Kometensimulation

Der Komet Hale Bopp wurde am 23.07.1995 entdeckt. 1997 konnte der aktive Komet über einen Zeitraum von 18 Monaten mit bloßem Auge beobachtet werden. Der langzeitperiodische Komet wird Berechnungen zufolge im Jahr 4535 wieder ins Innere unseres Sonnensystems gelangen.
Bild: NASA
Der Komet Hale Bopp wurde am 23.07.1995 entdeckt. 1997 konnte der aktive Komet über einen Zeitraum von 18 Monaten mit bloßem Auge beobachtet werden. Der langzeitperiodische Komet wird Berechnungen zufolge im Jahr 4535 wieder ins Innere unseres Sonnensystems gelangen. Bild: NASA
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Wie ist ein Komet aufgebaut? Woraus besteht sein Schweif und wie entsteht er? Wir forschen nach Erklärungen rund um das eindrucksvolle Himmelsphänomen:
Aus wässerigen Lösungen, Gesteinspulver und Ruß erzeugen wir künstliche Kometensubstanz und bestrahlen diese in einer Vakuumkammer mit Hilfe einer künstlichen Sonne. Ihr werdet überrascht sein, was passiert!

Kometen - auch heute noch geheimnisvoll

Künstlerische Darstellung eines KometenkernsBild: NASA
Künstlerische Darstellung eines Kometenkerns
Bild: NASA

Auch heutzutage ist ein Komet ein seltener und beeindruckender Anblick, aber er wird (meist?) nicht mehr als Bote des Weltuntergangs oder als göttliches Zeichen angesehen.

Kometenkerne entstanden vor rund 4,6 Milliarden Jahren im frühen Sonnennebel, weit jenseits der Bahnen der äußeren Kleinplaneten und fernab von unserem sehr heißen Zentralstern, der Sonne. Sie bergen wie kein anderer Himmelskörper unverändertes Material aus der Entstehungszeit unseres Sonnensystems. Forscher möchten daher wissen, wie dieses Material beschaffen ist, aus dem letztlich auch wir selbst hervorgegangen sind.

Kann man Kometen ins Labor holen?

Schülerinnen an der Kometensimulationsanlage. Bild: DLR
Schülerinnen an der Kometensimulationsanlage. Bild: DLR

Wenn wir mehr über den Aufbau von Kometen wissen wollen, können wir nicht darauf warten, dass Kometenstaub in Sternschnuppen auf die Erde fällt. Wir könnten ihn nicht wiederfinden und das meiste würde ohnehin verglühen. Wir müssen Forschungssonden zu Kometen schicken. Dazu brauchen wir aber genaue Informationen: Ist die Oberfläche eines Kometen hart, oder würde ein Lander im Staub versinken? Braucht man zur Probennahme einen Bohrer oder besser einen Schöpflöffel? Würde der Lander überhaupt auf dem Kometen stehen bleiben? Um das möglichst gut abschätzen zu können, wurden im DLR für die Kometen-Mission Rosetta zahlreiche Simulationen durchgeführt. Und ganz ähnliche Experimente könnt ihr bei uns im DLR_School_Lab auch machen. Also: Werdet Kometenforscher!

 

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