Nachwuchsforscher auf Entdeckungstour


Welche Vorteile haben Radarsatelliten? Wie bringt man Robotern „Fingerspitzengefühl“ bei? Und wie „parkt“ man einen Satelliten in der Umlaufbahn? Diese und viele andere Fragen beantworteten Fachleute des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Rahmen der 16. DLR_Talent_School. Bei dieser zweitägigen Veranstaltung (25./26. Januar) zur Nachwuchsförderung waren 20 Bundessiegerinnen und -sieger von Jugend forscht im Standort Oberpfaffenhofen zu Gast.
Eines der Highlights des Besuchs: ein ausführliches Hintergrundgespräch, an dem auch die DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Pascale Ehrenfreund teilnahm – gemeinsam mit ESA-Astronaut Pedro Duque und mehreren DLR-Institutsleitern. Dabei ging es um aktuelle Forschungsprojekte, aber auch um Karrieretipps. Daneben standen zahlreiche Fachvorträge und Laborbesichtigungen auf dem Programm. Unter anderem erfuhren die jungen Besucher, wie das DLR Satellitendaten aufbereitet, um bei Naturkatastrophen die Hilfskräfte schnell mit Informationen zu versorgen. Andere Themen waren das Einsatzspektrum von Forschungsflugzeugen in der Atmosphärenforschung, die Weltraum-Robotik und ihre „irdischen“ Anwendungen sowie die Aktivitäten des Raumfahrtkontrollzentrums. Wie man einen Mars-Rover steuert, das konnten die Jugend-forscht-Sieger sogar selbst ausprobieren – und zwar auf einer kleinen „Mars-Landschaft“ im DLR_School_Lab Oberpfaffenhofen, wo Miniatur-Rover verschiedene Aufgaben erfüllen mussten. Und auch mit Wasserraketen, die bei rund 50 Meter Flughöhe immerhin einige Sekunden Schwerelosigkeit ermöglichen, konnten die Nachwuchsforscher experimentieren.