Schematische Illustration der Experimentzellen des Projekts LiMo
Schematische Illustration der Experimentzellen des Projekts LiMo
Im Projekt LiMo wurde eine Technologie entwickelt, mit der Wasser in Schwerelosigkeit in seine Bestandteile zerlegt wurde. Eine Experimentzelle ist je nach Experiment mit unterschiedlichen Flüssigkeiten gefüllt und beinhaltet zwei Elektroden und einen Magneten. Das Diagramm oben links zeigt das verhalten einer Experimentzelle in Schwerelosigkeit. Mit einem Magneten wird ein konstanter Strom in der Zelle erzeugt, ohne Magnet sinkt er langsam ab. Die Grafik unten links illustriert, wie zwei magnetische Kräfte in einer Experimentzelle genutzt werden: Abstoßung (Diamagnetismus) und Kreisbewegung (Lorentzkraft). An der Elektrode (rot) sammeln sich Sauerstoffbläschen (O2, grün) aus dem Wasser in der Zelle. Sie werden weg zum Magneten (blau) gelenkt. Für die kontrollierte Nutzung dieser Effekte wurden zwei Zellen entwickelt: In der ersten Zelle (oben rechts) wird Wasser vom Magneten abgestoßen. Wasserstoff (H2, blau) und Sauerstoff (O2, grün) fließen zu den Magneten, während das Wasser (nicht dargestellt) weg vom Magneten gedrängt wird.
In der zweiten Zelle, dem sogenannten „Magnetohydrodynamic Drive“, wird eine Flüssigkeit durch die magnetische Lorentzkraft in eine Strudelbewegung versetzt. So trennen sich Wasserstoff (H2, blau) und Sauerstoff (O2, grün) voneinander und sammeln sich jeweils im Zentrum der Zelle, wo sie dann abgepumpt werden können.
Credit:
Ömer Akay
