Geistesblitz beim „Homeschooling“

Isaac Newton
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James Thronill after Sir Godfrey Kneller, Public domain, via Wikimedia Commons

Isaac Newton (1643-1727) studierte an einer englischen Universität. Aber weil gerade eine große Pestepidemie in England wütete, war die Uni geschlossen und so etwas wie „Homeschooling“ angesagt. Also saß er im Garten seiner Eltern und las ein Buch, als ihm angeblich ein Apfel auf den Kopf fiel. Vielleicht fiel der Apfel auch knapp neben ihm vom Baum – das ist nicht ganz sicher. Auf jeden Fall begann er darüber nachzudenken, warum Dinge überhaupt nach unten fallen. Heute wissen wir, dass das an der Anziehungskraft der Erde – auch Gravitation genannt – liegt. Dazu hatten auch vorher schon Gelehrte wie Galileo Galilei viele Versuche gemacht. Aber Newton war der erste, der das genau berechnete und dazu auch mathematische Formeln aufstellte. Sie gelten nicht nur für Äpfel, die auf der Erde von Bäumen fallen, sondern im ganzen Universum!

Bis heute ist Newton einer der bedeutendsten Wissenschaftler aller Zeiten. Seine vielen Berechnungen und Formeln werden noch heute verwendet, wenn eine Rakete startet. Dabei muss die Rakete ja die Anziehungskraft der Erde überwinden – und dafür muss man genau berechnen, wie viel Treibstoff nötig ist, um einen Satelliten in die Umlaufbahn um die Erde oder eine Raumsonde bis zum Mond zu befördern.

Gravitation
Die von Newton entdeckten Naturgesetze zur Anziehungskraft gelten im ganzen Universum. Auch Galaxien ziehen sich gegenseitig an, wie das in diesem Bild des Weltraum-Teleskops Hubble zu sehen ist.
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NASA, ESA, the Hubble Heritage (STScI/AURA)-ESA/Hubble Collaboration, and A. Evans (University of Virginia, Charlottesville/NRAO/Stony Brook University), Public domain, via Wikimedia Commons