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Promotion

Dynamische Aurora - Ionosphärische Spezifizierung & Systematik (DAISSy)

Beginn

1. Januar 2022

Dauer

3 Jahre

Vergütung

Entgeltgruppe 13 TVöD

Beschäftigungsgrad

Teilzeit

Sonneneruptionen wirken sich stark auf die Erde und den erdnahen Weltraum aus, wobei die unterschiedlichen Einflüsse unter dem Begriff Weltraumwetter zusammengefasst werden. Im Fokus der Abteilung Weltraumwettereinfluss steht die Untersuchung und Minderung der sozioökonomisch schädlichen Auswirkungen von Weltraumwetter. Letztere schließen insbesondere Beeinträchtigungen kritischer technischer Infrastrukturen, wie beispielsweise Kurzwellenkommunikation und GNSS-Navigation, ein.

Pulsierende Aurora (PsA) veranschaulichen eindrucksvoll eine spezielle Art des Weltraumwetters, bei der die resonante Interaktion zwischen Wellen und Teilchen in der äquatorialen Magnetosphäre einen hochenergetischen Elektronenregen bis in die polare Ionosphäre bewirkt (siehe Abbildung). Dieser Teilchenregen beeinflusst nicht nur technische Systeme, sondern potentiell auch unser Klima infolge von mesosphärischem Ozonabbau. Die Untersuchung von PsA erfährt daher beträchtliches internationales Interesse, welches durch Fortschritte in der Kameratechnologie sowie in boden- und satellitengestützten Plasmabeobachtungen gestärkt wird.

Das Ziel des Promotionsprojekts ist die Weiterentwicklung unseres Verständnisses von der den PsA zugrundeliegenden physikalischen Systematik auf der Basis einer neuartigen Kombination von Beobachtungen aus dem nördlichen Fennoskandinavien. Das Hauptaugenmerk richtet sich dabei auf (1) die Identifikation der Beziehung zwischen den optischen Eigenschaften (z. B. Form, Geschwindigkeit, Pulsfrequenz) und den Plasmasignaturen der ionosphärischen F-Region sowie (2) die Interpretation der Ergebnisse vor dem Hintergrund der relevanten magnetosphärischen Prozesse, d.h. die Streuung und Ausfällung von Elektronen aus der Plasmaschicht.

Ihr Arbeitsumfang beträgt 19,25 Stunden pro Woche und wird mit 75% TVöD Entgeltgruppe 13 vergütet.

Im Rahmen Ihrer Arbeit werden Sie:

  • die zu bearbeitenden Forschungsfragen unter Einbeziehung des aktuellen Wissenstandes zu PsA schärfen
  • einen umfangreichen Datensatz aus PsA Beobachtungen von bodenbasierten Kameras sowie ionosphärischen/magnetosphärischen Satellitenmissionen (z.B. ESA Swarm, NASA Van Allen Probes, JAXA Arase) zusammentragen
  • Konzepte zur Analyse und Interpretation der Daten entwickeln
  • sich mit existierenden statistischen Modellen von magnetosphärischen Wellen zur Quantifizierung der Elektronenstreuung vertraut machen
  • mit internationalen/interdisziplinären Partnern kooperieren
  • die Ergebnisse in Fachzeitschriften publizieren und auf Konferenzen vorstellen

Ihre Qualifikation:

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder Diplom) der Physik, Geophysik, Meteorologie oder einer vergleichbaren Fachrichtung
  • Vorwissen auf dem Gebiet der Weltraumphysik, idealerweise im Bereich der Ionosphären-/Magnetosphärenphysik
  • Erfahrung bei der wissenschaftlichen Datenverarbeitung, idealerweise mit Python
  • Strategien zur eigenständigen Problemlösung
  • starke Kommunikationsfähigkeit
  • fortgeschrittene Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift

Ihr Start:

Freuen Sie sich auf einen Arbeitgeber, der Ihr Engagement zu schätzen weiß und Ihre Entwicklung durch vielfältige Qualifizierungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten fördert. Unser einzigartiges Arbeitsumfeld bietet Ihnen Gestaltungsfreiräume und eine unvergleichbare Infrastruktur, in der Sie Ihre Mission verwirklichen können. Vereinbarkeit von Privatleben, Familie und Beruf sowie Chancengleichheit von Personen aller Geschlechter (w/m/d) sind wichtiger Bestandteil unserer Personalpolitik. Bewerbungen schwerbehinderter Menschen bevorzugen wir bei fachlicher Eignung.

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Fachliche/r Ansprechpartner/in

Dr. Leonie Pick
Institut für Solar-Terrestrische Physik

Tel.: +49 3981 480-279

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