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Alle Jahrgänge

DLR 2019 - Forschen für Energiewende, sauberen Luftverkehr und besseres Verstehen des Universums

14. Februar 2019

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) präsentierte am 14. Februar 2019 bei der Jahrespressekonferenz in Berlin ausgewählte Highlights aus seinen Forschungs- und Managementaktivitäten 2019. Die Vorstandsvorsitzende des DLR, Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund, sprach über die besonderen Herausforderungen und Ziele für das laufende Jahr. Sie stellte zudem Forschungsarbeiten aus den Bereichen Digitalisierung und Sicherheit vor - den Querschnittsbereichen, bei denen die DLR-Wissenschaftler fachbereichsübergreifend arbeiten.

Industrie im Dialog: Mit Raumfahrt die Zukunft gestalten

13. Februar 2019

Die Transferpotenziale zwischen Raumfahrt und Industrie stellte die Abendveranstaltung am 12. Februar in den Räumen des Deutschen Museums in Bonn unter der Überschrift "Industrie im Dialog: Mit Raumfahrt die Zukunft gestalten!" in den Mittelpunkt. Die Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg, das Raumfahrtmanagement der DLR und das Deutschen Museum Bonn hatten gemeinschaftlich dazu eingeladen.

Mission InSight: DLR-Maulwurf auf Marsboden abgesetzt

13. Februar 2019

Senkrecht auf flachem Grund steht er bereit für seine historische Mission: Am 12. Februar 2019 um 19:18 Uhr MEZ ist der Marsmaulwurf HP³ (Heat Flow and Physical Properties Package) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit dem robotischen Arm des NASA-Landers InSight ausgesetzt worden. In den kommenden Wochen soll die ferngesteuerte kleine Rammsonde erstmals in der Geschichte der Raumfahrt bis zu fünf Meter tief in den Marsboden eindringen, um Temperatur und Wärmeleitfähigkeit des Untergrunds zu messen und daraus den Wärmestrom aus dem Inneren des Mars zu bestimmen. Der Wärmestrom gibt den Forschern eine Kennzahl zur thermischen Aktivität des Roten Planeten. Daraus lässt sich schließen wie sich das Innere des Mars entwickelt hat, ob er noch immer über einen heißen flüssigen Kern verfügt und was die Erde im Vergleich so besonders macht.

Hightech-Unterstützung für die Humanitäre Hilfe

7. Februar 2019

Für die Arbeit in Krisen- und Katastrophengebieten suchen humanitäre Hilfsorganisationen immer stärker technologische Unterstützung. Neue Technologien, etwa aus der Satellitenfernerkundung, Robotik oder Kommunikationstechnologie, helfen den Helfern die Versorgung und Rettung von Menschen in Not möglichst effektiv zu gestalten.

Verkehrsforscher verbessern Instrument zur Berechnung von Emissionen im Güterverkehr

7. Februar 2019

Auf dem Weg zum klimafreundlichen Güterverkehr ist die Berechnung der Emissionen, die auf dem Transportweg entstehen, ein Mittel, um den Ausstoß von Treibhausgasen zu quantifizieren und zu verringern. Eine verbindliche, internationale Norm existiert noch nicht. In dem Projekt LEARN (Logistics Emission Accounting & Reduction Network) arbeiteten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zusammen mit elf europäischen Institutionen und Unternehmen an der Weiterentwicklung eines Werkzeugs - des sogenannten Global Logistics Emission Council GLEC Frameworks. Ein Ergebnis von LEARN war, das Instrument weiter zu optimieren, sodass das GLEC Framework in eine allgemein gültige ISO-Norm überführt werden kann.

Ausgründung der DLR_School_Labs auf Platz 17 der Top-Start-ups 2018

6. Februar 2019

Das Start-up ENLIGHTEN SCIENCES belegte den 17. Platz im Ranking der Top-50-Unternehmensgründungen 2018. Es ist eine wissenschaftliche Ausgründung der Schülerlabore des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) - der DLR_School_Labs. 672 junge Firmen wurden im Laufe des vergangenen Jahres bei Gründerwettbewerben prämiert; mehrere 10.000 nahmen teil. Das Portal Für-Gründer.de analysierte die 672 Gewinner der Wettbewerbe und kürte die Top 50 der innovativsten Existenzgründungen 2018.

Gletscherschwund Antarktis: Bessere Vorhersagen dank innovativer Radartechnologien

Gletscherschwund Antarktis: Bessere Vorhersagen dank innovativer Radartechnologien

1. Februar 2019

Der Thwaites Gletscher gehört zu den fragilsten Gletschern der Westantarktis und schmilzt mit zunehmender Geschwindigkeit unaufhaltsam in die Amundsen See. Bislang ist er für rund vier Prozent des globalen Meeresspiegelanstiegs verantwortlich und kann mit seinen verbleibenden Eismassen die Ozeane künftig um mehr als 65 Zentimeter steigen lassen.

Reallabor Schorndorf geht zu Ende und zieht positive Bilanz

26. Januar 2019

Busfahren nach Bedarf statt Fahrplan – im europaweit einmaligen Forschungsprojekt Reallabor Schorndorf haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Schorndorf (Baden-Württemberg) ein flexibles und bedarfsgerechtes Bussystem entwickelt und in der Praxis getestet.

Drittes Leben für Kraftwerke

25. Januar 2019

Strom, der aus erneuerbaren Energien gewonnen wird, unterliegt erheblichen Schwankungen: Windkraftanlagen sind unmittelbar abhängig von der Windstärke, bei bewölktem Himmel erzeugt eine Solaranlage sofort weniger Strom, in der Nacht geht der Ertrag gegen Null. Hier unterscheidet sich die Energiegewinnung aus erneuerbaren Energien fundamental von der kontinuierlichen Stromerzeugung in konventionellen Kohle- und Gaskraftwerken.

Sauberere Abgase verringern Klimawirkung von Kondensstreifen%2dZirren

Klimamodell zeigt: Sauberere Flugzeugabgase verringern Klimawirkung von Kondensstreifen-Zirren

23. Januar 2019

Weniger Rußpartikel im Abgasstrahl der Flugzeuge verringern die Eiskristallbildung und damit die Klimawirkung der resultierenden Kondensstreifenzirren. Eine Halbierung der sich im Kondensstreifen bildenden Eiskristalle schmälert die klimawärmende Wirkung der Kondensstreifen-Zirren um 20 Prozent.

Erste Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt ATLaS

Automatisierten Straßengüterverkehr neu denken - Speditionen brauchen fahrerlose Lkw

22. Januar 2019

Wenn es nach den Logistik- und Speditionsunternehmen geht, kann der fahrerlose, vernetzte Lkw auf Deutschlands Straßen bald Realität werden. Soll diese neue Technologie im Güterverkehr Einzug halten, ist es allerdings dringend notwendig, hierfür die Weichen zu stellen - das heißt die notwendigen rechtlichen Rahmenbedingungen sowie mögliche Infrastrukturinvestitionen in die Wege zu leiten. Dies zeigen Ergebnisse des Projektes ATLaS (Automatisiertes und vernetztes Fahren in der Logistik - Chancen für mehr Wertschöpfung) der TU Hamburg (TUHH) und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

DLR-Szenarien für Energie und Mobilität zeigen, wie sich globale Klimaschutzziele erreichen lassen

21. Januar 2019

Im Auftrag der Leonardo DiCaprio Foundation hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit der Technischen Universität Sydney und der Universität Melbourne untersucht, welche Entwicklungen notwendig sind, um die Erderwärmung auf zwei Grad Celsius oder weniger zu begrenzen. Dieses Ziel entspricht den internationalen Vereinbarungen der Pariser Weltklimakonferenz 2015. Kern der Studie sind zwei Szenarien, die beschreiben, welche Entwicklungspfade bei Technologie, Infrastruktur und Energieverbrauch bis zum Jahr 2050 geeignet sind, um die globale Erwärmung auf 2,0 beziehungsweise 1,5 Grad zu beschränken.

Totale Mondfinsternis am frühen Morgen des 21. Januar

18. Januar 2019

Der Mond zieht uns gerade besonders in seinen Bann: Am 24. Dezember 2018 jährte sich zum 50. Mal die Mondrumrundung der Apollo-8-Astronauten, wenige Tage später, am 3. Januar 2019, landete die chinesische Mondsonde Chang'e 4 auf der erdabgewandten Seite des Mondes.

Ein Jahr im ewigen Eis: EDEN-ISS-Antarktisgärtner Paul Zabel kehrt zurück

9. Januar 2019

365 Tage in der Antarktis, davon 257 Tage abgeschnitten von der Außenwelt: Der Antarktisgärtner Paul Zabel vom DLR hat die Gemüsezucht für Mond und Mars im EDEN-ISS-Gewächshaus erprobt und dabei Paprika, Tomaten, Gurken und verschiedenste Salate und Kräuter unter künstlichem Licht geerntet.

NASA-Sonde New Horizons erreicht "Ultima Thule"

29. Dezember 2018

Pünktlich zum Beginn des neuen Jahres wird im Kuipergürtel, sechseinhalb Milliarden Kilometer von der Erde entfernt, eine ganz besondere Begegnung stattfinden: Die NASA-Raumsonde New Horizons besucht das Objekt 2014 MU69, genannt Ultima Thule. Um 6:33 Uhr Mitteleuropäischer Zeit wird New Horizons an Ultima Thule vorbeifliegen und das Objekt aus nur 3500 Kilometern Entfernung mit ihren Messinstrumenten untersuchen. Vor etwa dreizehn Jahren ist New Horizons gestartet, um den Zwergplaneten Pluto zu untersuchen. Es ist das erste Mal, dass ein Körper jenseits von Pluto Besuch bekommt und aus der Nähe erforscht wird.

Adieu 2018 - Ein erfolgreiches DLR-Jahr geht zu Ende

21. Dezember 2018

Gemeinsam mit der NASA den Emissionen alternativer Flugzeugtreibstoffe auf der Spur. Erfolgreich einen Lander auf dem Asteroiden Ryugu gelandet und Daten von der Oberfläche erhoben. Im Projekt Next Generation Car erste Ergebnisse bei der Forschung am automatisierten und vernetzten Fahren von morgen erzielt. Und bei der ISS-Mission horizons 40 von insgesamt 41 deutschen Experimenten erfolgreich in Schwerelosigkeit durchgeführt. Dies sind nur vier der zahlreichen Highlights aus diesem Jahr.

Die Erkundung des Marsinneren beginnt

21. Dezember 2018

Es war eine zentimetergenaue Detailarbeit. In den vergangenen Wochen haben DLR-Forscher jeden Stein auf den Bildern der InSight-Landestelle vermessen und mit dem Radiometer des HP³-Experiments den Staub an der Marsoberfläche analysiert, um gemeinsam mit den amerikanischen und französischen Kollegen die idealen Absetzstellen für die Instrumente der InSight-Mission zu identifizieren. Schließlich bildeten Wissenschaftler des Jet Propulsion Laboratory (JPL) in Kalifornien auf Grundlage der Untersuchungen InSights angrenzende Umgebung exakt im Labor nach und testeten die Absetzmanöver mit einem Nachbau der NASA-Sonde. Mit der nun erfolgten Platzierung des Seismometers vor dem Lander beginnt die Erkundung des Marsinneren. Der Marsmaulwurf des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird Ende Januar 2019 einen Meter östlich des Seismometers positioniert werden. Ein vierköpfiges Team des Kölner DLR-Nutzerzentrums für Weltraumexperimente verbleibt für die Kommandierung und Überwachung des HP3-Experiments auch über Weihnachten und Silvester in Kalifornien.

Alexander Gerst ist zurück auf der Erde

20. Dezember 2018

Alexander Gerst ist nach 197 Tagen im All und 195 an Bord der Internationalen Raumstation ISS in den Morgenstunden des 20. Dezember 2018 gesund zur Erde zurückgekehrt: Die Sojus MS-09 landete planmäßig um 6.02 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) nahe Karaganda in der Steppe Kasachstans.

Einsatz ziviler Drohnen in Deutschland: DLR-Studie zeigt Zustimmung für Rettungs- und Forschungseinsätze sowie bestehende Vorbehalte

18. Dezember 2018

Die Szenarien für die Anwendung ziviler unbemannter Luftfahrtsysteme (Unmanned Aerial Sytems - UAS) werden immer breiter und vielfältiger. Neben ersten Tests mit Paketzustellungen aus der Luft, gibt es bereits erste Anwendungen in der Landwirtschaft oder der Energiebranche, Inspektionen mittels unbemannter Fluggeräte durchzuführen. Ebenso wird an der schnellen Lageerfassung im Katastrophenschutz und dem Transport von Medikamenten und medizinischem Gerät im Rettungseinsatz gearbeitet. Eine Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat nun ergeben, dass es in Deutschland eine deutliche Zustimmung für den Einsatz ziviler Drohnen im Katastrophenschutz, Rettungs- und Forschungseinsatz gibt. Flüge für Werbeaufnahmen, Freizeitaktivitäten und die Paketzustellung werden aber derzeit noch bei mindestens der Hälfte der repräsentativ Befragten kritisch gesehen. Aufklärung hilft dabei, Vorbehalte in der Bevölkerung abzubauen.

Die Geminiden

Forscher klären den Ursprung der Geminiden

11. Dezember 2018

Wer um den 14. Dezember in den klaren Abendhimmel blickt, kann Zeuge eines außergewöhnlichen Naturschauspiels werden: den Geminiden. Über mehrere Tage hinweg lassen sich - bei entsprechenden Witterungsbedingungen - zahlreiche gelb-weiß leuchtende Sternschnuppen beobachten. Der Ursprung des Meteorschauers konnte jedoch bis heute nicht zweifelsfrei geklärt werden. Nun entwickelten Wissenschaftler ein Modell, das die Geminiden als kosmische Spur des erdnahen Asteroiden Phaeton erklärt. "Phaeton stand als Quellkörper immer mal wieder in der Diskussion, es fehlte letztendlich aber noch eine überzeugende Erklärung wie dieser Asteroid einen Meteorstrom hervorbringen kann", sagt Prof. Tilman Spohn vom DLR-Institut für Planetenforschung, Co-Autor der Veröffentlichung.

 
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