MENAfuels-Studie: Transportwege

MENAfuels-Studie: Transportwege
Die verschiedenen Komponenten des Power-to-Liquid- (PtL-)Prozesses können unterschiedliche Standorte haben und erfordern daher unterschiedliche Transportwege für elektrische Energie und Rohstoffe. So bietet die Wasserelektrolyse in Hafennähe den Vorteil, dass H2O aus nahe gelegenen Meerwasserentsalzungsanlagen bezogen werden kann, wodurch der Transport von Wasser durch die Wüste entfällt. In der Modellierung wurde folglich davon ausgegangen, dass die PtL-Anlage – einschließlich Elektrolyse, Wasserstoffspeicherung und Fischer-Tropsch-Synthese – in der Nähe des nächstgelegenen Hafens liegt, um die Transportwege für den möglichen Export der produzierten Kraftstoffe zu minimieren. Auch Eisen- und Stahlwerke sowie Zementwerke befinden sich in der Regel in Küstennähe, was wiederum die Transportwege für CO2 verkürzt.