19. März 2019

Bremer Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen besucht DLR-Institut für den Schutz maritimer Infrastrukturen

Der Gründungsdirektor des Instituts für den Schutz maritimer Infrastrukturen, Dr. Dennis Göge (links), begrüßt Martin Günthner, den Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen des Landes Bremen.
Der Gründungsdirektor des Instituts für den Schutz maritimer Infrastrukturen, Dr. Dennis Göge (links), begrüßt Martin Günthner, den Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen des Landes Bremen.

Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft im Rahmen des Aufbaus des Instituts für den Schutz maritimer Infrastrukturen stand am 15. März 2019 im Mittelpunkt eines Besuches von Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen des Landes Bremen am Standort des DLR in Bremerhaven, bei dem Dr. Dennis Göge, Gründungsdirektor des Instituts, den Bremer Senator in den neuen Räumlichkeiten empfing.

Ein erfolgreiches erstes Jahr

Anlässlich seines Besuches konnte sich Günthner von den Fortschritten beim Aufbau des europaweit einzigartigen Instituts überzeugen. Im Rahmen einer Führung durch die Räume des Instituts, welche in den vergangenen Monaten durch den Eigentümer des Gebäudes, die BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH, mit Landesmitteln umgebaut wurden, nahm Günthner die Gelegenheit wahr, sich persönlich von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern einen Einblick in die derzeitigen Forschungsarbeiten geben zu lassen. Dabei wurde deutlich, dass der Forschungsschwerpunkt des Institutes, die Sicherheit und der Schutz von Infrastrukturen, eine zunehmende Bedeutung erlangt und dass der interdisziplinäre Ansatz des Instituts, welcher sowohl Theoriebildung, als auch Technologieentwicklung und sozial- und geisteswissenschaftliche Forschung umfasst, sehr zielführend für die zu bewältigenden wissenschaftlichen Herausforderungen ist.

Kooperation mit lokaler Industrie

Bereits im ersten Jahr konnten unterschiedliche Themen identifiziert werden, die sowohl für die Forschung von Relevanz sind, als auch für unterschiedliche KMUs aus der Bremer Region. Göge stellte heraus, dass in kürzester Zeit, auch dank der Unterstützung der Politik und Verwaltung, mehrere Projekte begonnen werden konnten, in denen Bremer Technologieunternehmen mitwirken und dass sich bei diesen Vorhaben ein großes Interesse von Marktteilnehmern abzeichnet. Die langjährige Erfahrung des DLR im Bereich der Technologieentwicklung und die enge Kooperation mit verschiedenen Sicherheitsbehörden sind dabei wesentliche Elemente des raschen Fortschrittes dieser Projekte.

Maritime Schwerpunkte und Hochtechnologie

Günthner zeigte sich erfreut über die Themenvielfalt, welche durch das neue Institut abgedeckt wird und die sich in die Bremer Industrie und Forschungslandschaft gut integrieren ließe. Der Standort des Instituts in einem maritim geprägten Bundesland und die große Bedeutung der Häfen für die regionale Wirtschaft wurden sowohl von Seiten des Senators als auch von Seiten des Gründungsdirektors als wesentlich für die erwartenden Synergieeffekte zwischen Forschung und Industrie bezeichnet. „Die Möglichkeit, Technologien im direkten Umfeld des Instituts zu erproben und kompetente Ansprechpartner aus der maritimen Branche in die Forschung einbeziehen zu können, verkürzt Entwicklungszeiten und führt zu schnelleren Ergebnissen mit hoher Relevanz“, kommentierte Göge die positiven Entwicklungen.

Senator Martin Günthner und Gründungsdirektor Dr. Dennis Göge mit Mitarbeitern des DLR-Instituts für den Schutz maritimer Infrastrukturen.
Senator Martin Günthner und Gründungsdirektor Dr. Dennis Göge mit Mitarbeitern des DLR-Instituts für den Schutz maritimer Infrastrukturen.

Video der Wirtschaftsförderung Bremen GmbH

Hier geht es zum Video der WFB vom Besuch im Institut für den Schutz maritimer Infrastrukturen des DLR.