Methode Mapping
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Mapping ist eine visuelle Methode, bei der Teilnehmende ihre subjektive Wahrnehmung von Nachbarschaften, Wegen, Straßenräumen sowie weiteren mobilitäts- und routenbezogenen Aspekten räumlich darstellen. Die Teilnehmenden zeichnen dabei frei auf einem leeren Blatt. Beim Sketch Mapping wird eine Basiskarte, ein Stadtplan oder ein Luftbild genutzt, in dem Teilnehmende ihre persönlichen Vorstellungen und Erfahrungen mit räumlichem Bezug oder ihre Nutzung bestimmter Orte oder Routen abbilden könnten.
Die Methode eignet sich für alle Forschungsphasen, zum Beispiel im Vorfeld einer planerischen Maßnahme zur Exploration von Angsträumen oder Gefahrenstellen oder der allgemeinen Nutzung eines Stadtraums, bei der Umsetzung zum Beispiel zur Positionierung von Bänken oder Lokalisierung von Gehwegvorstreckungen sowie für die Evaluation, ob die Umgestaltung aus Sicht Zielgruppen erfolgreich war und wo nachgesteuert werden sollte.
Ziel der Mapping-Methode ist es, die Wahrnehmungen und Interpretationen der Teilnehmenden in Bezug auf Wege, gebaute Umwelt, Verkehrsmittel und Macht- bzw. Nutzungsbeziehungen im Raum visuell zu erfassen. Dadurch wird ein besseres Verständnis dafür geschaffen, wie Straßenräume, Quartiere oder Mobilitätsangebote aus Sicht der Nutzende erlebt und genutzt werden. Die Methode unterstützt Analyse-, Planungs- und Entscheidungsprozesse, etwa bei der Gestaltung von Straßenräumen oder der Entwicklung von Mobilitätskonzepten für ein bestimmtes Gebiet.
