Die Zukunft im Rheinischen Revier – Das DLR beim Zukunftstag in Jülich

- Der Zukunftstag Jülich richtet den Blick nach vorne: Wie können sich die Stadt und die Region entwickeln?
- Bürgerinnen und Bürger kamen an verschiedenen Informationsständen ins Gespräch.
- Mit dabei waren auch die DLR-Institute für Future Fuels und für Solarforschung.
Wie kann die Zukunft der Stadt Jülich und der Region Rheinisches Revier aussehen? Im offenen Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen – das stand beim Zukunftstag Jülich im Fokus. Die DLR-Institute für Future Fuels und für Solarforschung waren dabei und präsentierten ihre Forschungsarbeit auf dem Marktplatz.
Mit im Gepäck hatten sie ein neues Modell, das die Stromerzeugung durch Sonnenstrahlen in den Solartürmen des DLR in Jülich veranschaulichte. Die reflektierenden Spiegel (Heliostate) lockten kleine und große Besucherinnen und Besucher an den Stand.

Die Neugier darauf, wie die Türme funktionieren, wie der erzeugte Strom genutzt wird und warum das Modell dampft, war durchweg groß. Auch die Ankündigung weiterer Präsentationstermine im Besucherpavillon der Solartürme fand großen Anklang.
Strukturwandel im Rheinischen Revier
Im Rahmen einer Podiumsdiskussion stellte Institutsdirektor Prof. Dr. Christian Sattler die Energieforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt mit Fokus auf die Relevanz im Rheinischen Revier vor. Prof. Dr. Bernhard Hoffschmidt, Institutsleiter des Instituts für Solarforschung und Co-Geschäftsführer der Brainergy Park Jülich GmbH, legte im Gespräch den Fokus auf einen Transfer aus der Forschung in die Umsetzung mit dem Ziel, eine hohe lokale Wertschöpfung zu erreichen.

Mit abwechslungsreichen Aktionen für die ganze Familie wurden die Pläne zur zukünftigen Entwicklung der Stadt Jülich und der gesamten Region anschaulich und erlebbar präsentiert. Vertreterinnen und Vertreter aus den Bereichen Stadtentwicklung, Tagebau und begleitenden Initiativen, Wasserwirtschaft, Arbeitsmarkt, Bildung und Jugendarbeit sowie Wissenschaft und Forschung standen dabei vor Ort für Gespräche, Einblicke und Fragen zur Verfügung.
Kontakt
Sigrun Damerau
Katharina Heinrichs