Wissenschaft leben

Kleinste Teilchen als größte Herausforderung

Im Fokus: Trümmer in 1.000 Kilometern Höhe

Mein aktuelles Forschungsprojekt ist spannend und anwendungsnah: Ich arbeite an Hochleistungslasern, um die Umlaufbahnen von Weltraumschrott zu bestimmen. Selbst Teilchen von nur einem Zentimeter Größe können Satelliten völlig zerstören. Mit meinem Team entwickle ich den Scheibenlaser weiter, um diese Partikel mit hochenergetischem Licht anzustrahlen. Durch die rückreflektierte Strahlung lassen sich ihre Bahndaten auf wenige Meter genau vermessen. Satelliten oder die ISS könnten dann rechtzeitig ausweichen. Ein erster Prototyp unseres Lasers ist fast fertig und das nächste Ziel schon klar: die Schrottteilchen im All mit Laserlicht so stark abzubremsen, dass sie in die Erdatmosphäre eintauchen und verglühen.

Von anderen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im DLR bekomme ich…

… wertvolle Impulse für meine Forschung. In den verschiedenen Instituten arbeiten Kolleginnen und Kollegen nämlich an angrenzenden Themen und geben ihr Wissen gern weiter. Diese Vernetzung ist eine enorme Bereicherung für mich!

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DLR-Institut für Technische Physik

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