11. April 2022

Par­la­men­ta­ri­sches Ge­spräch zu In­no­va­ti­on und Tech­no­lo­gie­trans­fer

Parlamentarisches Gespräch zu Innovation und Technologietransfer
Par­la­men­ta­ri­sches Ge­spräch zu In­no­va­ti­on und Tech­no­lo­gie­trans­fer
Credit: DLR

Parlamentarisches Gespräch zu Innovation und Technologietransfer

Von links: Prof. Dr.-Ing. Kars­ten Lem­mer, Mit­glied des DLR-Vor­stands und ver­ant­wort­lich für In­no­va­ti­on, Trans­fer und wis­sen­schaft­li­che In­fra­struk­tu­ren; An­dre­as Matt­feldt MdB; Prof. Dr.-Ing. An­ke Kays­ser-Py­zal­la, Vor­sit­zen­de des DLR-Vor­stands; Prof. Dr.-Ing. Man­fred Aig­ner, Mit­glied der In­sti­tuts­lei­tung DLR-In­sti­tut für Ver­bren­nungs­tech­nik 
  • Treffen mit der Parlamentsgruppe Luft- und Raumfahrt des Deutschen Bundestages zum Thema Innovationen und Technologietransfer
  • Strombasierte Kraftstoffe als Beispiel für Technologietransfer im DLR
  • Schwerpunkte: Innovationen, Technologietransfer, klimaneutrale Luftfahrt, Politik

Die Themen Innovationen und Technologietransfer standen am 7. April 2022 im Fokus einer Diskussion mit Abgeordneten des Deutschen Bundestages. In der Veranstaltung der Parlamentsgruppe Luft- und Raumfahrt sowie des Forums Luft- und Raumfahrt erläuterten Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) das Transferverständnis sowie die Kompetenzen des DLR im Bereich des Technologietransfers.

Prof. Karsten Lemmer, DLR-Vorstand für Innovation, Transfer und wissenschaftliche Infrastrukturen, stellte den Teilnehmenden den neu geschaffenen Vorstandsbereich vor und gab einen Einblick in den Technologietransfer und das Transferverständnis des DLR. Durch Technologiescouting und Trendanalysen würden Ausgründungspotentiale frühzeitig erkennbar und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler intensiv durch Beratung bei Ausgründungen und Patentanmeldungen unterstützt, so Prof. Lemmer vor den Abgeordneten. 180 Großforschungsanlagen unterstützen darüber hinaus die Forschung und Entwicklung im DLR und werden auch für Partner aus Industrie und Forschung bereitgestellt. Sie ermöglichen eine großskalige, flexible Erprobung und Entwicklung von Technologien bis hin zur Anwendungsreife.

Beispiel für Innovationstransfer: Die Entwicklungsplattform für Power-to-Liquid-Kraftstoffe (EPP)

Prof. Dr.-Ing. Manfred Aigner, Mitglied der Institutsleitung des DLR-Instituts für Verbrennungstechnik, sprach über ein Beispiel für Technologietransfer durch Kooperation und Vernetzung auf dem Gebiet der Luftfahrt vor: die Entwicklungsplattform für Power-to-Liquid-Kraftstoffe (EPP).

Vi­deo: Strom­ba­sier­te Kraft­stof­fe (EPP)
Prof. Dr. Man­fred Aig­ner vom In­sti­tut für Ver­bren­nungs­tech­nik er­läu­tert Funk­ti­on und An­wen­dungs­ge­bie­te für strom­ba­sier­te Kraft­stof­fe.

Für eine umwelt- und klimafreundliche Luftfahrt sind nachhaltige Kraftstoffe zwingend erforderlich. Sie ermöglichen es, Mobilität nachhaltiger zu gestalten und tragen dazu bei, die Klimaschutzziele zu erreichen. Mit der EPP hat das DLR einen Vorschlag gemacht, um zusammen mit Partnern aus Forschung und Industrie den gesamten Herstellungsprozess von strombasierten Kraftstoffen umfassend zu erproben und weiterzuentwickeln. Die EPP fungiert dabei als Bindeglied zwischen der Technologieentwicklung und der Produktion.

Dank seines Know-hows, der Erfahrungen entlang der gesamten Prozesskette und einer einzigartigen Forschungsinfrastruktur kann das DLR auf diesem Gebiet unmittelbar aktiv werden und damit einen Beitrag leisten, strombasierte Kraftstoffe großflächig zum Einsatz bringen und so Klima und Umwelt zu schützen.

Kontakt
  • Dr. Nina-Louisa Remuß
    Stell­ver­tre­ten­de Lei­tung Bü­ro Ber­lin
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)

    Bun­des­po­li­tik
    Telefon: +49 30 67055-478
    Markgrafenstraße 37
    10117 Berlin
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