Alljährlich wird über der Antarktis im Südfrühling ein starker chemischer Abbau von Ozon in der unteren und mittleren Stratosphäre beobachtet, die sich von 10 bis 50 Kilometer Höhe erstreckt. Für dieses Phänomen wurde der Begriff Ozonloch geprägt. Seine Ausdehnung weist einen starken Jahresgang auf. Über den Verlauf mehrerer Jahre variiert seine Größe erheblich, doch insgesamt erholt sich die Ozonschicht nicht. Das fanden nun Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) bei einer Analyse von Daten des EUMETSAT-Erdbeobachtungssatelliten MetOp heraus.