DLR-Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik begeistert mit Gravitationsforschung auf der „Nacht, die Wissen schafft“
Am Samstag, dem 08.11.2025 präsentierte sich das DLR-Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik (DLR-SI) auf der „Nacht, die Wissen schafft“ – dem Tag der offenen Tür der Leibniz Universität Hannover – mit einem eindrucksvollen Stand rund um das Thema Gravitationsmessung.
Von historischen Pendeln zu hochmodernen Quantensensoren
Im Mittelpunkt der Ausstellung stand ein Foucault-Pendel, das eindrucksvoll die Erdrotation veranschaulichte und zugleich den historischen Ursprung der Gravitationsmessung symbolisierte. Ergänzt wurde die Installation durch eine anschauliche Darstellung der Entwicklung der Gravimetrie – von klassischen mechanischen Verfahren bis hin zu den neuesten Technologien der Quantenphysik.
Quantengravimeter der nächsten Generation
Besonderes Interesse weckten die Forschungsarbeiten des DLR-SI zur Entwicklung atomarer Quantengravimeter. Diese hochpräzisen Instrumente nutzen die Wellennatur von Atomen, um winzige Veränderungen im Schwerefeld der Erde zu messen – ein Quantensprung in der geodätischen Messtechnik.
Wissenschaft zum Anfassen
Die Besucherinnen und Besucher konnten sich direkt mit den Forschenden austauschen, Fragen stellen und einen faszinierenden Einblick in die Zukunft der Erdvermessung gewinnen. Die kleinen und großen BesucherInnen waren dazu eingeladen, die Erdanziehungskraft selbst zu bestimmen -- über eine eigene Messung der Pendelfrequenz mit einer Stoppuhr.
