Szenario "Land: Starkregen"


Die Demonstration im Ahrtal dient als realitätsnaher Test für die im Projekt RESITEK entwickelten Technologien und Methoden für das Katastrophenszenario „Land: Starkregen“. Ziel ist es, die Herausforderungen bei der Identifikation betroffener Gebiete, der Versorgung und Evakuierung von Personen sowie der Sicherung kritischer Infrastrukturen praxisnah abzubilden. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen direkt in die Weiterentwicklung der Systeme ein.
Bei der Demonstration am 19. und 20. Juni 2026 werden die im Projekt RESITEK entwickelten Technologien und Methoden im Gelände vorgeführt. Im angenommenen Katastrophenszenario hat ein Starkregenereignis für großflächige Überschwemmungen im Ahrtal mit teils katastrophalen Auswirkungen gesorgt.
Die in RESITEK entwickelten Technologien sollen dabei helfen, Rettungskräfte bei den dadurch entstandenen Herausforderungen für die Rettungsaufgaben bestmöglich zu unterstützen. So sollen aktuelle Informationen aus der Luft mittels verschiedener Drohnen im Einsatz übermittelt und der Luftraum vom Boden aus überwacht werden. Ein eigenes, unabhängiges Kommunikationsnetz wird aufgebaut und ein autonom fahrbares, amphibisches Rettungsfahrzeug ermöglicht die Rettung von Personen aus dem überfluteten Gebiet sowie den gefahrlosen Transport von Hilfsgütern. Alle Einsatz- und Lageinformationen werden im komplexen Lagebild zusammengeführt und der Einsatz dadurch koordiniert.
Diese Demonstration wird zeigen, wie die entwickelte Systemarchitektur und die verschiedenen Technologien im ländlichen Umfeld zusammenwirken und welchen Mehrwert sie für BOS und den Katastrophenschutz bieten.