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Alle Jahrgänge

Wetterphänomene: Monsun ist Schadstoffreiniger und -transporter in einem

15. Juni 2018

Das weltweit größte Wetterphänomen, der südasiatische Monsun, reinigt die Luft effizient wie ein Waschmittel von Schadstoffen, ermöglicht aber auch deren Verteilung über den gesamten Globus. Die Ergebnisse des internationalen Forschungsprojektes OMO (Oxidation Mechanism Observation) wurden nun im Wissenschaftsmagazin Science veröffentlicht.

Nächste Runde des DLR-Studentenprogramms REXUS/BEXUS eröffnet

11. Juni 2018

Neue Vorschläge für Experimente auf Höhenforschungsraketen und Stratosphärenballons gesucht: Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) eröffnet ab dem 11. Juni 2018 Studierenden an deutschen Hochschulen und Universitäten die Möglichkeit, sich für die zwölfte Runde des Studentenprogramms REXUS/BEXUS zu bewerben.

Alexander Gerst ist auf der ISS angekommen

6. Juni 2018

Aktualisierung: Am 8. Juni 2018, um 17:17 Uhr MESZ wurde die Einstiegslucke geöffnet und Alexander Gerst und die beiden anderen Crew-Mitglieder der ISS-Expedition 56-57 wechselten vom Sojus-Raumschiff auf die Internationales Raumstation ISS. Etwa anderthalb Stunden zuvor war das Sojus-Raumschiff planmäßig an die ISS angedockt. Für Gerst beginnt damit der zweite Aufenthalt auf der Raumstation, er wird sechs Monate im All bleiben.

"Space Moves!" - Wettbewerb INNOspace Masters 2018 prämiert innovative Ideen für die Zukunft der Raumfahrt

6. Juni 2018

Die Gewinner des INNOspace Masters Wettbewerbs 2018 stehen nun fest: Überreicht wurden die Preise im Rahmen der dritten INNOspace Masters Konferenz am 5. Juni 2018 in Berlin durch den Koordinator der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt, Herrn Thomas Jarzombek, MdB, sowie die Partner des Wettbewerbs.

DLR und ONERA führen Standschwingungsversuche am Frachtflugzeug Beluga XL durch

6. Juni 2018

Ein gemeinsames Team des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und des französischen Forschungszentrums für Luft- und Raumfahrt ONERA prüfen den Beluga XL, das neue große Transportflugzeug von Airbus, in nur acht Tagen bei Standschwingungsversuchen.

Parabelflugkampagne - drei Premieren mit partieller Schwerkraft

5. Juni 2018

Wenn am 5. Juni 2018 das Parabelflugzeug Airbus A310 ZERO-G vom Flughafen Bordeaux-Mérignac abhebt, startet gleich in mehrfacher Hinsicht eine Premiere: Erstmals werden sich ausschließlich lebenswissenschaftliche Experimente bei einer gemeinsamen Kampagne des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), der Europäischen Weltraumorganisation ESA und der französischen Raumfahrtagentur CNES drei ganz unterschiedlichen Schwerkraftbedingungen ausgesetzt.

Columbus-Kontrollzentrum für die Mission von Alexander Gerst vorbereitet

4. Juni 2018

Astronauten auf der Internationalen Raumstation ISS führen im Columbus-Forschungslabor zahlreiche Experimente für Forscher weltweit durch. Zuständig für die Planung und Durchführung der Experimente ist das Columbus-Kontrollzentrum (Col-CC) im Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum (GSOC) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen. Seit über einem Jahr koordinieren und planen hier etwa 100 Wissenschaftler und Ingenieure, damit Alexander Gerst auf seiner Weltraum Mission Horizons ab dem 6. Juni 2018 alle geplanten Experimente durchführen kann.

Zahlreiche Erkenntnisse über die Entwicklung des Klimas und geologische Geschichte des Mars dank hochaufgelöster Bilder

1. Juni 2018

Am 2. Juni 2018 jährt sich der Start der europäischen Raumsonde Mars Express zum 15. Mal. Heute noch im Orbit um den Mars, markiert Mars Express eine der erfolgreichsten Raumfahrtmissionen, die jemals zu unserem Nachbarplaneten geschickt wurden. Eines der Instrumente, das nach wie vor arbeitet, ist die deutsche "High Resolution Stereo Camera" (HRSC).

Treibhausgas Methan im Fokus europaweiter Forschungsflüge

1. Juni 2018

Ehrgeizige Ziele zur Begrenzung der Treibhausgasemissionen benötigen eine effektive Überwachung der Klimagase. Zudem müssen für zuverlässige Klimaprognosen die Quellen und Senken der Treibhausgase möglichst genau erforscht werden. Von Mitte Mai bis Mitte Juni 2018 fügt eine Flugversuchsmission unter Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) diesen internationalen Bemühungen einen Baustein hinzu. Das Forschungsflugzeug HALO (High Altitude and Long Range Research Aircraft) nimmt die zwei wichtigsten Treibhausgase Kohlenstoffdioxid (CO2) und Methan (CH4) ins Visier. Neuartige Instrumente für die Erfassung der Treibhausgase werden erprobt, die dabei Daten über ganz Europa bis nach Nordafrika sammeln. Im Rahmen der Mission CoMet (Carbon dioxide and methane mission for HALO) sind zudem jeweils eine Cessna des DLR und eine der Freien Universität Berlin mit hochgenauen Messinstrumenten der Universität Bremen im Einsatz, ebenso wie die DLR Do-228 D-CFFU und das Forschungsflugzeug Falcon 20 der französischen Partner SAFIRE , CNRS und CNES. Messflüge finden unter anderem über Berlin, dem Kohlerevier der Lausitz und den polnischen Bergbauregionen statt.

DLR weiht Institut für Vernetzte Energiesysteme in Oldenburg ein

31. Mai 2018

Die Energieforschung im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) befindet sich weiter auf Wachstumskurs. Knapp ein Jahr nach dem Beschluss zur Aufnahme von sieben neuen Instituten ist das Oldenburger Institut für Vernetzte Energiesysteme nach thematischer und struktureller Neuausrichtung am heutigen Donnerstag, 31. Mai 2018, mit einem großen Festakt symbolisch als neuer DLR-Forschungsstandort eingeweiht worden. Das Institut mit seinen rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist aus dem im Jahr 2007 gegründeten EWE-Forschungszentrum NEXT ENERGY hervorgegangen und widmet sich heute systemorientierten Lösungskonzepten für die zukünftige Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energien.

Countdown für Alexander Gerst - 41 Experimente seiner neuen Mission sind "made in Germany"

30. Mai 2018

Wie kann Künstliche Intelligenz (KI) den Astronauten bei ihrem Job im All helfen und was lernen wir für die Anwendung auf der Erde daraus? Wie verhalten sich lebende Zellen in Schwerelosigkeit? Was macht der Aufenthalt im All mit unserem Immunsystem?

Schwingungstests am Windkraft%2dRotorblatt Demoblade

Windenergie: Innovative Schwingungstests an Rotorblättern

24. Mai 2018

Mit 100 Kilogramm zieht und drückt ein sogenannter elektrodynamischer Schwingungserreger an dem 20 Meter langen SmartBlades-DemoBlade. Das Rotorblatt schwingt mit einem Ausschlag von 50 Zentimetern an der Blattspitze. Diese Bewegungen mit allen Materialbelastungen im Rotorblatt werden von Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) genau analysiert. Dazu haben die Forscher 300 Beschleunigungs- und 200 Dehnungssensoren direkt am Rotorblatt angebracht. Mit den so aufgenommenen Daten lassen sich die Verformungen des Rotorblattes millimetergenau nachvollziehen und mit dem Simulationsmodell abgleichen.

DLR-Maßnahmen für Schulen lösen große Resonanz aus

22. Mai 2018

Ab Juni 2018 wird der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst mehrere Monate auf der Internationalen Raumstation ISS leben und arbeiten und dabei zahlreiche Experimente in Schwerelosigkeit durchführen - oftmals mit Bezug zur Physik wie auch zu anderen Naturwissenschaften. Mit dieser Horizons-Mission steht in der Raumfahrt ein besonderes "Highlight" bevor, das sich hervorragend eignet, um Kinder und Jugendliche für Forschung und Technik zu begeistern. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat daher - wie bei Gersts erstem Flug ins All - rund um diese ISS-Mission ein umfangreiches "Education-Paket" mit einer Vielzahl von Angeboten für Schulen entwickelt, die schon lange vor dem Start auf eine ganz außergewöhnlich große Resonanz treffen.

1.000 Kilometer durch das Schelfeis - mit TerraSAR-X

22. Mai 2018

Einer vierköpfigen Forschergruppe ist die größte Antarktis-Expedition seit den 1950er Jahren gelungen. Damals gelang der Commonwealth Trans-Antarctic Expedition erstmals die erfolgreiche Durchquerung der Antarktis über den Südpol, unter der Leitung von Sir Edmund Hillary und Sir Vivian Fuchs. Während des diesjährigen antarktischen Sommers fand nun ein Team der neuseeländischen Regierungsbehörde Antarctica New Zealand den Weg über einen bisher unbekannten Abschnitt des Ross-Schelfeises, einem Eisgebiet von der Größe Frankreichs. Die lebenswichtigen Informationen zur Routenbestimmung lieferte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit Daten des Radarsatelliten TerraSAR-X. Die erfolgreiche Traverse dient dem "Ross Ice Shelf Projekt", das untersucht, wie das Schelfeis auf eine sich erwärmende Welt reagiert.

Ein Maus-Experiment für Astro-Alex

21. Mai 2018

Weltraumforschung mit der Maus: Dieses und weitere Experimente für die horizons-Mission des deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst sind nun auf dem Weg zur Internationalen Raumstation ISS. Die Experimente befinden sich in einem Cygnus-Transporter, der an Bord einer Antares-Rakete am 21. Mai 2018 um 10.44 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (4.44 Uhr Ortszeit) von Wallops Island, Virginia (USA) zur ISS gestartet ist, wo er am 24.Mai andocken wird.

Ideen für die europäische Satellitennavigation gesucht

18. Mai 2018

Bereits zum 15. Mal findet in diesem Jahr der European Satellite Navigation Competition statt, um richtungsweisende Ideen für künftige kommerzielle Anwendungsmöglichkeiten im Bereich der Satellitennavigation aufzuspüren. Das Deutsche Zentrum für Luft-und Raumfahrt (DLR) vergibt seinen diesjährigen Spezialpreis im Bereich der hoch automatisierten und autonomen Systeme. Der DLR-Spezialpreis hat zum Ziel, neuartige und weiter fortgeschrittene Navigationslösungen und Anwendungen für die Nutzergemeinschaft zu ermöglichen. Vor allem innovative Ideen und konkrete Konzepte werden gesucht.

Vom Weltall ins Klassenzimmer

16. Mai 2018

Deutschland ist als relativ rohstoffarmes Land auf Innovationen und daher auch auf frische Wissenschaftler/innen und Ingenieur/innen angewiesen. Um diese Nachwuchsquelle nicht versiegen zu lassen, muss man schon in den Schulen beginnen, das Interesse für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik - den sogenannten MINT-Fächern - zu entfachen. Hier ist das große Begeisterungspotenzial der Raumfahrt gefragt, um Jungen und Mädchen für diese MINT-Fächer zu gewinnen.

DLR erforscht mit Profibergsteigern Sauerstoffmangel als Therapiekonzept für Herzpatienten

15. Mai 2018

Fünf Wochen lang werden die Profibergsteiger Ralf Dujmovits und Nancy Hansen Höhenluft schnuppern. Eigentlich nicht ungewöhnlich: Ralf Dujmovits hat bereits auf allen 14 Achttausendern der Welt gestanden und arbeitet als staatlich geprüfter Berg- und Skiführer. Die Kanadierin Nancy Hansen bezeichnet sich selbst als "sehr enthusiastische Bergsteigerin“ und stand bereits auf etlichen Gipfeln im Himalaya-Gebirge. Ab dem 15. Mai 2018 sind die Bedingungen allerdings etwas anders: In der Forschungsanlage :envihab des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) werden die beiden zwar bei deutlich reduziertem Sauerstoffgehalt wie in einer Höhe von bis zu 7000 Metern leben, auf Tageslicht, einen schönen Ausblick über die Bergwelt und auch Einsamkeit in eisigen Höhen werden sie aber verzichten. Mediziner des DLR, des Krankenhauses Köln-Merheim und weiterer Partner wollen herausfinden, ob ein längerer Aufenthalt unter starkem Sauerstoffmangel die Herzmuskelzellen zur Teilung anregt - die beiden Bergsteiger sind die Probanden für die erste Studie. Bestätigt sich die Annahme, könnte in Zukunft mit dieser Therapie die Herzfunktion von Patienten beispielsweise nach einem Herzinfarkt verbessert werden.

DLR und ADVA stellen neuen Weltrekord in optischer Freistrahl-Datenübertragung auf

10. Mai 2018

Achtzehn Monaten nach ihrem letzten Rekord haben Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), diesmal zusammen mit ADVA - führende Anbieter von Open Networking-Lösungen -, mit 13,16 Terabits pro Sekunde einen neuen Weltrekord in der optischen Freistrahl-Datenübertragung aufgestellt. Mit dieser Datenrate könnten alle gedruckten Bücher der Welt in etwa einer halben Minute übertragen werden. Auch könnte damit der gesamte, für 2020 prognostizierte, Internetverkehr von 144 Petabytes pro Tag in Deutschland übertragen werden. Das eigentliche Ziel ist jedoch ein anderes, nämlich die ländlichen Gebiete, die heute nicht an ein terrestrisches Breitbandnetz angeschlossen sind, vom Satelliten aus zu versorgen. Für die Versorgung von Gesamteuropa im Jahr 2020 reichen laut BATS-Studie drei bis vier Terabits pro Sekunde aus.

DLR-Ausstellung »KOMETEN - Die Mission Rosetta« eröffnet in Wien

9. Mai 2018

Ab 9. Mai 2018 präsentiert das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Naturhistorischen Museum Wien die Sonderausstellung »KOMETEN - Die Mission Rosetta. Reise zu den Ursprüngen des Sonnensystems«. Rosetta ist eines der komplexesten europäischen Raumfahrtprojekte und endete vor zwei Jahren. Die Ausstellung zeigt die Faszination Kometen und die Faszination der Mission mit ihren Stationen und Erkenntnissen.

 
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