22. August 2017

Digitalisierung und Krisenmanagement im Fokus

Staatssekretär Vitt im ZKI-Kontrollraum
Bild 1/2, Quelle: DLR (CC-BY 3.0).

Staatssekretär Vitt im ZKI-Kontrollraum

Das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) des DLR ermöglicht Bundesbehörden die kurzfristige Beschaffung und Analyse aktueller Geoinformationen aus Fernerkundungsdaten zur Unterstützung des Katastrophenmanagements und Bevölkerungsschutzes in Krisensituationen. Im Bild: (sitzend, von links) Dr. Konstantin Düker - Bundesministerium des Innern, Klaus Vitt - Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, Prof. Pascale Ehrenfreund - DLR-Vorstandsvorsitzende, (stehend, von links), Prof. Michael Meurer - DLR-Institut für Kommunikation und Navigation, Prof. Hansjörg Dittus - DLR-Vorstandsmitglied Raumfahrtforschung und Technologie, Dr. Martin Hellmann - DLR-Sicherheitsforschung.

Besuch des EOC
Bild 2/2, Quelle: DLR (CC-BY 3.0).

Besuch des EOC

Gruppenbild (von links nach rechts): Prof. Richard Bamler - Direktor DLR-Institut für Methodik der Fernerkundung, Direktor, Prof. Michael Meurer - DLR-Institut für Kommunikation und Navigation, Prof. Günter Strunz - Deutsches Fernerkundungsdatenzentrum des DLR, Dr. Konstantin Düker - Bundesministerium des Innern, Prof. Pascale Ehrenfreund - Vorstandsvorsitzende des DLR, Klaus Vitt - Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, Prof. Hansjörg Dittus - DLR-Vorstandsmitglied Raumfahrtforschung und Technologie, Dr. Martin Hellmann - DLR-Sicherheitsforschung, Gunter Schreier - Deutsches Fernerkundungsdatenzentrum des DLR.

  • Staatssekretär Klaus Vitt, Bundesministerium des Innern (BMI), zu Gast beim DLR in Oberpfaffenhofen.
  • Erneuerung des Rahmenvertrags über das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) zwischen DLR und BMI.
  • Globale Herausforderungen und Digitalisierung im Fokus.
  • Schwerpunkte: Raumfahrt, Katastrophenmanagement, Sicherheit, Cyber-Sicherheit

Am 22. August 2017 begrüßte Prof. Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), den Staatssekretär im Bundesministerium des Innern (BMI) und Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik, Klaus Vitt am DLR in Oberpfaffenhofen. Der Fokus des Besuchs lag auf den Bereichen Katastrophenmanagement, zivile Sicherheit und Digitalisierung.

"Die zunehmende Digitalisierung aller Bereiche unserer Gesellschaft eröffnet uns völlig neue Möglichkeiten in Wirtschaft und Wissenschaft, zum Beispiel im Katastrophenmanagement. Wir sehen uns aber auch mit einer neuen globalen Herausforderung konfrontiert: Cyber-Sicherheit", so DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Pascale Ehrenfreund. "Das DLR stellt sich dieser Herausforderung durch den Ausbau und die interdisziplinäre Ausrichtung der dafür bereits vorhandenen Kompetenzen im DLR."

Katastrophenmanagement im Blick

Staatssekretär Vitt besuchte das Zentrum für Satellitengestützte Kriseninformation(ZKI) am Earth Observation Center (EOC)(EOC) des DLR, begleitet von DLR-Vorstandsvorsitzenden Prof. Ehrenfreund und Prof. Hansjörg Dittus, DLR-Vorstand für Raumfahrtforschung und –technologie.

"Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt ist für das Bundesministerium des Inneren (BMI) im Bereich der Fernerkundung ein wichtiger Partner. Mit dem Zentrum für Satellitengestützte Kriseninformation stellt es der Bundesverwaltung essenzielle Dienste bereit, damit wir die Herausforderungen im Bereich der zivilen Sicherheit besser meistern können", erklärt Staatssekretär Klaus Vitt.

Seit 2013 ermöglicht das ZKI Bundesbehörden die kurzfristige Beschaffung und Analyse aktueller Geoinformationen aus Fernerkundungsdaten. Seit Ende des Jahres 2016 liegt ein neuer Rahmenvertrag zwischen dem BMI und DLR vor, der eine weitere vierjährige Zusammenarbeit von 2017 bis 2020 vorsieht. Angesichts der sich dynamisch entwickelnden Möglichkeiten der Fernerkundung ist ein wichtiger Schwerpunkt die Weiterentwicklung der luft- und satellitengestützten Analyseverfahren und darauf aufbauend, die Erstellung von aktuellen und präzisen Lageinformationen.

"Durch die enge Zusammenarbeit mit dem BMI und den beteiligten Behörden können wir unsere Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sehr gezielt auf den Bedarf der Nutzer ausrichten und neue Technologien zur Unterstützung des Katastrophenmanagements und für den Schutz der Bevölkerung bei Naturgefahren sowie für polizeiliche Aufgaben entwickeln und bereitstellen", erläutert Prof. Günter Strunz, Abteilungsleiter am Earth Observation Center beim DLR.

Globale Herausforderung: Digitalisierung

Durch die Digitaltechnik sind bereits heute vielfältige Anwendungen entstanden, bei denen Systeme Aufträge mit minimalen menschlichen Eingriffen abarbeiten. Prominente Beispiele sind autonom fahrende Autos, Züge und Schiffe oder automatisch landende Flugzeuge. All diese Themen haben gemeinsam, dass betroffene Daten, Prozesse und Services gegen Diebstahl, Manipulation, Mitlesen und Löschung geschützt werden müssen. Manipulationen an Sensoren, Kommunikation, Speichern oder Rechensystemen und Algorithmen müssen vermieden werden. Das DLR forscht bereits in vielfältiger Weise daran und stellt mit seinen Arbeiten unter anderem sicher, dass durch Navigationssysteme ermittelte Positionsinformationen zuverlässig und unverfälscht sind oder Kommunikationswege zuverlässig durch Quantenkryptographie geschützt werden.

In der Sicherheitsforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt werden die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten mit verteidigungs- und sicherheitsrelevantem Bezug in Abstimmung mit den Partnern in Staat, Wissenschaft und Industrie geplant und gesteuert. Der fünfte DLR-Schwerpunkt ist eine Querschnittsaufgabe, die alle Aktivitäten der Luftfahrt-, Raumfahrt-, Energie- und Verkehrsforschung im Sinne der sicherheitsrelevanten Nutzung umfasst.

Kontakt
  • Andreas Schütz
    Leitung Media Relations, Pressesprecher
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Telefon: +49 2203 601-2474
    Telefax: +49 2203 601-3249
    Linder Höhe
    51147 Köln
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  • Bernadette Jung
    Kommunikation Oberpfaffenhofen, Weilheim, Augsburg
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

    Politikbeziehungen und Kommunikation
    Telefon: +49 8153 28-2251
    Telefax: +49 8153 28-1243
    Münchener Straße  20
    82234 Weßling
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  • Prof. Dr. Günter Strunz
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

    Earth Observation Center (EOC): Deutsches Fernerkundungsdatenzentrum
    Telefon: +49 8153 28-1314
    Telefax: +49 8153 28-1445
    Münchener Straße  20
    82234 Weßling
    Kontaktieren
  • Prof. Dr.-Ing. Michael Meurer
    Leiter der Abteilung Navigation

    Institut für Kommunikation und Navigation
    Telefon: +49 8153 28-3065
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    Das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) des DLR ermöglicht Bundesbehörden die kurzfristige Beschaffung und Analyse aktueller Geoinformationen aus Fernerkundungsdaten zur Unterstützung des Katastrophenmanagements und Bevölkerungsschutzes in Krisensituationen. Im Bild: (sitzend, von links) Dr. Konstantin Düker - Bundesministerium des Innern, Klaus Vitt - Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, Prof. Pascale Ehrenfreund - DLR-Vorstandsvorsitzende, (stehend, von links), Prof. Michael Meurer - DLR-Institut für Kommunikation und Navigation, Prof. Hansjörg Dittus - DLR-Vorstandsmitglied Raumfahrtforschung und Technologie, Dr. Martin Hellmann - DLR-Sicherheitsforschung.
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    Gruppenbild (von links nach rechts): Prof. Richard Bamler - Direktor DLR-Institut für Methodik der Fernerkundung, Direktor, Prof. Michael Meurer - DLR-Institut für Kommunikation und Navigation, Prof. Günter Strunz - Deutsches Fernerkundungsdatenzentrum des DLR, Dr. Konstantin Düker - Bundesministerium des Innern, Prof. Pascale Ehrenfreund - Vorstandsvorsitzende des DLR, Klaus Vitt - Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, Prof. Hansjörg Dittus - DLR-Vorstandsmitglied Raumfahrtforschung und Technologie, Dr. Martin Hellmann - DLR-Sicherheitsforschung, Gunter Schreier - Deutsches Fernerkundungsdatenzentrum des DLR.

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