Szenario "Stadt: Sturm"


Die Demonstration in Braunschweig dient als realitätsnaher Test für die im Projekt RESITEK entwickelten Technologien und Methoden für das Katastrophenszenario „Stadt: Sturm“. Ziel ist es, die Herausforderungen bei der Identifikation betroffener Gebiete, der Versorgung und Evakuierung von Personen sowie der Sicherung kritischer Infrastrukturen praxisnah abzubilden. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen direkt in die Weiterentwicklung der Systeme ein.
Bei der Demonstration am 8. und 9. Oktober 2026 werden die im Projekt RESITEK entwickelten Technologien und Methoden im urbanen Raum vorgeführt. Im angenommenen Katastrophenszenario hat ein schweres Sturmereignis in Teilen des Braunschweiger Stadtgebiets erhebliche Schäden verursacht. Trotz grundsätzlich vorhandener Infrastruktur sind viele Bereiche beschädigt oder nicht zugänglich, sodass Bestandsaufnahme, Priorisierung und Abstimmung der Einsatzkräfte im Vordergrund stehen.
Die in RESITEK entwickelten Technologien sollen dabei helfen, die Schadenslagen schnell zu erfassen, die Einsatzmittel gezielt zu steuern und die Informationen aus verschiedenen Sensoren sowie aus Luft‑ und Bodendaten zusammenzuführen. Alle Einsatz- und Lageinformationen werden im komplexen Lagebild zusammengeführt und ermöglichen dadurch eine effizientere Planung, Priorisierung und Durchführung der Hilfseinsätze.
Diese Demonstration wird zeigen, wie die entwickelte Systemarchitektur und die verschiedenen Technologien im städtischen Umfeld zusammenwirken und welchen Mehrwert sie für BOS und den Katastrophenschutz bieten.