Der Luftdruck um uns herum

Barometer
Der Luftdruck kann mit einem Gerät, das Barometer genannt wird, gemessen werden. Hier ein altes französisches Modell.
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Jean-Jacques MILAN, this image was modified by Frederic.marbach at fr.wikipedia, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

Genauer gesagt geht es um den Luftdruck. Damit ist Folgendes gemeint: Unsere Luft besteht ja aus sehr vielen kleinen Teilchen. Jedes einzelne ist zwar winzig klein und leicht. Aber alle zusammen üben einen ziemlichen Druck auf die Erdoberfläche und auf alles aus, was sich darauf befindet. Auch auf uns Menschen. Wir spüren das bloß nicht, weil wir es so gewöhnt sind. 

Dieser Luftdruck ist allerdings nicht überall gleich. Unten nahe dem Erdboden ist er groß, aber je weiter wir uns von der Erdoberfläche entfernen, desto geringer ist er. Denn da oben, also etwa auf einem Berg, ist die Luft viel dünner und dort flitzen viel weniger Luftteilchen herum als unten im Tal. Und das hat Folgen. Stell dir mal einen Topf mit Wasser vor, das du zum Verdampfen bringen willst. Du erhitzt den Topf und die Wasserteilchen fangen an, sich immer schneller zu bewegen. Wenn sie gasförmig werden, wollen sie als Dampf aus dem Topf aufsteigen. Doch wenn der Luftdruck groß ist, drückt er auf die Wasserteilchen, bremst ihre Bewegung und hindert sie daran, aus dem Topf zu kommen. Immer mehr Hitze ist nötig, bis die Wasserteilchen das endlich schaffen. Ganz anders sieht die Sache aus, wenn der Luftdruck geringer ist. Dann fällt es den Wasserteilchen viel leichter aus dem Topf aufzusteigen. Am besten schauen wir uns das mal in einem Beispiel an und klettern dazu auf den höchsten Berg der Welt ...