Prozessierte VLF-Signalamplituden

Vergleich von prozessierten (Level 1b) und unprozessierten (Level 1a) VLF Signalen

AARDDVARK (Antarctic–Arctic Radiation-Belt (Dynamic) Deposition VLF Atmospheric Research Konsortia) ist ein globales Netzwerk von Empfängern, das kontinuierliche Beobachtungen der unteren Ionosphäre über große Entfernungen hinweg ermöglicht (Clilverd et al., 2009).

Die AARDDVARK-Sensoren empfangen die Signalamplituden und -phasen bestehender VLF-Sender (Very Low Frequencies, 3-30 kHz). Diese Rohdaten werden über eine vom British Antarctic Survey betriebene Datenbank öffentlich zugänglich gemacht.

Zeitreihen der unbearbeiteten VLF-Signalamplituden zeigen mehrere signifikante künstliche Amplitudensprünge aufgrund von Wartungsarbeiten. Darüber hinaus sind die Rohamplituden durch regelmäßig (z. B. wöchentlich) sowie unregelmäßig auftretende Ausreißer aufgrund von Wartungsarbeiten und technischen Problemen gestört. Schneider et al. (2024) beschreiben einen neuen Ansatz zur Bearbeitung künstlicher Amplitudensprünge und zur Entfernung von Ausreißern. Der systematische Verarbeitungsansatz verwendet 10-Minuten-Mediane der Rohdaten als Eingabe (bezeichnet als Level_1a_10min) und erzeugt die verarbeiteten Level_1b_10min VLF-Signalamplitudendaten.

Hier stellen wir Level_1a_10min- und Level_1b_10min-VLF-Signalamplitudendatensätze für verschiedene Empfänger-Sender-Verbindungen bereit, basierend auf den Roh-VLF-Signalamplituden, die von den AARDDVARK-Mitgliedern erhoben und bereitgestellt werden.

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