Forschungsprojekt ALELY
Reduktion der Investitions- und Betriebskosten von Elektrolyseuren durch Einsatz alkalischer Membranen sowie neuartiger Designkonzepte und Betriebsstrategien
Zur Ausschöpfung der Kostenreduktionspotenziale bei Elektrolyseuren adressiert das Projekt ALELY (Alkalische Elektrolyse) zum einen die Reduktion bzw. Substitution von Werkstoff- und Funktionsmaterialien und zum anderen die Absenkung der Zellüberspannung zur Verringerung des spezifisch erforderlichen Strombedarfes pro Volumeneinheit Wasserstoff. Darüber hinaus werden dynamische Betriebsstrategien entwickelt.
Forschungsprojekt ALELY | |
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Laufzeit | September 2021 bis August 2024 |
Förderung durch | Bundesministerium für Wirtschaft und Energie |
Projektbeteiligte | - DLR-Institut für Technische Thermodynamik
- DLR-Institut für Vernetzte Energiesysteme
- Evonik Operations GmbH, Research, Development & Innovation
- Enapter GmbH
- EWE GASSPEICHER GmbH
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Elektrolyseure sind ein wesentlicher Baustein zur Herstellung von Wasserstoff aus elektrischer Energie. Bisher kommen hierbei Elektrolyseure mit sogenannten Protonenaustauscher-Membranen zum Einsatz. Die extrem sauren Bedingungen erfordern die Verwendung entsprechend inerter und damit teurer Werkstoffe.
Um eine erhebliche Senkung der Investitionskosten von Elektrolyseuren zu erzielen, ist der Einsatz einer Anionen-Austauscher-Membran (AEM) vielversprechend. Dieser Ansatz ermöglicht es, die Vorteile der herkömmlichen Protonen-Austauscher-Membran-Elektrolyseure (PEMEL, engl.: proton exchange membrane electrolyser) mit der klassischen alkalischen Elektrolyse (AEL) zu kombinieren. Vorteilhafte Eigenschaften eines PEM-Elektrolyseurs sind hierbei hohe Strom- und Leistungsdichten, Druckbetrieb und dynamische Lastwechsel. Der Betrieb im Alkalischen führt zu einer signifikanten Reduktion der Werkstoffkosten, beispielsweise durch den Einsatz von edelmetallfreien Katalysatoren und die Substitution von Titan als Werkstoff für die Bipolarplatten.
Das Konsortium im Projektvorhaben ALELY unter Leitung des DLR setzt sich aus drei Unternehmen und zwei Forschungsinstituten zusammen. Forschungsthemen sind hierbei: Materialentwicklungen, Etablierung und Optimierung von Herstellungsverfahren, Charakterisierungen auf Material-, Stack- und Systemebene, Gesamtsystemoptimierungen und Feldtestvalidierungen.
Forschungsgruppen und Handlungsfelder mit Bezug zum Projekt ALELY