15. Juni 2026

CemSol, Future Fuels und Mondstaub bei 3sat NANO

Wie kann die Sonne genutzt werden, energieintensive Industrieprozesse wie die Zementherstellung nachhaltig, klimaneutral und resilient zu gestalten? Dieser Frage widmet sich ein aktueller Beitrag der ARD, der bereits im 3sat Wissenschaftsmagazin NANO zu sehen war. Das Fernsehteam hatte das DLR hierzu am Sonnenofen in Köln besucht. Abteilungsleiter Martin Roeb und Direktor Prof. Christian Sattler gaben spannende Einblicke in die aktuelle Forschung.

Im Mittelpunkt des Beitrages steht das Projekt CemSol. Hier untersucht das DLR, wie sich die für die Zementherstellung notwendige Hochtemperaturwärme durch konzentriertes Sonnenlicht bereitstellen lässt. Ziel ist es, den besonders emissionsintensiven Kalzinierungsprozess nachhaltiger zu gestalten, den CO₂-Ausstoß deutlich zu reduzieren und weniger abhängig von fossilen Energieträgern zu werden.

Der Beitrag zeigt darüber hinaus, welches Potenzial die Sonne als Energiequelle für die Kraftstoffproduktion besitzt, während sich ein weiterer Blick in die Zukunft der Raumfahrt richtet: Forschende des DLR arbeiten daran, Mondstaub mithilfe konzentrierter Solarstrahlung zu „backen“ und so Baumaterial für zukünftige Mondmissionen direkt vor Ort herzustellen.

Wir bedanken uns für einen sehenswerten Beitrag für alle, die sich für Energieforschung, nachhaltige Industrieprozesse und innovative Raumfahrttechnologien interessieren!

https://www.3sat.de/wissen/nano/260601-sendung-vapen-ist-bei-jugendlichen-in-nano-100.html

Im NANO-Magazin ab Minute 22:11

Kontakt

Dr. rer. nat. Martin Roeb

Abteilungsleiter
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Institut für Future Fuels
Solarchemische Verfahrensentwicklung
Linder Höhe, 51147 Köln-Porz

Christian Siegel

Referent Institutskommunikation
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) e.V.
Institut für Future Fuels
Im Langenbroich 13, 52428 Jülich
Tel: +49 (0) 2461 93730-328