TRAGVIS-Sensorerprobung auf See
Im Projekt TRAGVIS entwickelt das DLR-Institut für den Schutz maritimer Infrastrukturen gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) einen aktiven optischen Sensor zur Sichtverbesserung auf See. Der Sensor arbeitet nach der Gated-Viewing-Messmethode, wodurch eine Unterdrückung des atmosphärischen Rückstreusignals erreicht wird.
Hierzu haben das DLR und die DGzRS bereits im August 2019 einen Kooperationsvertrag geschlossen. Im Dezember 2022 erfolgte die erste Erprobung der Prototyp-Hardware an Bord des Seenotrettungskreuzers Hermann Rudolf Meyer auf der Außenweser bei Nacht. Dabei konnte eine Rettungspuppe (ohne Retroreflektoren!) noch in einigen hundert Metern Entfernung detektiert werden. Der Test diente gleichzeitig auch als Abschlussdemonstration des TRAGVIS-Projektes.


