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Wissenschaftliche Tätigkeit / Projektarbeit

Projektleitung Drohnendetektion mit Hilfe von KI und Digitalen Zwillingen

Beginn

ab sofort

Dauer

zunächst für 3 Jahre befristet

Vergütung

bis Entgeltgruppe 14 TVöD

Beschäftigungsgrad

Vollzeit

Der Schutz und die Sicherheit kritischer Infrastrukturen sind eine essentielle Grundlage für die wirtschaftliche Prosperität und Stabilität von Staaten und Gesellschaften. Dieser Aufgabe widmet sich das Institut zum Schutz terrestrischer Infrastrukturen und entwickelt dafür Konzepte, Verfahren und Technologien, die sowohl zur Beurteilung als auch zur Verbesserung des Sicherheitsstatus von Infrastrukturen unter Betrachtung der drei Ebenen Mensch, Technologie und Gesamtsystem dienen. In der Abteilung „Digitale Zwillinge von Infrastrukturen“ werden Infrastrukturen in Struktur und Verhalten modelliert und simuliert. Dies umfasst sowohl komplexe vernetzte Versorgungssysteme als auch geometrisch-funktionale Modelle von Gebäuden und technischen Anlagen. Mit der Anbindung an Echtzeiten-Daten ermöglichen die Modelle als Digitale Zwillinge die Analyse und Optimierung der Resilienz terrestrischer Infrastrukturen sowie Überwachung und Schutzmaßnahmen.

Unbemannte, fliegende Systeme (Drohnen) sind mittlerweile einem breiten Markt zugänglich und stellen vermehrt, gewollt oder ungewollt, eine Bedrohung für Menschen und Infrastrukturen dar. So können Drohnen mittlerweile von fast jedem zur Aufklärung, Störung oder Zerstörung von kritischer Infrastruktur eingesetzt werden. Beispiele hierfür sind die Störung des Flugbetriebs an Flughäfen oder der Transport und die Platzierung von Sprengmitteln in der Nähe von Einrichtungen mit hoheitlicher Relevanz. Bei den Betreibern der Einrichtungen besteht daher ein Bedarf den bereits bestehenden Perimeterschutz durch Detektion von Drohnen zu erweitern. Im Fokus stehen dabei eine möglichst frühzeitige Detektion von heranfliegenden Drohnen, die Klassifikation der Drohne und ihr mögliches Gefährdungspotential. Weiterhin ermöglichen die Lokalisierung der Drohne sowie das Tracking Gegenmaßnahmen. Im DLR sind mehrere Institute im Bereich der Sensorentwicklung und Detektionsverfahren aus dem Bereich KI wissenschaftlich tätig.

Als Projektleiter/in leiten Sie ein Projekt mit Beteiligung mehrerer DLR-Institute und koordinieren die gemeinsamen Arbeiten und führen eigene Forschungsarbeiten durch. Mit Ihrem Projektteam führen Sie selbständig Analysen und Bewertungen von wissenschaftlichen Verfahren im beschriebenen Gebiet durch. Sie erarbeiten neue wissenschaftliche Beiträge in den Bereichen Detektionsverfahren, Sensorfusion, Nutzung Digitaler Zwillinge, Szenarienanalyse, Risikomanagement und Ansteuerung von Abwehrmaßnahmen. Sie veröffentlichen Ergebnisse in Fachzeitschriften sowie auf internationalen Konferenzen. Darüber hinaus verantworten Sie die Aktivitäten des Instituts im Bereich der Drohnendetektion in Abstimmung mit Abteilungsleitung und Programmatik nach innen und außen und entwickeln diese weiter.

Ihre Ideen setzen Sie in einem dynamischen und innovativen Institut um. Neben einem hohen Maß an Teamspirit erwartet Sie eine exzellente Infrastruktur mit modernster Ausrüstung und aktuellen Entwicklungsumgebungen. Wir unterstützen Sie zudem aktiv bei Ihrer beruflichen und wissenschaftlichen Weiterentwicklung.

Ihre Qualifikation:

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Universitätsdiplom oder Master) in Informatik, Data Science, einem ingenieurwissenschaftlichen Bereich (z.B. Elektrotechnik, Maschinenbau) oder naturwissenschaftlichen Bereich (z.B. Mathematik, Technomathematik, Numerik, Physik); Promotion wünschenswert
  • sehr gute Kenntnisse und Erfahrungen in mindestens zwei der folgenden Bereiche: Künstliche Intelligenz, Deep Neural Networks und Computer Vision; Grafische Datenverarbeitung, Geometrische Methoden und Virtual Reality; Sensorfusion, Semantische Fähigkeitsmodellierung, Risikomanagement
  • langjährige Erfahrung in der Nutzung von Entwicklungsprozessen zur Softwareentwicklung, Aufbau von Softwarearchitekturen für verteilte Sensorsysteme, Künstliche Intelligenz und Simulatoren
  • hohe Bereitschaft, sich mit neuen Anwendungstechnologien vertraut zu machen
  • Fähigkeit, interdisziplinär zu denken und zu arbeiten und die Bereitschaft, im Team zu arbeiten
  • umfassendes Verständnis komplexer Kontexte und analytischer Ansätze
  • Erfahrung in der Leitung von Projekten in wissenschaftlichen Projekten und Koordination von Projektteilnehmern in unterschiedlichen Institutionen
  • Reisebereitschaft (national/international)
  • hervorragendes mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen sowie verhandlungssichere Englischkenntnisse
  • ausgeprägte Kommunikations- und Kooperationsbereitschaft sowie Teamfähigkeit
  • Promotion oder umfangreiche Erfahrung im wiss. Projektmanagement wünschenswert
  • gute Programmierkenntnisse wünschenswert, idealerweise in C++, Python, JavaScript sowie Linux-Kenntnisse und praktische Erfahrung mit ROS und/oder 3D-Engines sowie Embedded Hardware
  • Erfahrung in der Beantragung und Durchführung von Drittmittelprojekten wünschenswert, auch in Kooperation mit Industriepartnern
  • Erfahrung in agiler Arbeitsweise wünschenswert

Ihr Start:

Freuen Sie sich auf einen Arbeitgeber, der Ihr Engagement zu schätzen weiß und Ihre Entwicklung durch vielfältige Qualifizierungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten fördert. Unser einzigartiges Arbeitsumfeld bietet Ihnen Gestaltungsfreiräume und eine unvergleichbare Infrastruktur, in der Sie Ihre Mission verwirklichen können. Vereinbarkeit von Privatleben, Familie und Beruf sowie Chancengleichheit von Personen aller Geschlechter (w/m/d) sind wichtiger Bestandteil unserer Personalpolitik. Bewerbungen schwerbehinderter Menschen bevorzugen wir bei fachlicher Eignung.

  • Jetzt online bewerben
  • Sie können sich diese Stellenanzeige per E-Mail zusenden und Ihre Bewerbung am stationären Computer oder Laptop erstellen.

    Wir benötigen Ihre digitalen Bewerbungsunterlagen (PDF). Die Übermittlung wird von einigen Mobilgeräten nicht standardmäßig unterstützt. Bitte erstellen Sie Ihre Bewerbung an einem PC/Laptop.

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Fachliche/r Ansprechpartner/in

Prof. Dr. Eva Brucherseifer
Institut für den Schutz terrestrischer Infrastrukturen

Tel.: +49 2241 20148-50

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