KNIMS: Kompetenznetzwerk Immobilisationsbedingte Muskelstörungen
Unser Ziel
Der Mensch hat sich als physikalisch aktive Spezies im Gravitationsfeld der Erde entwickelt. Infolgedessen braucht unser Körper ein Mindestmaß an Muskelkontraktion und mechanischer Belastung. Daher führt ein Mangel an Muskelarbeit unterhalb kritischer Werte zu einer Dekonditionierung, einem Verlust der körperlichen Funktionsfähigkeit bis hin zu Gebrechlichkeit und einem Verlust der Autonomie. Da diese Gesundheitsprobleme und insbesondere der Verlust der Autonomie sowohl für den Einzelnen als auch für die Gesellschaft große Probleme sind, wollen KNIMS-Forschende die Mechanismen identifizieren, welche immobilisations-bedingten Muskelstörungen zugrunde liegen.
Ziel ist es verbesserte, evidenzbasierte und zunehmend personalisierte Interventionen zu entwickeln und anzuwenden, um solchen Muskelstörungen in verschiedenen Settings und bei unterschiedlichen Patientengruppen entgegenzuwirken.
