Institut stellt Forschungsarbeiten auf der PROTEKT 2025 vor


- Das Institut präsentierte Forschungsarbeiten zu Entscheidungsunterstützung und physischem Schutz Kritischer Infrastrukturen.
- Auf der Messe erhielten Besucher Einblicke in das DLR-Projekt RESITEK mit Analyse- und Lageerkundungstools.
- Es gab einen regen Austausch mit Industrie, Betreibern und Behörden über praktische Anwendungen im Bevölkerungsschutz.
Das DLR-Institut für den Schutz terrestrischer Infrastrukturen hat am 25. und 26. November 2025 auf der Fachmesse PROTEKT in Leipzig aktuelle Forschungsarbeiten zu Risiken und Schutzmaßnahmen für Kritische Infrastrukturen vorgestellt. Ein Schwerpunkt des Auftritts lag auf Werkzeugen zur Entscheidungsunterstützung für Krisenstäbe. Dazu gehörten Simulationsmodelle, mit denen sich mögliche Kaskadeneffekte bei großflächigen Ausfällen untersuchen lassen. Die Modelle sollen Einsatzkräften und Betreibern helfen, sich einen Überblick über potenzielle Folgewirkungen zu verschaffen und Entscheidungen zur Ressourcenpriorisierung fundierter zu treffen.
Ebenfalls vorgestellt wurden Ansätze für den physischen Schutz von Anlagen, darunter Konzepte zur Abwehr von Sabotagehandlungen oder Drohnenangriffen. Die gezeigten Methoden richten den Blick auf mögliche Schwachstellen in Infrastrukturen und darauf, wie Sicherheitsmaßnahmen so gestaltet werden können, dass Angriffe erkannt und verzögert werden.
Darüber hinaus informierte das Institut über das DLR-Projekt RESITEK, in dem verschiedene Einrichtungen des DLR ihre Kompetenzen für die Gefahrenabwehr bündeln. Besucherinnen und Besucher erhielten Einblicke in Analysetools, dynamische Lagebilder sowie den Einsatz von Boden- und Luftfahrzeugen zur schnellen Lageerkundung.
Die Teilnahme diente maßgeblich dem intensiven Austausch mit Industrie, Betreibern und Behörden. Das positive Feedback der Fachbesucher bestätigte, dass die Forschungsergebnisse des Instituts für den Schutz terrestrischer Infrastrukturen und die Inhalte des Projekts RESITEK einen wichtigen Beitrag leisten, um die Resilienz von Infrastrukturen zu stärken und Werkzeuge zielgerichtet in die praktische Anwendung im Bevölkerungsschutz zu überführen.