20. Juli 2018
Mond und Mars sorgen für "Sternstunden" im All

Längs­te to­ta­le Mond­fins­ter­nis des 21. Jahr­hun­derts - mit großer Mar­sop­po­si­ti­on

Mondfinsternis 2018: Austritt aus dem Kernschatten
Mond­fins­ter­nis 2018: Aus­tritt aus dem Kern­schat­ten
Bild 1/6, Credit: DLR/Hempel (CC-BY 3.0).

Mondfinsternis 2018: Austritt aus dem Kernschatten

Das En­de der Mond­fins­ter­nis am 27. Ju­ni 2018 in As­bach Büsch im Wes­ter­wald: Der Mond tritt um 23.16 Uhr wie­der aus dem Kern­schat­ten der Er­de und hat ei­ne si­chel­för­mi­ge hel­ler­leuch­te­te lin­ke Sei­te.
Mond­fins­te­ris mit Nach­bar­pla­net Mars
Bild 2/6, Credit: DLR/Hempel (CC-BY 3.0).

Mondfinsteris mit Nachbarplanet Mars

Gut zu se­hen un­ter­halb des ver­dun­kel­ten Monds: un­ser Nach­bar­pla­net Mars, der der Er­de zur­zeit sehr na­he steht. Das Bild wur­de um 22.28 Uhr in As­bach Büsch im Wes­ter­wald auf­ge­nom­men.
An­blick des von der Er­de ver­fins­ter­ten kup­fer­ro­ten Mon­des
Bild 3/6, Credit: DLR/Hempel (CC-BY 3.0).

Anblick des von der Erde verfinsterten kupferroten Mondes

Am Frei­tag, dem 27. Ju­li, be­wegt sich der Voll­mond 103 Mi­nu­ten lang voll­stän­dig durch den Kern­schat­ten der Er­de und wird von ihr ver­fins­tert. Da­bei ver­färbt sich das hel­le Ant­litz des Erd­be­glei­ters kup­fer­rot, weil die an der Er­de seit­lich vor­bei­füh­ren­den Son­nen­strah­len von der ir­di­schen At­mo­sphä­re ge­fil­tert wer­den – kurz­wel­li­ge blaue Licht­an­tei­le wer­den ab­sor­biert, aber die lang­wel­li­gen ro­ten Licht­strah­len pas­sie­ren die Erdat­mo­sphä­re und wer­den auf die Mond­ober­flä­che ge­lenkt. Die to­ta­le Mond­fins­ter­nis am 27. Ju­li 2018 ist die längs­te im 21. Jahr­hun­dert. Das obi­ge Fo­to ent­stand bei der to­ta­len Mond­fins­ter­nis vom 28. Sep­tem­ber 2015 auf der Volks­stern­war­te Ro­thwes­ten bei Kas­sel.
Ver­lauf der to­ta­len Mond­fins­ter­nis in der Nacht vom 27. auf den 28. Ju­li 2018
Bild 4/6, Credit: ORIONmedien GmbH.

Verlauf der totalen Mondfinsternis in der Nacht vom 27. auf den 28. Juli 2018

Die Gra­fik zeigt den Ver­lauf der Fins­ter­nis für Süd­deutsch­land und der Schweiz. Im Sü­den Deutsch­lands ist die Mond­fins­ter­nis am bes­ten zu se­hen, da der Mond dort bis zu 16 Grad über den Ho­ri­zont steigt, im Nor­den da­ge­gen bis zum En­de der To­ta­li­tät nur ei­ne Hö­he von ma­xi­mal zehn Grad er­reicht. Für Be­ob­ach­ter ist es da­her un­er­läss­lich, ei­nen mög­lichst er­höh­ten Stand­ort zu fin­den, an dem ei­ne freie Sicht bis zum süd­öst­li­chen und süd­li­chen Ho­ri­zont be­steht. Im Os­ten Deutsch­lands wird der Mond et­was frü­her auf­ge­hen und ei­ne et­was län­ge­re Be­ob­ach­tungs­zeit der Ver­fins­te­rung er­mög­li­chen.
Un­ter­halb des Mon­des steht Mars in "Op­po­si­ti­on" zur Son­ne
Bild 5/6, Credit: DLR nach einer Vorlage von Wiener Arbeitsgemeinschaft für Astronomie.

Unterhalb des Mondes steht Mars in "Opposition" zur Sonne

Wäh­rend der Mond­fins­ter­nis wird auch der Nach­bar­pla­net Mars ca. 6 ° un­ter­halb des Mon­des gut zu se­hen sein. Er be­fin­det sich, von der Er­de aus be­trach­tet, in Op­po­si­ti­on zur Son­ne und steht mit die­ser und der Er­de dann auf ei­ner Li­nie. Die Gra­fik zeigt im rech­ten Teil die ver­schie­de­nen Op­po­si­ti­ons­stel­lun­gen des Mars im Zeit­raum von 1999 bis 2022. Die jet­zi­ge Op­po­si­ti­on fin­det na­he am son­nen­nächs­ten Punkt, dem Pe­ri­hel sei­ner Bahn statt, wes­we­gen Mars der Er­de nach 15 Jah­ren mit 58 Mil­lio­nen Ki­lo­me­tern wie­der sehr na­he kommt. Man spricht auch von ei­ner großen Mar­sop­po­si­ti­on. Mars ist dann be­reits in ei­nem klei­nem Fern­glas oder Te­le­skop deut­lich grö­ßer und hel­ler zu se­hen als bei ei­ner son­nen­fer­nen Aphe­lop­po­si­ti­on (lin­ker Teil der Gra­fik).
In­ter­na­tio­na­le Raum­sta­ti­on ISS vor dem Mond
Bild 6/6, Credit: Sternwarte Höchstberg/ Dr. Martin Miller.

Internationale Raumstation ISS vor dem Mond

Am 6. Ju­li 2018 konn­te früh­mor­gens in der Ei­fel ein Tran­sit der In­ter­na­tio­na­len Raum­sta­ti­on ISS vor dem Mond mit meh­re­ren Ka­me­ras im Mo­vie-Mo­de be­ob­ach­tet wer­den. Das GIF-Mo­vie wur­de mit ei­nem klei­nen La­cer­ta 72mm Apo­chro­ma­ten mit Re­duk­tor bei ei­ner ef­fek­ti­ven Brenn­wei­te von 360mm und mit ei­ner klei­nen Mond-Pla­ne­ten-Ka­me­ra (IMG132E) ge­won­nen. Die Be­lich­tungs­zei­ten der Ein­zel­f­ra­mes wa­ren 5 Mil­li­se­kun­den, bei ei­ner Bildra­te von et­wa 15 pro Se­kun­de. Der Mondtran­sit war mit 0,9 Se­kun­den ra­send schnell. In der Zeit­lu­pe des Films lässt sich das Er­eig­nis aber gut er­ken­nen.
  • Am 27. Juli 2018 wird sich ab 19:15 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit die mit 103 Minuten längste totale Mondfinsternis des 21. Jahrhundert ereignen.
  • Darüber hinaus befindet sich der Mars zur gleichen Zeit in so genannter "Opposition" und steht mit der Erde und Sonne auf einer Linie. Zudem handelt es sich um eine nahe Opposition, so dass man ihn in nahezu maximaler Helligkeit und Größe beobachten kann.
  • Schwerpunkt(e): Astronomie, Raumfahrt, Exploration, ISS

Wenn der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst am 27. Juli 2018 um 22:22 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit die Gelegenheit hat, einen Blick aus der Internationalen Raumstation ISS zu werfen, wird er die wohl beste Aussicht auf ein außergewöhnliches Naturschauspiel haben: die längste totale Mondfinsternis des 21. Jahrhunderts. Aber auch wir "Erdbewohner" dürfen uns auf diesen letzten Freitagabend des Juli 2018 freuen, wenn der Vollmond in den Stunden vor Mitternacht für knapp zwei Stunden völlig in den Kernschatten der Erde eintaucht und sich kupferrot verfärbt. Insgesamt 103 Minuten wird das Himmelsereignis dauern. Erst am 9. Juni 2123 wird es eine drei Minuten längere Mondfinsternis geben. Und erst an Silvester 2028 wird in Mitteleuropa wieder eine Mondfinsternis, ähnlich wie jetzt, in vollem Verlauf zu sehen sein. In diesem Beitrag erklärt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) den Ablauf dieses Himmelsphänomens.

Wenn der Mond in den Schatten tritt

Das Ereignis einer Mondfinsternis hat die Menschen seit jeher fasziniert und sie in früheren Zeiten oft in Furcht und Schrecken versetzt. Insbesondere war eine totale Mondfinsternis, bei der der Mond komplett in den Kernschatten der Erde eintritt und die Vollmondscheibe eine kupferrote bis strahlendorangene Farbe annimmt, in der altorientalischen, antiken Welt ein Zeichen der Götter, die im Himmel residierten und von dort aus machtvoll in die irdische Welt eingriffen. Um deren Botschaften am Firmament zu verstehen, hielten sich die Regenten damals kundige Sterndeuter, die gewissenhaft den Himmel beobachteten, alles aufzeichneten und versuchten, verlässliche Vorhersagen für ihren Herrscher zu machen. Auf solche Weise erkannten die babylonisch-sumerischen Gelehrten auch den Saros-Zyklus, ein Zeitmaß für das aufeinanderfolgende Auftreten ähnlich verlaufender Sonnen- und Mondfinsternisse.

Heute weiß man, dass die Ursache für die "geheimnisvolle" Färbung des Mondes darin liegt, dass das langwellige rote Licht der Sonnenstrahlen gebrochen und in Richtung unseres Trabanten gelenkt wird, während die kurzwelligen blauen Lichtwellen vollständig in der Erdatmosphäre gestreut werden. Zusätzlich sorgen Staub und Asche in der Hochatmosphäre für die satte Farbe, die die Mondfinsternis zu einem spektakulären Ereignis werden lässt. Ein Astronaut, der auf dem Mond stände und in Richtung Erde blickte, sähe die Nachtseite der Erde, umsäumt von einem rötlich schimmernden dünnen Lichtsaum - eine totale Sonnenfinsternis. Während der Apollo-Mondlandungsära, deren Beginn sich mit Apollo 8 in der kommenden Weihnachtszeit zum 50. Mal jährt, hätten die US-Astronauten dazu dreimal eine Chance gehabt (siehe Kasten). Weitere Informationen dazu, wie eine Mondfinsternis entsteht, gibt dieser Artikel.

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MONDFINSTERNIS VOM MOND AUS GESEHEN-LUNAR ECLIPSE MOONVIEW
Befänden sich zur Zeit der Mondfinsternis Astronauten auf dem Mond, dann würden sie jedoch keine vollständige Dunkelheit erleben – durch die Lichtbrechung an der Erdatmosphäre wird der Mond auch während einer Mondfinsternis oft in ein rötliches Licht getaucht. Die Astronauten würden aber dieses...
Credit: Stefan Meyer

Der Verlauf der Mondfinsternis am 27. Juli 2018

Nach dem Aufgang des Vollmonds über dem südöstlichen Horizont um 21:01 Uhr (alle Zeitangaben in Mitteleuropäischer Sommerzeit, MESZ, für 50 Grad nördlicher Breite und 10 Grad östlicher Länge - was 20 Kilometer westlich von Schweinfurt liegt) dauert es noch eine knappe halbe Stunde, bis der Mond komplett in den Kernschatten der Erde eingetaucht ist und die sogenannte totale Phase beginnt. Während dieser Zeit ist der Himmel noch aufgehellt, da die so genannte bürgerliche Dämmerung gerade erst begonnen hat. In dieser hellsten Phase der Dämmerung befindet sich die im Westen untergehende Sonne nur knapp unterhalb des Horizonts und der Mond steht gleichzeitig nur wenige Grad über dem Horizont im Südosten.

Das Eintauchen des Mondes in den Kernschatten der Erde ist zu diesem Zeitpunkt bereits in vollem Gange und die Helligkeit derjenigen Mondgebiete, die bereits vom östlichen Mondrand ausgehend im Kernschatten liegen, nimmt erkennbar ab.

Um 21:30 Uhr befindet sich der Mond schließlich ganz im Kernschatten. Noch herrscht die bürgerliche Dämmerung vor, die erst 20 Minuten später endet. Die Mitte der Finsternis wird um 22:22 Uhr und das Ende der Totalität um 23:13 Uhr erreicht. Von da an tritt der Mond allmählich wieder aus dem Kernschatten der Erde heraus und wird Stück für Stück heller. Nachts um 1:30 Uhr des folgenden Tages hat er den Halbschatten komplett verlassen und die Finsternis ist zu Ende.

Tipps für die Beobachtung:

Die günstigsten Beobachtungsbedingungen für die Finsternis herrschen im Süden und Osten Deutschlands, klare Sicht bis zum Horizont vorausgesetzt. Im Süden, weil dort der Mond bis zum Ende der totalen Verfinsterung immerhin eine Höhe von maximal 16 Grad über dem Horizont erreicht, im Osten, weil er dort früher aufgeht und die Finsternis vollständiger zu beobachten ist, der Mond allerdings nicht sehr hoch über den Horizont steigt. In jedem Fall ist es unabdingbar, sich einen Beobachtungsplatz zu suchen, von dem aus in südöstlicher Richtung ein freier Blick bis zum Horizont möglich und der weitgehend frei von störenden irdischen Lichtquellen ist. Mit einem Feldstecher ist die Mondfinsternis noch beeindruckender zu beobachten. Auf die­ser Web­sei­te kann man sich den Verlauf und die Zeiten der Mondfinsternis für den jeweiligen Standort anzeigen lassen.

Erdferner Mond beschert zusätzliche Minuten Finsternis

Die Finsternis am 27. Juli ereignet sich, zu einem Zeitpunkt, an dem der Mond den erdfernsten Abschnitt seiner Bahn in rund 406.000 Kilometern Distanz durchläuft und so zum "kleinsten Vollmond des Jahres" wird. Doch dieser, für das bloße Auge kaum wahrnehmbare Größenunterschied im Vergleich zu einem Vollmond in Erdnähe, wird durch die sogenannte Mondtäuschung mehr als kompensiert. Diese optische Täuschung lässt uns den Mond in Horizontnähe auffallend größer erscheinen, als wenn er hoch am Himmel steht. Am Ende der totalen Phase steht der Mond hierzulande im bayerischen Oberstdorf 16 Grad und auf Sylt knapp 10 Grad über dem Horizont. Und die etwas geringere Bahngeschwindigkeit des Erdtrabanten in der Erdferne, im Apogäum, beschert uns eine etwas längere Finsternisdauer.

Weiteres Highlight: Mars in Opposition und Erdnähe

Genau anders verhält es sich mit dem Nachbarplaneten Mars. Zum Zeitpunkt der Finsternis hat der langsamer als die Erde die Sonne umkreisende Mars seine Oppositionsstellung gegenüber der Sonne nahe des Perihels seiner Bahn erreicht und kommt der Erde nach knapp 15 Jahren wieder sehr nahe. Am 31. Juli, nur vier Tage nach der Mondfinsternis, beträgt sein aktuell geringster Abstand 57,6 Millionen Kilometer und der scheinbare Durchmesser des roten Planeten wächst auf 24,3 Bogensekunden an. Zur Mitte der Totalität kann man versuchen, ihn ungefähr sechs Grad südlich des Mondes, nur wenige Grad über dem Horizont, zu erspähen und zusammen mit dem Mond zu fotografieren.

Mit Sicherheit wolkenfreier Blick von der ISS

Am 6. Juni starte Alexander Gerst vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur zu seinem zweiten Einsatz auf der Internationalen Raumstation ISS. Er wird daher mit seinen fünf Crewkollegen der Horizons-Mission auf seinem Außenposten im All in der bevorzugten Lage sein, die Mondfinsternis und den 'nahen' Mars unabhängig von Wetter und atmosphärischer Absorption zu beobachten. Immerhin dauert die totale Phase mit 103 Minuten länger als eine Erdumrundung der ISS von 92 Minuten und während des gesamten Finsternisverlaufes von 19:15 Uhr bis 1:30 Uhr vergehen für die Crew ganze vier "Bordtage". Die totale Phase der Finsternis könnte die Crew insgesamt mehr als eine Dreiviertelstunde verfolgen, wenn sie über die Nachtseite der Erde fliegt. Und in der Tat: Kurz nach Mitte der Totalität wird um 22:30 Uhr die ISS nahe der hell leuchtenden Venus im Westen aufgehen, um 22:34 Uhr nahe am Polarstern vorbeiziehen und knapp zehn Minuten über Deutsch­land sicht­bar sein. Alexander, bitte dann melden!

Uhrzeit (MESZ)Ereignis
19:15Eintritt des Mondes in den Halbschatten
20:24Eintritt des Mondes in den Kernschatten
21:01Mondaufgang für 50°N, 10°O
21:09Sonnenuntergang für 50°N, 10°O
21:30Beginn der Totalität
21:50Ende der bürgerlichen Dämmerung
22:22Mitte der Finsternis
22:43Ende der nautischen Dämmerung
23:13Ende der Totalität
23:55Ende der astronomischen Dämmerung
00:19Austritt des Mondes aus dem Kernschatten
01:30Austritt des Mondes aus dem Halbschatten

MESZ = UT + 2 Stunden

  • Mondflugmissionen

    MondflugMissionsdauerHighlight
    Apollo 821. - 27. Dez. 1968erste bemannte Mondumrundung
    Apollo 1018. - 26. Mai 1969erster Landefährenabstieg ohne Landung
    Apollo 1116. - 24. Juli 1969erste Mondlandung
    Apollo 1214. - 24. Nov. 1969Landung bei Surveyor 3
    Apollo 1311. - 17. April 1970Notlage an Bord mit glücklichem Ausgang
    Apollo 1431. Jan. - 9. Feb. 1971erster Einsatz einer Mondhandkarre
    10. Feb. 1971Totale Mondfinsternis
    Apollo 1526. Juli - 7. Aug. 1971erster Einsatz eines Mondautos, totale Mondfinsternis beobachtet auf dem Apol­lo Ex­plo­rer - Rück­flug am 6. August
    30. Jan. 1972Totale Mondfinsternis
    Apollo 1616. - 27. April 1972erste Untersuchung einer lunaren Hochebene
    Apollo 177. - 19. Dez. 1972letzter und längster Mondaufenthalt

Kontakt
  • Dorothee Bürkle
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)
    Me­dia Re­la­ti­ons
    Telefon: +49 2203 601-3492
    Fax: +49 2203 601-3249

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  • Elisabeth Mittelbach
    Kom­mu­ni­ka­ti­on
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)
    Raum­fahrt­ma­na­ge­ment, Stra­te­gie und Kom­mu­ni­ka­ti­on
    Telefon: +49 228 447-385
    Königswinterer Str. 522-524
    53227 Bonn
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  • Dr. Manfred Gaida
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)
    Raum­fahrt­ma­na­ge­ment
    Ex­tra­ter­re­strik
    Königswinterer Str. 522-524
    53227 Bonn
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  • Ulrich Köhler
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)
    In­sti­tut für Pla­ne­ten­for­schung
    Rutherfordstraße 2
    12489 Berlin
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