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In dem Projekt PACIFIC (Particle emissions, Air Quality and Climate Impact related to Fuel Composition and Engine Cycle) wird der Zusammenhang von Partikelemissionen und Klimaauswirkungen in Abhängigkeit unterschiedlicher Kraftstoff-Zusammensetzungen sowie dem Triebwerkszyklus erforscht. Ziel des Projektes ist es, die Auswirkungen von Nicht-CO2-Emissionen von Sustainable Aviation Fuels (SAF) besser in Bezug auf ihre Klimawirkung zu verstehen. Mit Nicht-CO2-Emissionen sind dabei alle klimarelevanten Stoffe außer Kohlenstoffdioxid gemeint, die während des Verbrennungsprozesses in Flugtriebwerken entstehen. Ein Schwerpunkt des Projektes liegt auch auf der Untersuchung der Entstehung von Eiskristallen in Kondensstreifen.
Das Projekt steht unter der Leitung von Airbus und vereint wichtige Akteure aus der Wissenschaft und Industrie des europäischen Luftfahrtsektors. Beim Institut für Antriebstechnik wird eine breite Spanne unterschiedlicher Kraftstoffe am Ein-Düsen-Sektor Prüfstand getestet. Ausgewählte SAF-Varianten werden zusätzlich am Hochdruck-Brennkammer-Prüfstand 1 (HBK 1) unter realen Triebwerksbedingungen analysiert. Um die Vorteile und Auswirkungen der Kraftstoff-Zusammensetzungen fundiert bewerten zu können, analysiert das Projekt die unterschiedlichen SAF-Varianten unter kontrollierten Bedingungen. Verbrennungsparameter und Randbedingungen der Laborversuche bleiben dabei über die verschiedenen Versuche hinweg konstant. Zusätzlich wird bei den Versuchen die Konzentration, als auch Partikelgrößenverteilung von Rußpartikeln, durch den Einsatz hochpräziser Messtechnik analysiert. So kann anschließend genau bewertet werden, welche Kraftstoff-Zusammensetzungen sich am besten dafür eignen, Nicht-CO2-Effekte zu minimieren.

01.01.2025 – 01.06.2028
Sustainable Aviation Fuels, Nachhaltige Kraftstoffe, Klimawirkung, Kondensstreifenbildung

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