Upps! Was war das?

Michael Eberth/Wikipedia
Nach unserer kleinen Zeitreise in die Zeit vor 4,5 Milliarden Jahren machen wir einen großen Sprung in die Gegenwart – sagen wir mal zu einem schönen Sommerabend im August. Stell es dir in Gedanken vor: Es ist angenehm warm, die Sonne ist vorhin untergegangen, es wird allmählich dunkler, über dir funkeln schon einige Sterne und du denkst an eine … Upps! Was war das da drüben am Himmel? Ein heller Punkt ist da in Sekundenschnelle vorbeigeflitzt und gleich wieder verschwunden! Du hast sicher schon erraten, was wir meinen: Die Rede ist von einer Sternschnuppe. Wie wir schon oben auf dieser Seite geschrieben haben, entstehen Sternschnuppen durch winzige Staubkörner, die aus dem Weltall auf die Lufthülle der Erde treffen. Sie sind so schnell, dass sie in der Luft verglühen und außerdem die Luftteilchen – also die Atome, aus denen alles besteht und aus denen sich auch Luft zusammensetzt – zum Leuchten anregen. Das dauert nur einen ganz kurzen Augenblick und dann ist das Schauspiel vorbei.
Aber woher kommen diese … Huch! Da ist schon wieder eine Sternschnuppe aufgeblitzt! Und noch eine! So viele kurz hintereinander? Na klar! Im August gibt es ja die Perseiden! Das ist ein … Hui! Noch eine besonders helle! Äh … Wo waren wir stehengeblieben? Ach ja: Die Perseiden sind ein Sternschnuppenschwarm, der jedes Jahr um die gleiche Zeit stattfindet. Da kann man in manchen Nächten richtig viele Sternschnuppen sehen. Wobei es dabei auch auf den eigenen Standort ankommt. In einer Großstadt wird der Himmel durch die vielen Lichter nie mehr richtig dunkel, sodass man nur mit sehr viel Glück eine besonders helle Sternschnuppe erkennen kann. Draußen auf dem Land aber ist das ganz anders: Da sieht man unzählige Sterne und in manchen Nächten auch richtig viele Sternschnuppen.

NASA