2. September 2020
Responsive Space Cluster Competence Center (RSC3)

Start­schuss für Ae­ro­Space­Park am DLR Trau­en

"Startblock" für den AeroSpacePark am DLR Trauen
"Start­block" für den Ae­ro­Space­Park am DLR Trau­en
Bild 1/4, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

"Startblock" für den AeroSpacePark am DLR Trauen

Am "Start­block" be­ginnt am 1. Sep­tem­ber 2020 sym­bo­lisch der Auf­bau des Ae­ro­Space­Parks Trau­en. In den nächs­ten Jah­ren ent­steht am DLR-Stand­ort ein Kom­pe­tenz­zen­trum für ‘Re­spon­si­ve Space‘.
Enthüllt: "Startblock AeroSpacePark Trauen"
Ent­hüllt: "Start­block Ae­ro­Space­Park Trau­en"
Bild 2/4, Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehalten

Enthüllt: "Startblock AeroSpacePark Trauen"

Mit der Ent­hül­lung des "Start­blocks" be­ginnt der Auf­bau ei­nes Kom­pe­tenz­zen­trums für ‚Re­spon­si­ve Space‘ im Ae­ro­Space­Park Trau­en.V.l.n.r.: Prof. Hans­jörg Dit­tus (DLR-Vor­stand Raum­fahrt­for­schung und -tech­no­lo­gie), Dr. Dirk Zim­per (Pro­gramm­ko­or­di­na­tor Si­cher­heits­for­schung und Lei­ter Kom­pe­tenz­zen­trum für Re­ak­ti­ons­schnel­le Sa­tel­li­ten­ver­brin­gung), Klaus Ha­ma­cher (Stell­ver­tre­ten­der Vor­stands­vor­sit­zen­der des DLR), Dr. Bernd Al­thus­mann (nie­der­säch­si­scher Mi­nis­ter für Wirt­schaft, Ar­beit, Ver­kehr und Di­gi­ta­li­sie­rung), Tho­mas Jar­zom­bek (MdB und Ko­or­di­na­tor der Bun­des­re­gie­rung für Luft- und Raum­fahrt), Björn Thüm­ler (Nie­der­sach­sens Mi­nis­ter für Wis­sen­schaft und Kul­tur), Ge­ne­ral­leut­nant Dr. Ans­gar Rieks (Stell­ver­tre­ter des In­spek­teurs der Luft­waf­fe), Hen­ning Ot­te (MdB und ver­tei­di­gungs­po­li­ti­scher Spre­cher der CDU/CSU-Frak­ti­on), Frank Bröhl (Bür­ger­meis­ter Ge­mein­de Faß­berg), Prof. Rolf Hen­ke (DLR-Luft­fahrt­vor­stand).
DLR-Kom­pe­tenz­zen­trum ‚Re­spon­si­ve Space‘ - ein Bei­trag zur Si­cher­heit in Deutsch­land
Video 3/4, Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehalten

DLR-Kompetenzzentrum ‚Responsive Space‘ - ein Beitrag zur Sicherheit in Deutschland

Länge: 00:00:50
Dr. Dirk Zim­per, Pro­gramm­ko­or­di­na­tor Si­cher­heits­for­schung und Lei­ter Kom­pe­tenz­zen­trum für Re­ak­ti­ons­schnel­le Sa­tel­li­ten­ver­brin­gung, er­klärt im Vi­deo die Vi­si­on der in­ter­dis­zi­pli­nären For­schung am Ae­ro­Space­Park Trau­en und die Re­le­vanz der ‚Re­spon­si­ve-Space‘-Fä­hig­keit Deutsch­lands für die in­ne­re und äu­ße­re Si­cher­heit.
Ge­ne­ral­leut­nant Rieks gra­tu­liert zum Start­schuss für den Ae­ro­Space­Park Trau­en
Video 4/4, Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehalten

Generalleutnant Rieks gratuliert zum Startschuss für den AeroSpacePark Trauen

Länge: 00:00:41
Ge­ne­ral­leut­nant Dr. Ans­gar Rieks, Stell­ver­tre­ter des In­spek­teurs der Luft­waf­fe, be­tont beim Start­schuss für den Ae­ro­Space­Park am DLR-Stand­ort Trau­en am 1. Sep­tem­ber 2020, wie groß die Ab­hän­gig­keit der Ge­sell­schaft vom Welt­raum ist und wie wich­tig das neue Kom­pe­tenz­zen­trum für ‘Re­spon­si­ve Space‘ sein wird.
  • Mit dem "AeroSpacePark Trauen – Vision 2035" startet der Aufbau eines Innovationsclusters und nationalen Kompetenzzentrums zur Arbeit an Technologien für die Luft- und Raumfahrt der Zukunft und sicherheitsrelevanten Fragestellungen und Anwendungen.
  • Das Ziel ist die Bündelung nationaler Kompetenzen zum Bau und Betrieb von Kleinsatelliten und die Nutzung von Synergien für nutzerorientierte operative Systeme.
  • In den nächsten Jahren werden am AeroSpacePark Trauen mit einem neuen Labor elektrische Raumfahrtantriebe weiterentwickelt und auch die DLR-Luftfahrtforschung eingebunden.
  • Schwerpunkte: Raumfahrt, Luftfahrt, Sicherheit

Mit dem Startschuss am 1. September 2020 beginnt die Vision eines AeroSpaceParks in Trauen Realität zu werden. An der Veranstaltung auf dem Gelände des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) nahmen neben dem Koordinator der Bundesregierung für die deutsche Luft- und Raumfahrt, Thomas Jarzombek, auch Dr. Bernd Althusmann, Niedersachsens Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, der niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler, sowie der verteidigungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Henning Otte, teil.

"Uns erwartet eine Zeit, in der Flexibilität und Reaktionsschnelligkeit unabdingbar sind. Sie werden für den Erfolg einer Forschungseinrichtung oder einer Wirtschaftsbranche entscheidend sein", sagt Klaus Hamacher, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des DLR. "Der AeroSpacePark Trauen nimmt diese Entwicklung in perfekter Weise auf. Hier wird es um den schnellen Einsatz von Raumfahrtanwendungen speziell im erdnahen Orbit gehen. In der engen Zusammenarbeit von Forschung und Industrie sollen Ergebnisse schneller erarbeitet, Ziele schneller erreicht werden."

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AeroSpacePark Trauen – Vision 2035
Weltraumgestützte Systeme haben für die Sicherheit in Deutschland und Europa eine immer wichtigere Funktion. Die kritische Infrastruktur Weltraum gilt es zu schützen. Dazu gehört unter anderem die Fähigkeit, kleine Satelliten bis 500 Kilogramm innerhalb von wenigen Tagen oder sogar Stunden mit...

Entwicklung, Bau, Test, Integration, Start und Betrieb von Kleinsatelliten im erdnahen Orbit – In der neuen DLR-Einrichtung sollen zukünftig zum einen Technologien zusammengefasst und die interdisziplinäre Zusammenarbeit von DLR-Instituten weiter verstärkt werden. Zum anderen bündeln Forschung und Industrie am DLR-Standort Trauen ihre Fähigkeiten.

Es entstehen Möglichkeiten zu Kooperationen, um bestehende Fertigkeiten auszubauen und zusammen Missionen zu realisieren. Von der ersten Idee über die Erprobung neuer Technologie-Demonstratoren bis hin zur langfristigen Weiterentwicklung erforderlicher Schlüsseltechnologien soll das Responsive Space Cluster Competence Center (RSC3) Wissenschaft und Wirtschaft eine gemeinsame Plattform bieten. Dabei sollen Technologien in der gesamten Architektur, also aus Weltraum-, Boden-, Start- und Missionssegment, untersucht und weiterentwickelt werden.

Außerdem werden im AeroSpacePark Trauen künftig Antriebstechnologien für Kleinträger und Satelliten theoretisch erarbeitet und praktisch getestet. Dabei handelt es sich unter anderem um die Erforschung von Ionenantrieben für Satelliten und den Test von Raumfahrtantrieben. Hierzu entstehen Hightech-Arbeitsplätze in der Region Celle-Bergen. Moderne Satelliten verwenden mehr und mehr elektrische Triebwerke – sowohl für die Lageregelung wie auch für Bahnmanöver im Weltraum. Zurzeit gibt es einen Engpass bezüglich Vakuum-Testanlagen für derartige Triebwerke. Und so entstand die Idee eines Labors für elektrische Raumfahrtantriebe am DLR Trauen. Langfristig können DLR-eigene Triebwerke entwickelt werden und auf DLR-Satelliten fliegen. Außerdem wird in den folgenden Jahren auch die DLR-Luftfahrtforschung in die Aktivitäten des Clusters eingebunden.

Perspektivisch wird für jährlich mehr als fünf Millionen Euro ein Technologie- und Innovationscluster errichtet, das es auch Start-ups ermöglicht, Technologien und Systeme gemeinsam mit dem DLR und potenziellen Nutzern zu erproben und weiterzuentwickeln. Bis zu 60 Mitarbeiter sollen in den kommenden Jahren am DLR-Standort in Trauen arbeiten und forschen. Trauen befindet sich gut 80 Kilometer südlich von Hamburg und beherbergt den flächenmäßig größten DLR-Standort in Deutschland.

Kontakt
  • Andreas Schütz
    Lei­tung Me­dia Re­la­ti­ons, Pres­se­spre­cher
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)
    Telefon: +49 2203 601-2474
    Fax: +49 2203 601-3249
    Linder Höhe
    51147 Köln
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