Institut für den Schutz terrestrischer Infrastrukturen
Das Institut für den Schutz terrestrischer Infrastrukturen widmet sich dem Schutz und der Sicherheit kritischer Infrastrukturen auf der Erde.
Der Klimawandel stellt Deutschlands Küstenregionen wie auch das Hinterland vor neue Herausforderungen. Neben einem prognostizierten Anstieg des Meeresspiegels rechnen Klimaforscher mit einer zunehmenden Anzahl an Extremwetterereignissen wie Sturmfluten, Stürmen oder Starkregen. Die Intensität, Häufigkeit und mögliches simultanes Auftreten setzen Inseln und Küstenregionen erhöhten Gefahren aus, welche sich insbesondere in der direkten Gefährdung der Bevölkerung und dem Ausfall kritischer Infrastrukturen, wie beispielsweise Seehäfen, zur Versorgung der Bevölkerung manifestieren können. Zusätzlich wächst durch die große Bedeutung seegebundener Warenströme die Gefahr einer Kaskadierung der direkten Effekte an küstennahen Infrastrukturen wie Häfen auf Verkehrswege in das Hinterland und dementsprechend auf überregionale Lieferketten.
Um diesen Gefahren adäquat begegnen zu können, ist es unerlässlich, die Resilienz der Küstenregionen zu stärken. Hierzu werden zum einen Strategien benötigt, die eine langfristige Adaption an die sich ändernden klimatischen Bedingungen sicherstellen. Zum anderen müssen Werkzeuge und Pläne für den Fall eintretender Katastrophen entwickelt werden, die eine frühzeitige Erkennung und effiziente Mitigation der eintretenden Risiken ermöglichen. Das Projekt hat vier übergeordnete Ziele, mit denen ein substantieller Beitrag zur Erhöhung der Resilienz gegen die durch den Klimawandel verursachten Folgen geleistet werden soll:
Das DLR-Institut für Datenwissenschaften trägt im Projekt auf drei unterschiedliche Arten zur Lageerfassung bei:

Durch diese wertvollen Informationen werden die zuständigen Behörden in die Lage versetzt, auf Basis fundierter Erkenntnisse notwendige Schutzmaßnahmen rechtzeitig und gezielt einzuleiten. Hierdurch kann die Stabilität der Deichinfrastruktur zuverlässig erhalten und signifikante Gefahren präventiv verringert werden.
Projektlaufzeit: 01/2023 - 12/2025