15. Februar 2018
Raumfahrt für nachhaltige Entwicklung in Afrika

DLR leis­tet Bei­trag zur Er­rei­chung von Nach­hal­tig­keits­zie­len in Afri­ka

Raum­fahrt­for­schung und Hoch­schu­len für ei­ne nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung
Bild 1/2, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Raumfahrtforschung und Hochschulen für eine nachhaltige Entwicklung

DLR trägt mit sei­nen For­schungs­ak­ti­vi­tä­ten zur Ent­wick­lung von Lö­sun­gen für drän­gen­de Pro­ble­me zahl­rei­cher afri­ka­ni­scher Län­der bei.
2nd In­ter­na­tio­nal Space Fo­rum - Af­ri­can Chap­ter
Bild 2/2, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

2nd International Space Forum - African Chapter

Die IAF lud am 13. Fe­bru­ar 2018 Ver­tre­ter aus 31 afri­ka­ni­schen Län­dern so­wie zahl­rei­che in­ter­na­tio­na­le Or­ga­ni­sa­tio­nen und Raum­fahr­t­agen­tu­ren zur ISF in Nai­ro­bi, Ke­nia ein.

Raumfahrt als Instrument zur nachhaltigen Entwicklung Afrikas stand im Mittelpunkt des "2nd International Space Forum - African Chapter", das am 13. Februar 2018 in Nairobi, Kenia stattfand. Hierzu hatte die International Astronautical Federation (IAF) eingeladen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) kam mit hochrangigen Vertretern aus 31 afrikanischen Ländern sowie zahlreichen internationalen Organisationen und Raumfahrtagenturen zusammen, um über den Beitrag von Raumfahrt zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele für Afrika zu diskutieren. Unter dem Motto "Space Science and Academia for sustainable development in Africa” (Raumfahrtforschung und Hochschulen für eine nachhaltige Entwicklung in Afrika) wurde dabei besonders Wert auf Partnerschaften in der Raumfahrt und auch auf die Zusammenarbeit von afrikanischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit internationalen Partnern sowie die damit verbundene Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchs in Afrika gelegt.

"Eine nachhaltige Raumfahrt trägt zur Verbesserung der sozio-ökonomischen Situation in Afrika bei. Die afrikanischen Akteure müssen in die Entwicklung und Umsetzung von Anwendungen für landes- und regionstypische Herausforderungen eingebunden werden", bemerkte Prof. Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des DLR, in ihrer Ansprache während des Forums und ergänzte, dass das DLR und der gesamte deutsche Raumfahrtsektor bereit sei, einen Beitrag zur Entwicklung des afrikanischen Kontinents durch die Realisierung raumfahrtbasierter Anwendungen zu leisten.

Das DLR trägt mit seinen Forschungsaktivitäten zur Entwicklung von Lösungen für drängende Probleme zahlreicher afrikanischer Länder bei. Dies reicht von Arbeiten zum Global Urban Footprint und Megacities über die Forschung zu den Folgen des Klimawandels bis hin zum Katastrophenmanagement.

Auf nationaler Ebene hat Deutschland verschiedene Programme zur Unterstützung der Wirtschaftspartnerschaft mit Afrika auf den Weg gebracht, wie etwa die Pro!Afri­ka-In­itia­ti­ve des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Über die International Astronautical Federation

Die "International Astronautical Federation" hat zum Ziel, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der ganzen Welt zusammenzuführen und die Kommunikation im Bereich Raumfahrt zu unterstützen. Der "International Astronautical Congress" (IAC) ist eine jährliche Veranstaltung von der IAF und besteht aus einem Konferenzprogramm und einer Ausstellung. Der IAC statt.

Kontakt
  • Marc Jochemich
    Lei­ter Bü­ro Wa­shing­ton
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)
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    Telefon: +49 2203 601-3752
    Linder Höhe
    51147 Köln
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