KNIMS: Kompetenznetzwerk Immobilisationsbedingte Muskelstörungen

KNIMS: Kompetenznetzwerk Immobilisationsbedingte Muskelstörungen

Muskelschwund und -schwäche sind ein Problemfeld mit stark anwachsender Bedeutung in der Medizin. In vielen Fällen sind Bewegungsmangel und fehlende Trainingsmaßnahmen Mit-Verursacher. Ziel des KNIMS-Netzwerks ist es, wissenschaftlich und praktisch tätige Klinikerinnen/Kliniker und Grundlagenforschende miteinander zu verbinden und ein Podium für die Diskussion von Diagnostik und Therapie immobilisationsbedingter Muskelstörungen zu bieten.

Unser Ziel

Der Mensch hat sich als physikalisch aktive Spezies im Gravitationsfeld der Erde entwickelt. Infolgedessen braucht unser Körper ein Mindestmaß an Muskelkontraktion und mechanischer Belastung. Daher führt ein Mangel an Muskelarbeit unterhalb kritischer Werte zu einer Dekonditionierung, einem Verlust der körperlichen Funktionsfähigkeit bis hin zu Gebrechlichkeit und einem Verlust der Autonomie. Da diese Gesundheitsprobleme und insbesondere der Verlust der Autonomie sowohl für den Einzelnen als auch für die Gesellschaft große Probleme sind, wollen KNIMS-Forschende die Mechanismen identifizieren, welche immobilisations-bedingten Muskelstörungen zugrunde liegen.

Ziel ist es verbesserte, evidenzbasierte und zunehmend personalisierte Interventionen zu entwickeln und anzuwenden, um solchen Muskelstörungen in verschiedenen Settings und bei unterschiedlichen Patientengruppen entgegenzuwirken.

Kontakt

Jonas Böcker

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin
Metabolismus und menschliche Leistungsfähigkeit
Linder Höhe, 51147 Köln