Rudolf Schmid - Hans-Joachim Zetzmann, der erste Institutsleiter nach dem Krieg in Oberpfaffenhofen - Er überführte das 1937 von Prof. Dieckmann gegründete FFO als Institut für Flugfunk in die DVL
Als Folge eines steigenden Platzbedarfs des seit 1908 bestehenden privaten "Drahtlostelegraphische und Luftelektrische Versuchstation Gräfelfing (DVG)" kam es in Oberpfaffenhofen zu der Gründung des "Flugfunk Forschungsinstituts Oberpfaffenhofen (FFO)". Es nahm im Oktober 1937 die Arbeit auf und wurde von Prof. Max Dieckmann geleitet. Als nach dem Krieg in Deutschland Forschung wieder möglich war, wurde 1954 Hans-Joachim Zetrzmann die Leitung des FFO übertragen. Er überführte und gliederte das Institut in die seit 1912 bestehende "Deutsche Versuchsanstalt für Luftfahrt (DVL)" als Institut für Flugfunk ein. Nach der Zusammenführung mit dem Institut für Mikrowellen war Prof. Günther Ulbricht Institutsdirektor des neuen "Instituts für Flugfunk und Mikrowellen" und Hans-J. Zetzmann war bis 1970 dessen Stellvertreter. Nach dem Vortrag zu Dr. Zetzmann folgt ein Dokumentarfilm aus der Zeit 1964/1966. Er entstand im Rahmen eines Projekt des Vorstandes, der die Institute zur Einreichung von Filmbeiträgen über ihre Arbeiten aufforderte. Er zeigt eine Flugzeug-Kampagne zur Vermessung von Antennen und Ermittlung von Rückstrahlquerschnitten.