AutoAkzept – Erhöhung der Akzeptanz automatisierten und vernetzten Fahrens
Ein hohes Maß an Unsicherheit bei der Interaktion mit automatisierten Systemen kann zu einer verringerten Akzeptanz und damit zu einer geringeren Nutzung führen, wodurch die versprochenen positiven Aspekte nicht zur Geltung kommen können. Deshalb entwickelt das DLR-Institut für Verkehrssystemtechnik zusammen mit weiteren Beteiligten im Projekt AutoAkzept Konzepte für nutzerfokussierte Assistenzsysteme, die Faktoren für Unsicherheit frühzeitig erkennen und verhindern, und somit die Akzeptanz automatisierter Fahrzeuge sicherstellen sollen.
AutoAkzept fokussiert das Erleben und Befinden von Nutzenden automatisierter Fahrerzeuge für unterschiedliche Nutzungsszenarien und entwickelt
- Methoden zur echtzeitfähigen Erfassung des Nutzererlebens auf Basis physiologischer und verhaltensbasierter Indikatoren
- Integrierte Nutzermodelle zur Ableitung von Anpassungsbedarfen für Assistenz- und Automationsfunktionen
- Methoden zu Anpassung der Fahrzeugregelung auf Basis erfassten Nutzererlebens, Methoden zur positiven Veränderung
Die erarbeiteten Lösungen werden in der Simulation und in Tests unter natürlichen Bedingungen erprobt und demonstriert.
Mit insgesamt 2,01 Mio. € unterstützt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) das Vorhaben zur Erhöhung der Akzeptanz des automatisierten und vernetzten Fahrens.
Projektname:
AutoAkzept
Laufzeit:
10/2018 bis 12/2020
Projektvolumen:
2,34 Mio. € (davon 1,94 Mio. € Förderanteil durch das BMVI)
Projektbeteiligte:
DLR-Institut für Verkehrssystemtechnik (Verbundkoordinator)
HELLA AG (assoziierter Projektbeteiligter)
OFFIS-Institut für Informatik
IAV automotive engineering GmbH
Technische Universität Chemnitz
TWT GmbH Science and Innovation


