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Presse-Informationen - Energie

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Preiswerte Speicher für das Energie- und Verkehrssystem der Zukunft

9. August 2018

Wie lassen sich große Energiemengen schnell, preiswert und gegebenenfalls auch über einen längeren Zeitraum speichern? In dem Querschnittsprojekt GigaStore arbeitet das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) an der Weiterentwicklung von Strom- und Wärmespeichern für jeden Einsatzbereich. Zudem werden Methoden für Computersimulationen erarbeitet, mit denen die Wissenschaftler neue Speichertechnologien schneller entwickeln und erproben werden können. Insgesamt forschen elf DLR-Institute übergreifend an dem Projekt, das eine Laufzeit von vier Jahren und ein Finanzvolumen von zirka 13 Millionen Euro hat.

Mit öffentlich zugänglichen Kameras wollen DLR-Forscher Stromnetze stabilisieren

3. August 2018

Mit Schwankungen der Sonnenenergie umzugehen, ist eine der größten Herausforderungen auf dem Weg zu einer nachhaltigen Energieversorgung. Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) arbeiten an einer Technologie, die es ermöglichen soll, Energienetze mit hohem Solaranteil stabiler und effizienter zu betreiben. Die Idee der Wissenschaftler: Sind die Strahlungsprognosen genauer, also wann wie viel Sonne an einem Ort scheint, können die Betreiber von Stromnetzen und Solaranlagen früher reagieren. Kündigen sich beispielsweise in den kommenden drei Minuten Wolken und damit Leistungsabfälle an, könnten Reserveaggregate und -kraftwerke automatisch hochfahren und auf mehrere Sekunden genau einspringen.

DLR mit an Bord bei Entwicklung der weltweit ersten hochseefähigen Wasserstoff-Fähre mit Brennstoffzelle

26. Juli 2018

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) beteiligt sich an der Entwicklung der weltweit ersten wasserstoffbetriebenen Hochseefähre mit Brennstoffzelle für den Personen- und Fahrzeugtransport. Ziel des von der Europäischen Union geförderten Forschungsprojektes "HySeas III" ist es, den Pendelverkehr zwischen den schottischen Inseln Orkney und Shapinsay ab dem Jahr 2021 mit einem neuartigen, ausschließlich mit Energie aus erneuerbaren Quellen betriebenen Schiffstyp zu realisieren. Das DLR-Institut für Vernetzte Energiesysteme beteiligt sich am Gesamtprojekt mit umfangreichen ökonomischen und ökologischen Analysen sowie mit der Ermittlung des Marktpotenzials im europäischen Raum.

DLR-Querschnittsprojekt Big-Data-Plattform startet

18. Juli 2018

Wie können immer größere wissenschaftliche Datenmengen verarbeitet und ausgewertet werden? Und wie kann man Erdbeobachtungsdaten mit Messungen am Boden sinnvoll kombinieren und damit neue Informationsquellen erschließen? Im Querschnittsprojekt Big-Data-Plattform erarbeiten Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) Methoden für den Zukunftsbereich Big-Data-Science. In dem interdisziplinären Forschungsprojekt arbeiten 21 DLR-Institute aus den Forschungsbereichen Raumfahrt, Luftfahrt, Verkehr, Energie und Sicherheit zusammen. Das Projekt hat eine Laufzeit von vier Jahren und ein Finanzvolumen von über 21 Millionen Euro.

DLR weiht Institut für Vernetzte Energiesysteme in Oldenburg ein

31. Mai 2018

Die Energieforschung im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) befindet sich weiter auf Wachstumskurs. Knapp ein Jahr nach dem Beschluss zur Aufnahme von sieben neuen Instituten ist das Oldenburger Institut für Vernetzte Energiesysteme nach thematischer und struktureller Neuausrichtung am heutigen Donnerstag, 31. Mai 2018, mit einem großen Festakt symbolisch als neuer DLR-Forschungsstandort eingeweiht worden. Das Institut mit seinen rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist aus dem im Jahr 2007 gegründeten EWE-Forschungszentrum NEXT ENERGY hervorgegangen und widmet sich heute systemorientierten Lösungskonzepten für die zukünftige Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energien.

Schwingungstests am Windkraft%2dRotorblatt Demoblade

Windenergie: Innovative Schwingungstests an Rotorblättern

24. Mai 2018

Mit 100 Kilogramm zieht und drückt ein sogenannter elektrodynamischer Schwingungserreger an dem 20 Meter langen SmartBlades-DemoBlade. Das Rotorblatt schwingt mit einem Ausschlag von 50 Zentimetern an der Blattspitze. Diese Bewegungen mit allen Materialbelastungen im Rotorblatt werden von Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) genau analysiert. Dazu haben die Forscher 300 Beschleunigungs- und 200 Dehnungssensoren direkt am Rotorblatt angebracht. Mit den so aufgenommenen Daten lassen sich die Verformungen des Rotorblattes millimetergenau nachvollziehen und mit dem Simulationsmodell abgleichen.

DLR und TU Braunschweig vereinbaren Zusammenarbeit bei der Batterieforschung

24. April 2018

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Technische Universität Braunschweig (TU BS) haben am 24. April 2018 auf der Hannover Messe eine Absichtserklärung für gemeinsame Arbeiten im Bereich der Batterieforschung unterzeichnet. Das DLR und die TU BS wollen zukünftig bei der Entwicklung neuer Batteriesysteme eng zusammenarbeiten, um die Kette von Forschung über Entwicklung bis hin zur Fertigung vollständig abzubilden.

Hannover Messe: DLR zeigt Innovationsideen und Möglichkeiten zur Flexibilisierung des Energiesystems

20. April 2018

Einen Computer durch Bewegung programmieren oder sich in unbekanntem Terrain lediglich mit optischen Sensoren verorten und orientieren, das zeigt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) auf der Hannover Messe in Halle 2 an Stand C57. Dort präsentiert das DLR Technologiemarketing-Innovationen und -Innovationsideen, die aus Forschungsergebnissen entwickelt wurden. In Halle 27 an Stand H84 stellt das DLR zudem vor, wie Energie zwischen den Bereichen Strom, Wärme und Mobilität je nach Bedarf hin und her bewegt werden kann.

HY4 Fliegen mit der Brennstoffzelle

Das DLR auf der Hannover Messe 2018

11. April 2018

Energie ist mehr als Strom: Um den Anteil von erneuerbaren Energien nicht nur beim Strom, sondern auch in den Bereichen Wärme und Mobilität zu erhöhen, muss Energie von einem Sektor in den anderen überführt werden können. Auf der Hannover Messe vom 23. bis 27. April 2018 zeigt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), wie die Sektorenkopplung das Energiesystem flexibler und umweltfreundlicher macht (Halle 27, Stand H84). Unter dem Motto "Science2Business" stellt das DLR zudem Innovationen und Innovationsideen vor, die aus Forschungsergebnissen entwickelt wurden und nun auf der Schwelle zur Markteinführung stehen (Halle 2, Stand C75).

Studie legt Wirtschaftsdaten zur Energiewende vor

16. März 2018

Von den knapp 690.000 Beschäftigten in der deutschen Energiewirtschaft im Jahr 2016 arbeitete mit 338.600 knapp die Hälfte im Bereich der erneuerbaren Energien. Insgesamt ist die Beschäftigung, die aus den Aktivitäten der Energiewirtschaft resultiert, seit dem Jahr 2000 durch den Ausbau der erneuerbaren Energien gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) beauftragte Studie, in der erstmals die ökonomischen Indikatoren der Energiewende in einer einheitlichen Form für alle Bereiche der Energiewirtschaft vorliegen. Die Studie ermöglicht über die Entwicklung der erneuerbaren Energien hinaus Aussagen zum Verlauf der Energiewende zu machen. Verfasser sind das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS).

Fit für die Energiewende: Wie flexibel ist die Grundstoffindustrie?

5. März 2018

Die Grundstoffindustrie, wie zum Beispiel Glashersteller oder Zementwerke, benötigt gut die Hälfte des industriellen Strombedarfs in Deutschland. Eine Studie unter Beteiligung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeigt Möglichkeiten auf, wie dieser Industriezweig seinen Stromverbrauch dem zeitlichen und örtlichen Angebot anpassen und damit Schwankungen bis hin zur sogenannten Dunkelflaute überbrücken kann. Angesichts des großen Energiebedarfs ist die Flexibilisierung dieses Industriesektors eine wichtige Stellschraube für ein stabiles Stromnetz mit einem angestrebten hohen Anteil an erneuerbarer Energie. Die Studie entstand im Rahmen des Kopernikus-Projektes SynErgie und wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert

Das DLR im Jahr 2018

1. Februar 2018

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist in der Ausrichtung seiner Aufgaben und Forschungsthemen einmalig in Deutschland und Europa - als nationales Forschungszentrum und Raumfahrtagentur sowie als Projektträger. Mit dem Aufbau von sieben neuen Forschungsinstituten ist deren Anzahl an 20 Standorten auf insgesamt 40 gestiegen. Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DLR liegt jetzt bei 8200, Tendenz steigend. Mit 178 Großforschungsanlagen und vielen internationalen Kooperationen stellt sich das DLR den großen Herausforderungen der Gesellschaft wie Digitalisierung, Klimaschutz und Mobilität.

DLR und National Research Council of Canada erweitern Zusammenarbeit auf alle Forschungsbereiche

29. Januar 2018

Im Bereich Luftfahrtforschung arbeiten das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das National Research Council of Canada (NRC) seit einigen Jahren erfolgreich zusammen. DLR-Vorstandsmitglied Prof. Rolf Henke und NRC-Präsident Iain Stewart unterzeichneten daher am 28. Januar 2018 in München ein Memorandum of Understanding über die Erweiterung der Zusammenarbeit im Rahmen der 33. Deutsch-Kanadischen Konferenz der Atlantik Brücke e.V.

Weniger Netzausbau in Deutschland durch regelbaren Solarstrom aus Nordafrika

21. Dezember 2017

Eine Einbindung von regelbaren thermischen Solarkraftwerken aus Nordafrika in den deutschen Kraftwerkspark bis zum Jahr 2050 würde es ermöglichen, das Stromnetz hierzulande deutlich zu entlasten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Energieforscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), die nun im Fachjournal Renewable Energy veröffentlicht wurde. Sie zeigt, dass durch die Stromimporte ein Ausbau des Stromnetzes in Deutschland und die damit verbundenen Probleme und Kosten reduziert werden könnten. "Mit dem hohen Anteil an regelbarer Energie gibt es außerdem weniger Übertragungsspitzen und Engpässe, das deutsche Stromnetz kann insgesamt entlastet werden", erläutert der Autor der Studie, Denis Hess vom DLR-Institut für Technische Thermodynamik in Stuttgart.

DLR und GIZ unterzeichnen Kooperationsvertrag

18. Dezember 2017

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH (GIZ) haben am 18.12.2017 einen Kooperationsvertrag für eine engere Zusammenarbeit unterzeichnet. Die Vereinbarung ist eine Fortführung und Vertiefung der bisherigen Kooperation. Sie bietet die Basis für zukünftige gemeinsame internationale Projekte vor allem in den Bereichen erneuerbare Energien, Katastrophenvorsorge und –management, Frühwarnsysteme, Klimaschutz, Ressourcenmanagement, Verkehrssysteme und Metropolregionen. Das DLR forscht an technologischen Innovationen, die auch über Deutschland und Europa hinaus zu einer umweltfreundlichen und klimaschonenden Entwicklung beitragen. Die GIZ arbeitet weltweit für eine nachhaltige Entwicklung, stärkt dabei die Fähigkeiten und Kompetenzen ihrer Partner und verfügt über etablierte Kontakte zu Partnern in Regierungen, Forschungseinrichtungen und der Industrie. Mit diesen sich ergänzenden Kompetenzen bietet die Kooperation für beide Partner neue Möglichkeiten, innovative und nachhaltige Lösungsansätze international in die Praxis zu bringen.

Grünes Licht für Energetisches Nachbarschaftsquartier in Oldenburg

8. Dezember 2017

Das Institut für Vernetzte Energiesysteme des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt hat gemeinsam mit 20 Partnern aus Industrie und Forschung den Zuschlag zur Realisierung eines Energetischen Nachbarschaftsquartiers (ENaQ) auf einer Teilfläche des ehemaligen Fliegerhorst-Geländes in Oldenburg erhalten. Ziel des Projektes ist es, auf dem innenstadtnahen Areal unter Einbindung der Öffentlichkeit ein klimaneutrales Quartier mit zirka 110 Wohneinheiten aus Bestandsgebäuden und Neubauten zu konzipieren und umzusetzen. Das Vorhaben ist eines von sechs Leuchtturmprojekten, für die das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit der gemeinsamen Förderbekanntmachung "Solares Bauen / Energieeffiziente Stadt" in den nächsten fünf Jahren bis zu 100 Millionen Euro für Forschung und Entwicklung zu nachhaltigen Stadtquartieren bereitstellen. Rund 18 Millionen Euro fließen in das Fliegerhorst-Projekt, weitere rund 8,4 Millionen Euro werden von den größtenteils im Nordwesten angesiedelten Industriepartnern beigesteuert.

Erstes innovatives DLR-Rotorblatt auf dem Weg zu Belastungstests

7. Dezember 2017

Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben im Projekt SmartBlades2 das erste innovative Rotorblatt fertiggestellt. Das Rotorblatt mit einer Länge von 20 Metern kann sich durch eine Biege-Torsionskopplung passiv an variable Windbedingungen anpassen. Bis Anfang Januar 2018 wird das Rotorblatt beim Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) in Bremerhaven zahlreichen Belastungstests unterzogen. Im Forschungsprojekt SmartBlades2 entwickeln Industrie und Forschungseinrichtungen innovative Technologien für größere und leistungsstärkere Windkraftanlagen. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) gefördert.

HYDROSOL_Plant: Wasserstoff aus Sonnenlicht

29. November 2017

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat am 28. November 2017 gemeinsam mit internationalen Projektpartnern die bislang größte solarchemische Anlage zur Produktion von Wasserstoff präsentiert. Im Projekt HYDROSOL_Plant haben Wissenschaftler und Industrieunternehmen gemeinsam das Verfahren der direkten Wasserstoffherstellung durch Sonnenstrahlung weiterentwickelt. Mit verbesserten Materialen und einem neuen Aufbau des Reaktors war es möglich, eine Anlage mit einer Leistung von 750 Kilowatt aufzubauen. Sie ist damit deutlich leistungsstärker als die vorherige Entwicklungsstufe, die über eine Leistung von 100 kW verfügte. In den kommenden Monaten werden die Wissenschaftler auf der Plataforma Solar in Almeria (PSA) im Süden Spaniens im Test- und Demonstrationsbetrieb Wassersoff herstellen und die Eignung der Materialien untersuchen.

Umweltministerin Barbara Hendricks besucht DLR-Solarforschung in Jülich

10. November 2017

Umweltministerin Barbara Hendricks besuchte am 10. November 2017 das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Jülich. Der Besuch fand im Rahmen einer Exkursion statt, die die Energieagentur NRW im Auftrag der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen und des Bundesumweltministeriums anlässlich der UN-Klimakonferenz COP23 veranstaltete. Beim DLR besuchte die Umweltministerin "Synlight", die größte künstliche Sonne der Welt, sowie den DLR-Solarturm Jülich.

Wärmespeicher-Konzept erhöht die Reichweite von Elektrofahrzeugen im Winter

19. Oktober 2017

Elektroantriebe sind ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu einem klimafreundlichen Verkehrssystem. Eine Herausforderung ist dabei unter anderem der Reichweitenverlust der Fahrzeuge im Winter. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben mit DuoTherm ein Konzept entwickelt, in dem ein effizienter Wärmespeicher die Heizleistung im Elektrofahrzeug übernimmt. Das neuartige Energiespeichersystem wurde im Oktober 2017 auf der internationalen SAE - Konferenz "Thermal Management Systems Symposium" in Detroit in den USA vorgestellt.

 
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