Von der Erde zum Mond: Ein interaktiver Thementag

Szenario einer Artemis-Mission
Das Raumschiff Orion im Orbit des Mondes
Credit:

NASA/ESA

Die Artemis-Missionen bringen erstmals seit über 50 Jahren wieder Menschen auf den Mond. Dabei erleben Jugendliche Raumfahrt nicht als Vergangenheit, sondern als Teil ihrer eigenen Gegenwart und Zukunft. Durch Livestreams und soziale Medien können sie die Missionen direkt miterleben und sich als ein Teil des Ganzen fühlen. Artemis dient als Vorbereitung für spätere Reisen zum Mars und macht damit Zukunftsvisionen greifbar – spannend wie im Science-Fiction-Film. Auch die Themen Nachhaltigkeit und Vielfalt werden adressiert. So soll erstmals eine Frau und eine nicht-weiße Person auf dem Mond landen sollen. So kann das Artemis-Programm Schülerinnen und Schüler inspirieren, an der Zukunft der Menschheit mitzudenken und mitzuwirken.

Diese faszinierende Unternehmung steht im Mittelpunkt eines ganz besonderen Angebots, dass unser DLR_School_Lab Köln Schulklassen ab der 9. Jahrgangsstufe macht. Sie können hier einen ganzen Forschungstag mit dem inhaltlichen Themenschwerpunkt „Artemis – Die Rückkehr zum Mond“ erleben. Dabei unterteilen wir die Artemis-Missionen in vier thematische Cluster:

  1. „Artemis – Mobilität“ – Wie bewege ich mich auf dem Mond fort? Wie könnte ein Moon-Buggy aussehen?
  2. „Artemis – Raumfahrtmedizin“ – Welche Auswirkungen hat die reduzierte Schwerkraft und die kosmische Strahlung auf den menschlichen Körper?
  3. „Artemis – Spaceflight“ – Wie können wir an einer künftigen Station im Mondorbit andocken und wie kommen die Astronautinnen und Astronauten zur Erde zurück?
  4. „Artemis – Habitat“ – Was sind die Herausforderungen und mit welchen Konzepten können wir ihnen begegnen?
In ferner Zukunft
Vision einer künftigen Mondbasis
Credit:

ESA

Die Schülerinnen und Schüler werden in diese Cluster eingeteilt und bearbeiten verschiedene Missionsaspekte. Dabei können sie Teilinhalte aus den 21 Experimenten, die das DLR_School_Lab regulär anbietet, als Werkzeug nutzen, um ihre Fragen und Hypothesen zu untersuchen. Hier kann flexibel agiert werden: Die Jugendlichen entscheiden selbst, welche Schwerpunkte sie in welcher Reihenfolge erforschen möchten.

Während der Experimentierphase fertigen die Lernenden ein digitales Fotoprotokoll an. Zum Ende der Veranstaltung präsentieren die einzelnen Gruppen ihre bearbeiteten Fragen sowie ihre Thesen und Ergebnisse in einer gemeinsamen Präsentation. Bei Bedarf bekommt die Klasse das Bildmaterial für die Nachbearbeitung im Schulunterricht zugeschickt. Der Besuch ausgewählter Einrichtungen am Campus gehört zum Programm dazu.

Wir sind sehr auf eure Mission gespannt. Welche Themen habt ihr warum bearbeitet? Wo habt ihr eure Schwerpunkte gesetzt?

Diese Art von „forschend-entwickelndem Lernen“ gekoppelt mit dem Gedanken des „Free-Choice-Learning“ fördert die intrinsische Motivation für Naturwissenschaften und Forschung.

In Kleingruppen ...
... können die Schülerinnen und Schüler verschiedene Themenkomplexe der Artemis-Missionen bearbeiten.
Credit:

DLR/NASA/ESA