Von der Erde ins All: CemSol

Daniel Finger
Die Zementproduktion ist ein großer CO₂-Emittent. Doch wie kann so ein energieintensiver Industrieprozess nachhaltiger, klimaneutraler und resilienter gestaltet werden? Im Projekt CemSol wird hierzu solar erzeugte Hochtemperaturwärme im besonders emissionsintensiven Kalzinierungsprozess eingesetzt.
Wer mehr dazu wissen möchte, kann in die Podcast-Folge „Von der Erde ins All“ reinhören. Darin spricht Dr. Martin Roeb, Abteilungsleiter für solarchemische Verfahrensentwicklung, mit dem Podcast-Host Daniel Finger über das Projekt und die Möglichkeiten solarthermischer Technologie.
Er erklärt zum einen, dass die Vermeidung direkter Emissionen ein Ziel des Projektes ist. Diese entstehen dadurch, dass bei der Herstellung fossile Brennstoffe eingesetzt werden, um hohe Temperaturen zu erreichen. Hierzu kann perspektivisch Solarthermie eingesetzt werden. Zum anderen verdeutlicht er, dass die sogenannten inherenten Emissionen reduziert werden sollen. Diese entstehen durch den chemischen Prozess an sich. Durch innovative Reaktorkonzepte und intelligente Kreisläufe lassen sich diese ebenfalls reduzieren.
Der Podcast „Von der Erde ins All“ entsteht in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft-und Raumfahrt e.V. und widmet sich Themen rund um Raumfahrt, Luftfahrt, Energie sowie Mobilität. Daniel Finger berichtet über den aktuellen Stand und die Bedeutung von Forschung und Technologie unserer Zeit.