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Blog: Nah dran

22. Februar 2024
Manuela Braun
Die größte Störquelle sind die Menschen, die Reisenden, die zum Beispiel schon lange, bevor ihr Zug einfährt, auf dem Bahnsteig stehen, die Anzeige im Blick behalten wollen und dabei allen anderen Ankommenden im Weg stehen. Erik Grunewald meint das überhaupt nicht verurteilend, wenn er dies über die Passagiere von Zügen sagt. Er weiß, dass dieses Verhalten aus der Skepsis geboren ist, aus der Sorge, den Zug zu verpassen, und dem Misstrauen gegenüber den Anzeigetafeln. Der Wissenschaftler forscht am DLR-Institut für Verkehrssystemtechnik und leitet die Gruppe Informationsmanagement. Eines seiner Ziele: für eben solche Verkehrsknotenpunkte gute Ideen mit seinem Team zu entwickeln, damit der Wechsel von einem in das nächste Verkehrsmittel reibungsloser verläuft. „Für mich ist das Verbunddenken wichtig.“ Zum Artikel
20. November 2023
Manuela Braun
Auf dem einheitlich grauen Bild auf dem Bildschirm zeigen sich ganz zart etwas dunklere Flecken, und Maike Becker rückt mit dem Stuhl näher heran. Ihre Augen blicken auf die rechte obere Ecke, wo sich im Grau in Grau die kaum wahrnehmbaren Veränderungen abzeichnen. Der Moment, in dem die flüssige Metallprobe unter der Röntgenröhre erstarrt, ist da. Dort, wo es dunkel wird, verfestigt sich gerade das Material. Die Kühlung und die Vakuumpumpe der Experimentanlage rauschen, eine rote Warnleuchte zeigt an, dass die Röntgenröhre in Betrieb ist. Nichts davon nimmt Maike Becker bewusst wahr. Ab jetzt läuft der Prozess ab, dem die Forscherin seit zehn Jahren ihre Arbeitszeit widmet. Ab jetzt interessiert sie nur noch eines: Was in der Aluminium-Germanium-Probe passiert, die sie zuvor mit einem kleinen Ofen geschmolzen hat. Maike Becker ist Materialwissenschaftlerin an unserem Institut für Materialphysik im Weltraum. Zum Artikel
16. Oktober 2023
Manuela Braun
Samira Bingen ist im dritten Lehrjahr und mitten in ihrer Ausbildung zur Industriemechanikerin mit dem Schwerpunkt Feingerätebau. Vor zwei Wochen ist sie von der benachbarten Lehrwerkstatt in die Zentralwerkstatt des DLR gewechselt, die im Auftrag der Institute fertigt. Das, was die Auszubildende hier herstellt, wird später in Anlagen oder für Experimente eingesetzt. In diesem Blogbeitrag stellen wir Samira und ihre Ausbildung im DLR vor. Zum Artikel
24. August 2023
Manuela Braun
Chris Willert beschäftigt sich mit dem, was das menschliche Auge selbst nicht erfassen kann. Mit den Strömungen, die sich an und in Turbinen, Tragflächen, Brennkammern und Verdichtern entwickeln. Aber auch hinter den Flügeln von Windrädern oder an Fahrzeugen aus der Automobilindustrie. Überall dort, wo Fluide wie Luft oder Wasser Objekte umströmen, muss Messtechnik das Unsichtbare sichtbar machen. Dafür beherrschen Chris Willert und sein Team der Abteilung „Triebwerksmesstechnik“ am Institut für Antriebstechnik eine Vielzahl an Verfahren. „Die optische Messtechnik als Gebiet ist sehr heterogen und hat viele Disziplinen“, sagt er. Gemeinsam ist aber allen Messungen: Die Umgebung, in der sie durchgeführt werden, ist immer sehr komplex und meistens keine Routine. In unserem Blog erzählt Chris Willert von seinem Werdegang, den Arbeiten im Institut und im heimischen Labor, in dem er gerne neue Techniken im Kleinen entwickelt und ausprobiert. Zum Artikel
01. August 2023
Manuela Braun
Oliver Kaufhold ist der Herr über 2016 Heliostate - bewegliche Spiegel, die das Sonnenlicht auf die Receiver in den beiden Solartürmen des DLR in Jülich lenken. Letztendlich gibt das Wetter seinen Tagesablauf vor: Im Sommer, wenn die Sonnentage ohne Bewölkung reichlich sind, sind die Arbeitstage für den Ingenieur intensiv und lang. Im Winter sind es die knackig kalten Tage, an denen die Sonne durch eine trockene Atmosphäre - ungehindert von Feuchtigkeit in der Luft - auf die Spiegel trifft. An diesen Tagen werden von DLR und externen Partnern Experimente durchgeführt, und Oliver Kaufhold ist für den Betrieb des Heliostat-Felds verantwortlich. In unserem Blog stellen wir den Ingenieur vor. Zum Artikel
20. Mai 2023
Manuela Braun
Jens Hauslage ist selbst im sehr diversen DLR ein Exot: Er ist Botaniker. Was auf den ersten Blick nur wenig Verbindung zu den Forschungsgebieten des DLR hat, ist auf den zweiten Blick ganz logisch mit der Raumfahrt verknüpft: Die Schwerkraft, sagt der Biologe, ist die einzige Konstante in der Evolution. Da stellt sich die Frage: Welchen Einfluss hat die Schwerkraft auf das irdische Leben? Zellen erkennen beispielsweise schon nach wenigen Sekunden, wenn statt Schwerkraft die Schwerelosigkeit auf sie wirkt. Jens Hauslage bringt daher seine „Probanden“ auf Parabelflügen, in Falltürmen, auf Satelliten und Höhenforschungsraketen wie MAPHEUS ins All. Meistens auf selbstgebauten Instrumenten, denn er ist nicht nur Biologe, sondern auch Techniker. In unserem Blog stellen wir den handwerkenden Botaniker vor. Zum Artikel
19. Mai 2023
Manuela Braun
Sie sind Konstrukteur/innen, Raketentechniker/innen, Informatiker/innen, Flugbahnberechner/innen, Bergungsprofis, Kommunikationsexpert/innen, Bastler/innen und Logistiker/innen - was sie machen ist die reine „Rocket Science“. Das Team der Mobilen Raketenbasis MORABA des DLR ist ein Möglichmacher. Vor allem ermöglichen sie es, dass wissenschaftliche Experimente auf Höhenforschungsraketen durch die Schwerelosigkeit fliegen und wieder zur Erde zurückkehren. Und das unter günstigen Bedingungen, jeweils zugeschnitten auf die wissenschaftlichen Anforderungen und so regelmäßig, dass Experimente wiederholt durchgeführt und viele wissenschaftlichen Ergebnisse gewonnen werden können. Dafür braucht es einen ganz bestimmten Typen - unser MORABA-Team lebt und arbeitet mehrere Wochen im Jahr auf internationalen Raketenstartplätzen. Die Arbeit mit Treibstoffen und Pyro-Technik, aber auch die Aufgabe, im Countdown einen kühlen Kopf zu bewahren und Wissenschaft sicher und präzise zu befördern, verlangen ein starkes Nervenkostüm. In unserem Blogbeitrag stellen wir einige Mitarbeiter stellvertretend für das 60-köpfige Team vor. Zum Artikel
16. Mai 2023
Manuela Braun
Das Büro von Thomas Voigtmann ist derzeit etwas anders als üblich: Zum Fenster heraus fällt sein Blick auf Kiefern und Schneereste, zur anderen Seite hin blickt er durch Scheiben auf die Halle, in der gerade Experimente für den Flug durch die Schwerelosigkeit vorbereitet werden. Der Physiker ist mit einem großen Team auf dem schwedischen Raketenstartplatz Esrange. Das, womit er sich als Projektleiter in den letzten Monaten beschäftigt hat, nimmt nun Gestalt an: die MAPHEUS-13-Rakete mit vier Experimenten aus der Materialphysik und der Raumfahrtmedizin. In unserem Blog stellen wir den Projektleiter vor. Zum Artikel
11. Mai 2023
Manuela Braun
Seit dem 14. April 2023 bewegt sich das Instrument, für das Planetenforscher Dr. Hauke Hußmann in den vergangenen Jahren verantwortlich war, immer weiter weg von ihm: Das Laser-Altimeter GALA (Ganymede Laser Altimeter) fliegt mit der ESA-Raumsonde JUICE (Jupiter Icy Moons Explorer) zum Jupiter-System. Ankunft: in acht Jahren. Physiker Hauke Hußmann ist der Principal Investigator für das Instrument, der wissenschaftliche Leiter. Wie sieht die Arbeit aus, bevor sich so ein Instrument auf den weiten Weg zum Explorationsort macht? Und was macht ein Wissenschaftler eigentlich in der Zeit, in der er das Instrument weder sehen noch anfassen kann? Im Interview erzählt unser Planetenforscher, was dazugehört, bis GALA im Sommer 2031 aus rund 500 Kilometern Entfernung seine Laser auf die Oberfläche des Eismondes Ganymed richtet. Zum Artikel
19. April 2023
Manuela Braun
Harald Schneider ist Menschenrechtsbeauftragter im DLR. Und Catherine Sinner ist „Human Rights Expert”. Zwei dienstliche Funktionen, die man in einer deutschen Forschungseinrichtung wahrscheinlich nicht unbedingt vermutet. Faire Löhne, Arbeits- und Gesundheitsschutz für alle Mitarbeitenden, Betriebsräte und natürlich weder Kinder- noch Zwangsarbeit – für das DLR ist das selbstverständlich. Und dennoch: Das DLR arbeitet mit rund 10.000 Lieferanten zusammen. Bestellt tagtäglich tausende von Produkten und Dienstleistungen, damit die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zum Beispiel Raketen mit Experimenten starten lassen, Roboter entwickeln, Solartürme betreiben oder die Fahrzeuge der Zukunft erforschen können. Und bei diesen Lieferanten könnte es vielleicht anders aussehen. Unser Blogbeitrag zeigt, wie die Arbeit unserer beiden Menschenrechtsexperten aussieht. Zum Artikel
13. Februar 2023
Manuela Braun
Thomas Kalfas ist Pilot am DLR - er hat für die Klimakampagne CAFE-Brazil unser Forschungsflugzeug HALO über dem brasilianischen Amazonasgebiet geflogen. Unter sich die weitläufigen Regenwälder, hinten in der Kabine das Wissenschaftsteam, das mit seinen Instrumenten die Zusammensetzung der Luft untersuchte. Sein Arbeitsalltag besteht aus Flügen für Messungen und Zulassungen, aber auch aus Ingenieurstätigkeiten am Rechner. Die Abwechslung macht es für ihn aus - zwischen dem Kampagnen-Leben an Orten wie Manaus und dem Bürojob in Oberpfaffenhofen. Im Interview erklärt der Familienvater, wie er als Pilot ans DLR zur Einrichtung Flugexperimente kam und wie es mit der Work-Life-Balance aussieht. Zum Artikel
02. Februar 2023
Manuela Braun
Bei Klima-Kampagnen wie CAFE-Brazil sitzt Dr. Christian Mallaun oft die Zeit im Nacken: Er liefert bereits direkt im Anschluss an jeden einzelnen Flug wichtige Daten unter anderem zu Temperaturen, Feuchte, Lage des Flugzeugs und Windgeschwindigkeiten, die während der Messflüge herrschten. Das ist wichtig für die Wissenschaftsteams, die in Brasilien zum Beispiel die chemischen Prozesse in der Atmosphäre über dem Amazonas-Regenwald erforschen. Um ihre gemessenen Daten auswerten zu können, sind Parameter zu den Messbedingungen für sie unerlässlich. Christian Mallaun von der DLR-Einrichtung Flugexperimente hat deshalb - im Wechsel mit Kolleginnen und Kollegen der Gruppe Mess- und Sensortechnik - den Einsatz des Forschungsflugzeugs HALO vor Ort begleitet. Eine Arbeit, bei der es auf genaue Daten, aber vor Ort auch auf Schnelligkeit ankommt. Am heimischen Schreibtisch geht es an die Detailauswertung. Zum Artikel
25. Januar 2023
Manuela Braun
Sandrine Battesti ist eine, die ganz genau ist. Und sie hat im DLR die Lizenz zum Neinsagen. Auch wenn so genaue Menschen gerne mal als Pedanten oder Erbsenzähler benannt werden – im Fall von Sandrine ist es immens wichtig, dass sie so genau wie möglich. Sie prüft im Entwicklungsbetrieb unserer Einrichtung Flugexperimente nämlich die Nachweise und Test für Um- und Einbauten an unseren Forschungsflugzeugen. Dass unser Forschungsflugzeug HALO mit seinen Piloten, den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und allen Instrumenten sicher über dem Amazonas seine Flüge absolviert, liegt in ihrer Verantwortung. Ohne ihre sorgfältige Prüfung, gibt es keine Zulassung. Wenn sie kein Grünes Licht gibt, bleibt das Flugzeug am Boden. In unserem Blogbeitrag zeigen wir, warum mit ihrer Arbeit viele Aktenordner und viel Verantwortung verbunden sind. Zum Artikel
18. Januar 2023
Manuela Braun
Wenn Thomas Sprünken derzeit zur Arbeit fährt, geht es mitten durch den Stadtverkehr von Manaus. Draußen sind es um die 30 Grad Celsius, die Luftfeuchtigkeit liegt bei mehr als 80 Prozent. Der Projektmanager ist auf dem Weg zum Flugzeughangar am „Eduardo Gomes“-Flughafen – dort steht das Forschungsflugzeug HALO (High Altitude and Long Range Research Aircraft), das 16 Messinstrumente von Klimaforschern über den tropischen Regenwald bringen soll. Thomas Sprünken ist mit einem Team aus Technikern, Ingenieuren und Piloten unserer Einrichtung Flugexperimente vor Ort, um die Kampagne CAFE-Brazil am Laufen zu halten. Seine Arbeit - die Planung der Messkampagne mit HALO - hat schon viel früher begonnen. - Unser Blogbeitrag berichtet, wie der Projektmanager die Fäden in der Hand hält. Zum Artikel
16. Januar 2023
Julia Rinner
Nora Bierwagen kam bereits als Studentin ans DLR und promoviert inzwischen an unserem Kompetenzzentrum für reaktionsschnelle Satellitenverbringung in Trauen. Dort forscht die 24-jährige Wissenschaftlerin an Hybridraketenantrieben. In einem Interview berichtet sie von den spannenden Versuchen am Prüfstand und dem beeindruckenden Gefühl, wenn das Triebwerk zu „atmen“ beginnt. Zum Artikel
03. Januar 2023
Manuela Braun
Titiaan Post ist Doktorand an unserem Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin. Der 32-Jährige ist aus den Niederlanden ans DLR gewechselt, um bei uns für seine Promotion zu forschen. Seitdem hat er mehrere Studien mit Probandinnen und Probanden durchgeführt – immer auf der Spur nach den Auswirkungen von Sauerstoffmangel auf den menschlichen Körper und dessen Leistungsfähigkeit. Seine Vorbilder: Mäuse und Nacktmulle, die auf Sauerstoffmangel reagieren und sich anpassen. Ein Porträt stellt unseren Doktoranden vor. Zum Artikel
25. November 2022
Manuela Braun
Andere Arbeitskulturen, die Zusammenarbeit mit Doktoranden verschiedener Nationalitäten und Einblicke in die neuesten Forschungsarbeiten, die an der University of Michigan und dem Glenn Research Center der amerikanischen Weltraumbehörde NASA derzeit laufen - als Thomas Backhaus von seinem sechswöchigen Forschungsaufenthalt in den USA wieder nach Dresden ans DLR zurückkehrte, war sein Kopf voll mit neuen Eindrücken. Unser Blogbeitrag berichtet von seiner Erfahrung. Zum Artikel
23. November 2022
Manuela Braun
Wenn in den nächsten Jahrzehnten wieder Menschen den Mond betreten, stehen die Chancen gut, dass Viktor Oubaid den/die europäische/n Astronauten/in schon einmal vor sich sitzen hatte. Oubaid ist Psychologe am DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin und gehörte sowohl bei der Astronaut/innenklasse von 2008 als auch bei der neuen Astronaut/innenklasse von 2022 zum Auswahlteam. - Er berichtet, was ihn zur Luft- und Raumfahrtpsychologie gebracht hat und wie man objektiv testet. Zum Artikel
14. November 2022
Manuela Braun
700 Quadratmeter, neun Meter hoch – das sind die Maße der Halle, in der voraussichtlich ab 2024 der Mond seine irdische Filiale haben wird. Eine kleine Filiale, wenn man bedenkt, dass der Mond eine Oberfläche von fast 38.000.000 Quadratkilometer hat, und dennoch wird die LUNA-Anlage europaweit der einzige Ort sein, an dem Forschende, Astronaut/innen und Rover sich zukünftig auf den Erdtrabanten versetzen lassen und umfassende Missionstrainings durchführen können. - Ein Bericht über die Forschungsanlage, die den Mond auf die Erde bringen wird. Zum Artikel
05. September 2022
Manuela Braun
Megans Füße stehen auf den Pedalen des Ergometers. Das, was sie gleich machen wird, hat sie ihr Leben lang aus Rücksicht auf ihr Herz vermieden: Sie wird bis an ihre körperliche Leistungsgrenze gehen. Die 29-Jährige ist eine Fontan-Patientin - sie ist mit einem komplexen Herzfehler zur Welt gekommen, unter anderem ist die Trennwand zwischen ihren beiden Herzkammern nicht vollständig. Ihr Herz kann bei Anstrengung ihren Körper nur eingeschränkt mit dem lebenswichtigen Sauerstoff versorgen. - Ein Besuch bei der Herzstudie Hypofon in unserer Forschungsanlage :envihab. Zum Artikel
10. August 2022
Manuela Braun
Julian Meyer-Arnek ist ein Outdoor-Fan. Und Vater einer kleinen Tochter. Und theoretischer Physiker und Atmosphärenforscher. Aus der Kombination ist vor drei Jahren etwas entstanden, dass er – unterstützt durch unser DLR Technologiemarketing – auf den Markt gebracht hat: den UV-Bodyguard, der die UV-Strahlung misst und über eine App warnt, wenn dem Nutzenden ein Sonnenbrand droht. Damit sind dann noch weitere Rollen für ihn hinzugekommen: Unternehmensgründer von und Entwickler bei ajuma GmbH. - Was der Wissenschaftler, der in unserem Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum arbeitet, dafür mitbringt, um einen UV-Bodyguard zu entwickeln, erzählt er im Interview. Zum Artikel
01. August 2022
Manuela Braun
Unterwegs mit 700 Kilometer in der Stunde, über 10.000 Meter über dem Boden, und unten sieht man die Münchner Theresienwiese, ein großes Areal mit weißen Zeltaufbauten. Immer wieder blitzt einer der vielen Seen rund um Oberpfaffenhofen auf. Gerade fliegt die Falcon des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) an München vorbei, um dann wieder in einer großen Schleife in Richtung des Standorts Oberpfaffenhofen zurückzukehren. - Ein Mitflug bei der Testkampagne LDACS für die digitale Kommunikation zwischen Luft und Boden. Zum Artikel
18. Juli 2022
Manuela Braun
"Josephine" fährt langsam durch das Becken im Jarßumer Hafen auf die Kaimauer zu. Auch wenn Arne Lamm und Christian Steger vom DLR-Institut für Systems Engineering für zukünftige Mobilität mit an Bord des Forschungsboots sind - keiner der beiden hat seine Hand am Steuer oder gibt Gas. Gesteuert wird das acht Meter lange Boot von Land aus: In dem als Schiffsbrücke ausgestatteten Container hält Matthias Steidel vom DLR Kontakt mit der Bootscrew, wissenschaftlicher Mitarbeiter Janusz Piotrowski von der Universität Oldenburg bedient die Steuerung des Boots. - Mit an Bord des Forschungsboots "Josephine" und in der Kontrollstation beim Projekt AMISIA. Zum Artikel
20. Juni 2022
Manuela Braun
Mal eben eine Flasche greifen, die Flüssigkeit in einen Becher schütten und diesen zum Mund führen - Bewegungen, die intuitiv gemacht werden, ohne großes Überlegen: Greifen, die Flasche über den Becher halten, leicht kippen und schon läuft der Kaffee in den Becher. Aus dem Becher trinken, das geschieht nahezu automatisch. Für Menschen mit motorischen Einschränkungen, bei denen beispielsweise die Muskeln sehr schwach sind, sind schon diese sowie andere alltägliche Handlungen wie das Öffnen von Türen nicht oder kaum noch möglich. - Im Labor unseres Teams für Medizin- und Pflegerobotik. Zum Artikel
28. März 2022
Manuela Braun
Thomas Busche kann sich noch ganz exakt an den entscheidenden Moment erinnern. In den letzten Tagen hatte sich das Forschungsschiff „S.A.Agulhas II“ durch das mächtige Packeis des antarktischen Weddellmeers geschoben. Auf allen Decks war das permanente, allgegenwärtige Grollen zu hören, wenn die Eisschollen entlang der Schiffswände schrammten. Rund um die Uhr lief seit Tagen die Suche nach der „Endurance“, dem 1915 versunkenen Expeditionsschiff von Polarforscher Ernest Shackleton. - Thomas Busche erzählt von seiner Arbeit und seinem Leben an Bord des Polarschiffs. Zum Artikel
20. Dezember 2021
Manuela Braun
In Science-Fiction-Filmen ist es schon längst Wirklichkeit: Ein futuristisches Auto ohne Fahrer am Steuer fährt vor, der Passagier steigt ein und wird zügig zu seinem Ziel gefahren. Reibungslos, ganz ohne Probleme schwimmt das autonome Fahrzeug im fließenden Stadtverkehr mit. Öffentlicher Nahverkehr „on demand“ - auf die individuelle Anforderung der Kundin oder des Kunden hin. So einfach ist es in der heutigen Realität aber dann doch nicht mit den autonomen Fahrsystem. - Ein Bericht über die Fahrten der beiden Mini-Busse, die für das Projekt "emoin" fast autonom durch Hamburgs Villenviertel fuhren. Zum Artikel