Methode Photovoice
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Photovoice zielt darauf ab, Teilnehmende zu befähigen, ihre eigenen Raum- und Mobilitätserfahrungen visuell zu dokumentieren und zu reflektieren. Mithilfe eines Geräts – etwa einer Sofort- oder Digitalkamera oder eines Smartphones – fotografieren die Teilnehmenden Orte, Situationen oder Objekte, die für ihre Mobilität relevant sind.
Die Methode eignet sich für alle Forschungsphasen, am Beispiel Umgestaltung eines Schulwegs zur Exploration wesentlicher Faktoren der subjektiven Sicherheit, bei der Umsetzung zur Positionierung von gestalterischen Elementen oder Übergängen sowie für die Evaluation, ob die Umgestaltung erfolgreich war.
Ziel der Photovoice-Methode ist es, Mobilitätserfahrungen aus der Perspektive der Teilnehmenden während ihrer Wege beziehungsweise beim Unterwegssein zu erheben und nachzuvollziehen. Die Fotos helfen dabei, Barrieren und fördernde Faktoren von Mobilität aus Sicht der Teilnehmenden zu identifizieren und für andere sichtbar zu machen. Gleichzeitig eröffnet die visuelle Dokumentation unterschiedliche Nutzendenperspektiven auf die gebaute Umwelt und zeigt auf, wie und warum bestimmte Orte, Situationen oder Wege als positiv oder negativ wahrgenommen werden.
