2. Februar 2017
Zweiter Deutscher trainiert fürs All

Dr. Matthias Maurer ist aktives Mitglied im ESA-Astronautenteam

ESA-Astronaut Matthias Maurer
Bild 1/2, Quelle: ESA/Sabine Grothues.

ESA-Astronaut Matthias Maurer

Matthias Maurer im European Astronaut Center in Köln, wo er das grundlegende Astronautentraining durchläuft. Der Materialwissenschaftler kam 2009 unter die zehn Finalisten des Auswahlverfahrens der ESA.

Maurer mit Vertretern aus Wissenschaft und Politik
Bild 2/2, Quelle: DLR (CC-BY 3.0).

Maurer mit Vertretern aus Wissenschaft und Politik

Gemeinsam mit Matthias Maurer v.l.n.r.: Dr. Gerd Gruppe, Mitglied des DLR-Vorstandes für das Raumfahrtmanagement; Prof. Johann-Dietrich Wörner, Generaldirektor der ESA; Dr. Matthias Maurer; Brigitte Zypries, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie; David Parker, Direktor für Programme für bemannte Raumfahrt und robotische Exploration der ESA.

  • Der neue deutsche ESA-Astronaut Dr. Matthias Maurer wurde heute in Darmstadt vorgestellt.
  • Matthias Maurer hat sein Astronautentraining begonnen und gehört nun zum ESA-Astronautenkorps.
  • Maurer stammt aus dem Saarland und ist promovierter Werkstoffwissenschaftler.

Dr. Matthias Maurer wurde am 2. Februar 2017 im Europäischen Raumflugkontrollzentrum (ESOC) der ESA in Darmstadt als neues Mitglied des ESA-Astronautenkorps der Öffentlichkeit vorgestellt. In der ESA-Astronautenauswahl von 2009 war er bereits unter den Finalisten. Mit der Astronauten-Grundausbildung im Europäischen Astronautenzentrum (ESA/EAC) auf dem Gelände des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln, dem Heimatstandort aller ESA-Astronauten, beginnt die Vorbereitung auf seinen Flug ins All.

"Wir freuen uns, dass mit Matthias Maurer ein versierter Wissenschaftler und überzeugter Europäer in das Astronautenkorps aufgenommen wurde. Technologien, die für die Raumfahrt entwickelt wurden, sind auch die Grundlage für terrestrische Innovationen und Anwendungen. Damit leistet die Raumfahrt ihren Beitrag zur Lösung der gesellschaftlichen Herausforderungen“, sagt Dr. Gerd Gruppe, Mitglied des DLR-Vorstandes für das Raumfahrtmanagement, "auch Matthias Maurer wird dazu seinen Anteil im europäischen Astronautenteam und als Botschafter im All leisten."

Matthias Maurer hat im Bereich der Werkstoffkunde promoviert und verfügt über Kenntnisse der Physik und Chemie, ebenso über Erfahrungen im medizinischen Bereich. Er spricht vier Sprachen, lernt Russisch und Chinesisch. Maurer erhielt seit 2009 eine umfangreiche Ausbildung als Support-Ingenieur für Astronauten und konnte Erfahrungen bei der Begleitung bemannter Raummissionen sammeln. Dabei unterstützte er seine Astronautenkollegen im Weltraum. Am CAVES Training der ESA, einem mehrtägigen Höhlentraining für Astronauten war er ebenso beteiligt, wie auch an NEEMO 21, einem Vorhaben der NASA, bei dem Gruppen von Astronauten, Ingenieuren und Wissenschaftlern für bis zu drei Wochen in die Unterwasser-Forschungsstation Aquarius geschickt werden.

Kontakt
  • Andreas Schütz
    Leitung Media|Relations, Pressesprecher
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

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    Matthias Maurer im European Astronaut Center in Köln, wo er das grundlegende Astronautentraining durchläuft. Der Materialwissenschaftler kam 2009 unter die zehn Finalisten des Auswahlverfahrens der ESA.
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    Gemeinsam mit Matthias Maurer v.l.n.r.: Dr. Gerd Gruppe, Mitglied des DLR-Vorstandes für das Raumfahrtmanagement; Prof. Johann-Dietrich Wörner, Generaldirektor der ESA; Dr. Matthias Maurer; Brigitte Zypries, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie; David Parker, Direktor für Programme für bemannte Raumfahrt und robotische Exploration der ESA.

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