Einheitliche Standards für den erfolgreichen Markteinstieg

- Der Workshop „Zulassung – Zertifizierung – Normung im Bereich Brennstoffzellen und Wasserstoff“ wird gemeinsam vom DLR-Institut für Vernetzte Energiesysteme, dem Zentrum für BrennstoffzellenTechnik GmbH ZBT und dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme organisiert.
- Ziel der Veranstaltung ist es, Industrie und Mittelstand in Bezug auf neue Produkte und Prozesse für Normungs-Themen zu sensibilisieren, die im späteren Verlauf der Markteinführung relevant sein werden.
- Die diesjährige 15. Auflage der Veranstaltungsreihe findet in Oldenburg statt. Anmeldungen sind noch bis 31. Januar 2026 möglich.
- Schwerpunkte: Energie, Wasserstoff
Workshop „Zulassung – Zertifizierung – Normung“ am 24./25. Februar in Oldenburg
Tanken ist dank technischer Standards für Mensch und Maschine ungefährlich. Wir haben uns daran gewöhnt, dass Zapfsäule und Fahrzeug – technisch gesehen – zueinander passen. Alle beteiligten Hersteller und Branchen beachten deshalb die relevanten Normen, so dass wir uns darauf verlassen können, dass der Tankstutzen in die Tanköffnung passt und der Kraftstoff dem Motor kompatibel ist. Doch wie werden einheitliche Standards für neue Technologien festgelegt, die noch gar nicht auf dem Markt sind? Und von wem? – Praxisnahe Einblicke in diese komplexen Abstimmungsabläufe bietet der Workshop „Zulassung – Zertifizierung – Normung im Bereich Brennstoffzellen und Wasserstoff“, der am 24. und 25. Februar 2026 in Oldenburg stattfindet. Anmeldungen sind noch bis zum 31. Januar 2026 möglich.
In der 15. Auflage der Veranstaltungsreihe vertiefen Fachleute aus Industrie, Wirtschaft und Forschung ausgewählte Schwerpunktthemen von genehmigungsrelevanten Aspekten für die Umrüstung von Kavernen für die Speicherung von Wasserstoff bis zu Haftungsfragen für Produkte und Produktsicherheit. In einem interaktiven Format werden die Teilnehmenden zudem ganz praxisnah eigene produktspezifische Normen-Entwürfe erstellen. „Unser Ziel ist es, Industrie und Mittelstand für Themen zu sensibilisieren, die im späteren Verlauf der Markteinführung relevant sein werden“, sagt Dr. Alexander Dyck, Abteilungsleiter Stadt- und Gebäudetechnologien am Institut für Vernetzte Energiesysteme.
Fragen zu Standards und Normen würden zwar oft als theoretisch und abstrakt eingestuft, tatsächlich seien sie jedoch ein zentraler Motor für Innovation und Marktzugang – insbesondere im Bereich Wasserstofftechnologien. So sei es das Ergebnis detaillierter Abstimmungsprozesse, dass heute auch H2-Tankstellen und wasserstoffbetriebene Brennstoffzellenfahrzeuge „eine Sprache sprechen“. Beispielhaft erläutert Dyck: „Um eine möglichst schnelle Betankung zu ermöglichen, haben Fahrzeughersteller und Tankstellenbetreiber die Temperatur und die Druckverhältnisse – sogenannte „Druckrampen“ – definiert. Dies geschieht im Rahmen eines Betankungsprotokolls, das diese und viele weitere technische Standards regelt. – Alles mit dem Ziel, dass wir uns auch beim Wasserstofftanken auf sichere und reibungslose Abläufe verlassen können.“
Die Workshop-Reihe „Zulassung – Zertifizierung – Normung für Brennstoffzellen und Wasserstoff“ hat sich zum Ziel gesetzt, die Vernetzung zwischen Fachleuten aus Forschung, Industrie und Politik sowie Mitgliedern von Zertifizierungsgremien und Normungsausschüssen zu fördern. Organisiert wird die Veranstaltung gemeinsam vom Institut für Vernetzte Energiesysteme, dem Zentrum für BrennstoffzellenTechnik GmbH ZBT und dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE.
Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung finden Sie hier.