Virtual Reality

Virtual Reality (VR) ermöglicht, bestehende oder potenzielle Umgebungen und Gestaltungselemente in einer vollständig virtuellen Welt auf immersive Weise erlebbar zu machen, indem man sich, zum Beispiel mittels einer VR-Brille, in der virtuellen Welt umsieht oder bewegt und bauliche Elemente und Gestaltungen von Verkehrsräumen, Mobilitätsoptionen oder Verkehrsmitteln entwickeln, erproben oder evaluieren kann. Die Methoden bietet sich insbesondere bei der Exploration sowie Planung und Implementierung an, aber auch bei der Evaluation von Konzepten kann VR zum Einsatz kommen.

Die Nutzung von VR bedarf eines hohen Maßes an Kommunikation zwischen Teilnehmenden und Forschenden, da die Erfahrungen, Meinungen und Ideen in beziehungsweise mit der VR meistens verbal geteilt werden. Zudem bedarf es eines gewissen Maßes an Vorstellungskraft, um sich vorzustellen, wie die digitale Welt in der realen Welt aussehen könnte.

Virtual Reality ermöglicht es Nutzenden, vollständig in eine virtuelle Umgebung einzutauchen, um bestimmte Mobilitätskonzepte (zum Beispiel ein Fahrzeug, das Innere eines Zuges, neue Mobilitätsoptionen) und Verkehrsumgebungen (zum Beispiel eine neu gestaltete Straße) auszuprobieren. Durch das Tragen einer VR-Brille können die Menschen in ein (noch) nichtexistierendes Mobilitätsszenario eintauchen und so einen virtuellen (Stadt-)Raum oder ein Fahrzeug aus verschiedenen Blickwinkeln sehen, hören und hindurch navigieren.

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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Institut für Verkehrsforschung
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Dr. Uwe Drewitz

Abteilungsleiter
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Institut für Verkehrsforschung
Räume in Mobilitäts- und Transportsystemen
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