gestaltungsfreiräume und eine unvergleichbare Infrastruktur, in der Sie Ihre Mission verwirklichen können. Vereinbarkeit von Privatleben, Familie und Beruf sowie Chancengleichheit von Personen aller Geschlechter (w/m/d) sind wichtiger Bestandteil unserer Personalpolitik. Bewerbungen schwerbehinderter Menschen bevorzugen wir bei fachlicher Eignung.

  • Jetzt online bewerben
  • Sie können sich diese Stellenanzeige per E-Mail zusenden und Ihre Bewerbung am stationären Computer oder Laptop erstellen.

    Wir benötigen Ihre digitalen Bewerbungsunterlagen (PDF). Die Übermittlung wird von einigen Mobilgeräten nicht standardmäßig unterstützt. Bitte erstellen Sie Ihre Bewerbung an einem PC/Laptop.

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Fachliche/r Ansprechpartner/in

Miriam Löbbecke
Institut für Werkstoff-Forschung

Tel.: +49 2203 601-2279

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