TET-1, weitere Fortschritte
Während direkt nach dem Start in der "Launch and Early Operations Phase" (LEOP) bis zu zehn Kontakte pro Tag zwischen den verschiedenen Bodenstationen und dem Satelliten geschaltet wurden, ist die Kontaktaufnahme zum Satelliten zwischenzeitlich deutlich reduziert. In dieser Woche sind täglich fünf bis sechs Überflugpassagen mit Kontaktaufnahme vorgesehen. Hiervon werden zwei bis drei zur Kommandierung genutzt, in den restlichen Passagen werden Telemetriedaten des Satelliten empfangen. Bei weiterhin positivem Verlauf dieser Betriebsphase sind ab kommender Woche vier Kontaktaufnahmen (davon eine zur Kommandierung) pro Tag vorgesehen. Die einzelnen Kontaktzeiten zum Satelliten betragen sieben bis neun Minuten, in der übrigen Zeit arbeitet der Satellit das kommandierte Programm ab.
Für die Nutzlasten werden in dieser und der nächsten Woche Testszenarien durchfahren, das heißt es werden verschiedene Technologienutzlasten parallel eingeschaltet. Hierbei kommt es im Wesentlichen darauf an, die für den Routinebetrieb notwendigen (und vom Satellitenbus bereitzustellenden) Ressourcen zu ermitteln.
Das beigefügte Bild zeigt den TET-1 Ground Track sowie den Empfangsbereich der in LEOP beteiligten Bodenstationen. WHM, NSG: Deutsche Bodenstationen Weilheim und Neustrelitz; SGS: Norwegische Bodenstation Svalbard; SHB, SKT: Kanadische Bodenstationen St. Hubert und Saskatoon. Bild: DLR.
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