Konzept U-Shift
Das U-Shift ist ein autonomes, modulares, elektrifiziertes Fahrzeugkonzept, das neue Maßstäbe für nachhaltige Mobilität setzt. Im Mittelpunkt steht die innovative Trennung von Fahrmodul und Anwendungsfall.
Das DLR entwickelt mit U-Shift ein modulares, autonomes Fahrzeugkonzept für nachhaltige Mobilität. Im Mittelpunkt des Projekts steht der Technologietransfer: Gemeinsam mit Unternehmen, Start-ups und der Wissenschaft werden Lösungen entwickelt, die den Wandel in der Mobilitäts- und Fahrzeugindustrie voranbringen.
Die Trennung von Antriebsmodul und Kapsel ermöglicht den flexiblen Transport von Personen, Gütern und Dienstleistungen. U-Shift setzt damit neue Maßstäbe für bedarfsgerechte, effiziente und umweltfreundliche Mobilität.
Im Projekt wird das Konzept technisch weiterentwickelt, der Technologiereifegrad erhöht und die Anwendung in der Wirtschaft vorbereitet. Dafür werden externe Kompetenzen früh eingebunden, um Anforderungen aus Industrie, Mittelstand und Start-up-Ökosystem in die Entwicklung zu integrieren.
Industriepartner profitieren vom offenen Schnittstellenkonzept und vielfältigen Kooperationsmöglichkeiten. Über Demonstrationsplattformen wie die Bundesgartenschau 2023 wird U-Shift zugleich in realen Umgebungen erlebbar gemacht. So stärkt das Projekt die regionale Wirtschaft in Baden-Württemberg und darüber hinaus und fördert die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.
U-Shift fördert die Technologietransfer-Prozesse im Automotive-Sektor, stärkt regionale Wertschöpfung und Arbeitsplätze und ist eine Plattform für Innovationen in der Mobilität von morgen. Der Demonstrator dient als praxisnahes Anschauungsobjekt und Testträger, um Zukunftsthemen wie Automatisierung, Digitalisierung und multimodalem Verkehr direkt mit Unternehmen und in realen Szenarien zu erproben. Hierdurch entsteht eine Entwicklungsplattform für weitere Produkte und Anwendungen im Strategiedialog Automobilwirtschaft BW und darüber hinaus. Das Projekt zeigt zugleich, wie nachhaltige Mobilität, industrielle Innovationskraft und Technologieführerschaft zusammen gedacht werden können.
Ziel des Projekts ist es, das U-Shift-Konzept weiterzuentwickeln und Transferpotenziale für unterschiedliche Akteure nutzbar zu machen. Dazu werden die Technologien des Gesamtsystems beschrieben und eingeordnet, um eine belastbare Grundlage für Kooperationen und Folgeentwicklungen zu schaffen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Austausch mit der Wirtschaft. In Workshops mit Start-ups und KMU werden Anwendungsfelder, Anforderungen und Integrationsmöglichkeiten diskutiert. So werden Transferpotenziale nicht nur theoretisch beschrieben, sondern gemeinsam mit der Praxis weitergeschärft.
Zugleich entstehen neue Prototypen und Funktionsträger für Realerprobungen und Demonstrationen. So wird das Konzept unter realen Bedingungen in Richtung Marktanwendung weiterentwickelt.
Das Projekt setzt auf den engen Dialog mit der Wirtschaft. Dazu gehören Workshops mit KMU, Gespräche mit Zulieferern und Experteninterviews mit potenziellen Nutzern und Betreibern.
Im Rahmen der Interviews wurden Anforderungen an Kapselarten, Anwendungsfälle und Betreibermodelle erhoben. Die Ergebnisse liefern eine praxisnahe Grundlage für die weitere Entwicklung.


Auch der Zuliefertag Automobilwirtschaft Baden-Württemberg spielte dabei eine wichtige Rolle. Dort war das U-Shift mit dem Prototypen U-Shift IV sowie Personen- und Güter-Kapsel vertreten, um den Austausch mit der Zuliefererindustrie Baden-Württembergs zu suchen. Hierfür wurden Technologiestreckbriefe zu zentralen Teilkomponenten des U-Shift erstellt, um gezielt mit Zulieferern ins Gespräch zu kommen.
Die Workshops mit KMU auf der BUGA zeigen, wo Unternehmen direkt an U-Shift anknüpfen können. Gleichzeitig wird Wissen in die Industrie eingebracht und mit Blick auf Weiterentwicklungen diskutiert.
Ein wichtiger Meilenstein war die Präsentation auf der Bundesgartenschau 2023 in Mannheim. Dort wurde U-Shift in einem realen Umfeld gezeigt und mit unterschiedlichen Zielgruppen diskutiert. Die Demonstration diente als Test- und Dialograum. Rückmeldungen aus Betrieb, Kommunen und Öffentlichkeit fließen in die Weiterentwicklung ein.
Die Ergebnisse aus den Workshops und den Experteninterviews bilden gemeinsam die Grundlage für die im Projekt erarbeiteten Broschüren zu Anwendungsfällen und Betreibermodellen. Damit wurden die Erkenntnisse aus Forschung und Praxis so aufbereitet, dass sie für Unternehmen, Kommunen und weitere Interessierte direkt nutzbar sind.
Die Broschüren zeigen, wie U-Shift in unterschiedlichen Anwendungskontexten eingesetzt werden kann und welche organisatorischen bzw. wirtschaftlichen Rahmenbedingungen dabei relevant sind. Sie dienen damit als wichtiges Transferprodukt des Projekts und als Einstieg in weiterführende Gespräche und Kooperationen.
Die Broschüren stehen hier zum Download bereit:
Die Broschüren zeigen, wie U-Shift in unterschiedlichen Anwendungskontexten eingesetzt werden kann und welche organisatorischen bzw. wirtschaftlichen Rahmenbedingungen dabei relevant sind. Sie dienen damit als wichtiges Transferprodukt des Projekts und als Einstieg in weiterführende Gespräche und Kooperationen.
Gefördert wird das Projekt vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg im Rahmen des Strategiedialogs Automobilwirtschaft Baden-Württemberg.

Baden-Württemberg Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus / Strategiedialog Automobilwirtschaft Baden-Württemberg
04/2022 – 04/2026