Datengestützte Methoden für die Systemüberwachung und -analyse

MSdigit

Das Projekt MSdigit konzentriert sich auf die Weiterentwicklung von Technologien für konzentrierte Solarenergie und thermische Energiespeichersysteme auf Basis von geschmolzenem Salz. Solche Systeme stellen eine zuverlässige und skalierbare Lösung für die Erzeugung von Wärme und Strom dar. Das Projekt zielt darauf ab, die Effizienz, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit von Kraftwerken auf Basis von geschmolzenem Salz zu verbessern, indem Innovationen in den Bereichen Materialien, Komponenten und digitale Systemüberwachung untersucht werden, um ihre langfristige Wettbewerbsfähigkeit in der sich wandelnden Energielandschaft sicherzustellen.

In diesem Rahmen leistet das Institut für Datenwissenschaft einen Beitrag zur Entwicklung und Validierung datengestützter Methoden für die Systemüberwachung und -analyse mit den folgende Hauptzielen:

  • Machbarkeitsanalyse: Bewertung des Potenzials für die automatisierte Überwachung der Évora Molten Salt Platform (ESMP) in Portugal, um mithilfe intelligenter Algorithmen unerwünschte Ereignisse frühzeitig zu erkennen und deren Ursachen zu verstehen.
  • Algorithmenentwicklung und -implementierung: Auswahl, Verfeinerung und Anwendung geeigneter Algorithmen zur Anomalieerkennung und Kausalitätsinferenz, zunächst auf historischen Datensätzen und möglicherweise mit Ausweitung auf die Überwachung in Echtzeit.
Projektgrafik MSdigit DLR Institut für Datenwissenschaften.png

Durch die Kombination von Anomalieerkennung und Kausalitätsinferenz will das Projekt über die bloße Identifizierung des Auftretens eines Problems hinausgehen und verstehen, warum es auftritt. Diese Kombination unterstützt eine transparentere, erklärbare und umsetzbare Systemüberwachung und hilft den Betreibern, Anomalien nicht nur frühzeitig zu erkennen, sondern auch ihre Ursachen zu lokalisieren.

Projektlaufzeit: 01/2025 - 12/2027

Beteiligte Institute und Einrichtungen