Mission to Mars

Der Planet Mars. Bild: ESA/DLR/FU Berlin, G. Neukum.
Der Planet Mars. Bild: ESA/DLR/FU Berlin, G. Neukum.
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Mars, der äußere Nachbar der Erde ist schon in der Antike den Menschen wegen seiner rötlichen Färbung aufgefallen. Sie ordneten diesen Himmelskörper dem Kriegsgott zu. Nachdem die Menschen den Mond erreicht haben, wäre der Mars das nächstmögliche Ziel in unserem Sonnensystem, denn die Bedingungen auf der meistens näheren Venus sind zu lebensfeindlich.

Der Gale-Krater: Landeplatz und Untersuchungsgebiet von Curiosity. Bild: NASA/JPL - Caltech/ESA/DLR/FU Berlin/MSSS
Der Gale-Krater: Landeplatz und Untersuchungsgebiet von Curiosity. Bild: NASA/JPL - Caltech/ESA/DLR/FU Berlin/MSSS

Bevor man Menschen auf die Reise zum Mars schickt, muss man die Bedingungen, die sie dort erwarten, genau erkunden. Zahlreiche Sonden haben in den letzten 50 Jahren den Mars umkreist und genaue Bilder der Oberfläche zur Erde gefunkt. Man kann heute Marsgloben herstellen, die ebenso genau sind wie Erdgloben.

Aber nicht alles kann man aus großer Höhe untersuchen. Roboter, sogenannte Mars-Rover, wurden auf der Oberfläche abgesetzt. Zuletzt der bisher größte Rover „Curiosity" im August 2012. Wie steuert man solche Roboter? Wie bringt man sie dazu, die vorgesehenen Messungen an den richtigen Stellen durchzuführen? Und wie verhindert man, dass sie sich zwischen Felsen verkeilen oder in ein Loch fallen?

Der Mars-Rover Curiosity ist ein fahrendes Laboratorium. Er soll unter anderem nach Spuren von Leben suchen. Bild: NASA/JPL - Caltech.
Der Mars-Rover Curiosity ist ein fahrendes Laboratorium. Er soll unter anderem nach Spuren von Leben suchen. Bild: NASA/JPL - Caltech.

Im Experiment werdet ihr sehen, dass es gar nicht so einfach ist, einen Mars-Rover zu steuern und sich in unbekannter Umgebung zurechtzufinden, wenn man nur mit den „Augen" des Roboters sieht. Noch schwieriger wird es, wenn wir die Steuersignale mit nur wenigen Sekunden Verzögerung aussenden. Wie wäre das bei 3 bis 20 Minuten Verzögerung? Es hilft nichts: Wir müssen einem Mars-Roboter so viele „intelligente" Anweisungen mitgeben, dass er selbst entscheiden kann.