Analytisches Transmissionselektronenmikroskop

Ein Blick in die atomare Welt

Das analytische Transmissionselektronenmikroskop (ATEM) eröffnet faszinierende Möglichkeiten, Materialien bis in ihre atomaren Strukturen hinein zu untersuchen. Mit einer Vielzahl modernster TEM- und STEM-Detektoren ausgestattet, erlaubt es nicht nur hochaufgelöste Bildgebung, sondern liefert auch detaillierte Informationen über Elementverteilungen, Bindungszustände, Kristallgitterparameter und Morphologie. Darüber hinaus lassen sich anspruchsvolle Experimente wie in situ-Heizversuche oder 3D-Tomographie durchführen – und sogar miteinander kombinieren.

Das ATEM verfügt über die höchstmögliche optische Auflösung und erreicht subatomare Auflösungen von 47 pm. Mit dem Spectra 300, einem der modernsten Geräte weltweit, steht eine außergewöhnlich breite Palette hochentwickelter Analytik für die Materialforschung bereit.

Warum atomare Auflösung entscheidend ist

Um neue Materialien zu entwickeln, ist ein tiefgreifendes Verständnis ihres vollständigen Aufbaus unerlässlich. Häufig liegen die Ursachen für bestimmte Eigenschaften oder Funktionalitäten nicht im makroskopischen Verhalten – sondern in der Mikrostruktur oder sogar im atomaren Arrangement des Materials.

Durch das ATEM können wir Informationen sichtbar machen, die bislang verborgen blieben. Mikroskope mit einer derart umfassenden und hochwertigen Ausstattung sind weltweit selten. Genau deshalb hebt sich das Institut für Frontier Materials auf der Erde und im Weltraum mit seinen Analysefähigkeiten deutlich von anderen Einrichtungen ab und eröffnet völlig neue Perspektiven für die Erforschung und Entwicklung innovativer Materialien.